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Mit dem Schiff ins Unbekannte - Plausibilitäts-Check

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Feuersänger:
Magellan hat für die Überquerung des Pazifik ca 100 Tage gebraucht. Davor hat er erst ein Schiff seiner Flotte an Meuterer verloren.

Edit: überhaupt ist Magellans Reise da interessante Lektüre. Da er mit idiotischer Sicherheit an hunderten Inseln außer Sichtweite vorbeigefahren war, konnte er auch nirgends Wasser oder Vorräte auffrischen. Ca 11% seiner Seeleute krepierten an Unterversorgung und Krankheiten.

YY:

--- Zitat von: Surtur am 30.07.2014 | 12:26 ---Aber nach einigen Wochen auf See, in unbekannten Gewässern, mit der typischen Angst von abergläubischen Menschen, ist es für mich schon sehr wahrscheinlich, dass die irgendwann auf Verzweiflung was versuchen.

--- Ende Zitat ---

Muss nicht sein.

Wenn einem klar ist, dass man nicht mehr umdrehen kann und die Führungsriege sowieso jede Gelegenheit nutzen wird, neue Vorräte zu bekommen - was hat man dann von einer Meuterei?

Außerdem werden die Soldaten deutlich besser im Futter stehen als die Mannschaft, wenn es so knapp wird.

Aber das kann man recht frei entscheiden.

Arkt:
Der Punkt mit der Meuterei ist: Wie viele von den möglichen Meuterern können segeln oder den Kurs bestimmen? Im Fall des Falles solche Leute zuerst ausschalten, mit Vernichtung von Navigationshilfen drohen etc. sollte das relativ einschränken.
Und YY hat nen Punkt, einfach die Soldaten besser versorgen und für den Rest stark rationieren tut sein Übliches schätze ich

Skele-Surtur:

--- Zitat von: YY am 30.07.2014 | 13:00 ---Muss nicht sein.

Wenn einem klar ist, dass man nicht mehr umdrehen kann und die Führungsriege sowieso jede Gelegenheit nutzen wird, neue Vorräte zu bekommen - was hat man dann von einer Meuterei?


--- Ende Zitat ---
In meinem Gedankenspiel könnte die Mannschaft sehr wohl umdrehen und nach Hause zurückkehren, wenn da nur nicht die Soldaten wären, die sie daran hindern.


--- Zitat von: Arkt am 30.07.2014 | 13:09 ---Der Punkt mit der Meuterei ist: Wie viele von den möglichen Meuterern können segeln oder den Kurs bestimmen? Im Fall des Falles solche Leute zuerst ausschalten, mit Vernichtung von Navigationshilfen drohen etc. sollte das relativ einschränken.
--- Ende Zitat ---
Die Leute, die navigieren können, brauchen die Soldaten ja selbst, die auszuschalen oder das Equipment zu beschädigen erscheint mir vollkommen kontraproduktiv.

Der sicherste Weg erscheint mir eine harte Drohkullise und Leute, die wirklich in der Lage sind, im Notfall mit Gewalt einen Aufstand niederzuschlagen.

Oder übersehe ich etwas Wichtiges?

Letztlich kommt das größtenteils in den Hintergrund. Mir geht es vor allem darum, dass die Zahlen stimmen glaubhaft sind.

kirilow:
Das ganze hat mich nun auch neugierig gemacht, habe deshalb jetzt mal in der wikipedia bei den Sklavenschiffen nachgesehen (schließlich hast Du ja eine ähnliche Situation).

Die Duc de Main hatte eine 71köpfige Crew und ca. 390 Sklaven an Bord
http://en.m.wikipedia.org/wiki/Duc_du_Maine_(slave_ship)

Die Henrietta Marie hatte eine Mannschaft von 18 und transportierte knapp 200 Sklaven.
http://en.m.wikipedia.org/wiki/Henrietta_Marie

Die Guerrero transportierte 560 Sklaven und hatte eine Mannschaft von 97. Ohne Sklaventransport 50, also 47 Mann Bewachung o.ä.
http://en.m.wikipedia.org/wiki/Guerrero_(ship)

Liebe Grüße
kirilow

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