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Mit dem Schiff ins Unbekannte - Plausibilitäts-Check
Lichtschwerttänzer:
Google mal nach Knorr, Dhau, Dschunke und vielleicht auch noch Kogge
Boba Fett:
--- Zitat von: Surtur am 30.07.2014 | 01:10 ---Wie viele Menschen könnte so ein Schiff plausibler Weise transportieren?
Wie lange könnte so eine Schiffsreise dauern, ohne dass viele Menschen an Krankheiten und Mangelernährung und was einem sonst noch einfällt kaputt gehen?
--- Ende Zitat ---
- ersteres hängt von der Schiffsgröße und der Technik ab, die die Schiffsbauer und -führer bereits beherrschen.
- theoretisch Monate (Siehe Kolumbus)
PauerPaul:
Ich werfe mal noch die Stichworte "Karavelle" und "Nao" in den Raum. Erstere waren die große "Neu-"Entwicklung in Europa, mit deren Hilfe man erstmals wirklich weite Reisen unternehmen konnte. Sie haben sehr gute Segeleigenschaften, sind schnell und können viele Winde nutzen, um ans Ziel zu kommen.
Naos waren etwas später die großen Varianten davon.
Abhängig von Zeit und Ort/Kultur, in der das Setting angesiedelt sein soll hat Seuchentänzer aber schon gute Hinweise gegeben.
Lichtschwerttänzer:
es gibt kein Schiesspulver, das wirkt sich auch auf die Konstruktion aus
Skele-Surtur:
--- Zitat von: Erdgeist am 30.07.2014 | 11:26 ---Wichtig wäre demnach auch zu klären, wie groß die Besatzungsstärke mindestens sein muss, um das Schiff zu fahren. Je weniger, desto leichter sind die unter Kontrolle zu halten.
--- Ende Zitat ---
Ich gehen von 50 Mann Besatzung aus. Die müssen aber nicht alle zeitgleich an Deck sein. Es braucht eine Tag- und eine Nachtwache.
Hm. Offen gesagt habe ich keinen Dunst, wie viele Männer nötig sind, um das Schiff auf Kurs zu halten, das ist wohl auch wetterabhängig, kann ich mir vorstellen. Ich hab von Seefahrt leider nur sehr wenig Ahnung und wenn ich nicht so ein Plausibilitätsnazi wäre, würde ich das einfach handwedelnd festlegen.
Bei einem Sturm würde die gesamte Mannschaft an Deck gerufen werden, aber es meutert sich so schlecht, wenn man darum kämpft, dass einem das Boot nicht unterm Hintern wegkentert.
Ich würde trotzdem mal großzügig planen wollen. Im Idealfall ist die Anzahl der, nennen wir sie mal "Soldaten", so groß, dass die meisten Matrosen unter weniger dramatischen Rahmenbedingungen (Wochenlange Reise, in völlig unbekannte Gewässer, möglicherweise wird der dort das Ende der Welt und der Sturz von der Erdenscheibe oder schlimmeres vermutet) gar nicht auf die Idee käme, zu meutern, weil Selbstmord.
Selbst unter diesen Umständen sollte die Hemmschwelle beachtlich sein. Aber nach einigen Wochen auf See, in unbekannten Gewässern, mit der typischen Angst von abergläubischen Menschen, ist es für mich schon sehr wahrscheinlich, dass die irgendwann auf Verzweiflung was versuchen.
Werkzeug, mit dem man Menschen auch mutwillig weh tun kann, muss den Matrosen bei ihrer Arbeit meines Erachtens zugänglich sein, das lässt sich kaum vermeiden. Und viele Matrosen haben sicher auch Kampferfahrung auf die eine oder andere Weise.
Dem gegenüber stehen Männer, die Rüstungen, eine beliebige Variietät an Handwaffen (Äxte, Schwerter, Streitkolben etc.), Bögen und Armbrüste haben.
Manche ihrer Waffen sind vielleicht nicht für den Kampf auf einem Schiffsdeck optimiert, aber größtenteils sind es disziplinierte, gut ausgebildete und kampferfahrene Berufssoldaten mit professioneller Ausrüstung.
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