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[Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
Thandbar:
Vielleicht solltet ihr für Lost-Diskussionen einen eigenen Faden aufmachen? Die Debatten um diese "Serie" tendieren dazu, ewig zu dauern und zu nix zu führen.
alexandro:
Nicht nötig, meine Frage wurde beantwortet (auch wenn ich die Antwort - gerade ohne Quellenangaben - für extrem fragwürdig halte).
Kowalski:
--- Zitat von: Einzelgaenger am 30.01.2015 | 20:04 ---Hab den Film jetzt geguckt und sehe einen Trend der letzten Jahre immer deutlicher bestätigt.
Die Amis können es sich, scheints nicht mehr leisten, pure Science Fiction ohne Disney Mystizismus ("Für das Herz gelten physikalische Einschränkungen nicht!") zu produzieren.
--- Ende Zitat ---
Das ist die Line von Anne Hathaway. Und nur weil mithilfe von außerirdischer Technik sich das dieses mal bewahrheitet heißt es nicht das es eine in dem Film geltende allgemeingültige Realität ist.
--- Zitat von: Einzelgaenger am 30.01.2015 | 20:04 ---SciFi = die geschmackliche Aufwertung fader, denaturierter Wissenschaft damit ein kindisches Happy End möglich ist.
--- Ende Zitat ---
Eigentlich nicht. Es ist die Feststellung das Menschen durch EMOTIONEN viel stärker mobilisiert werden können als durch die RATIO.
Würdest Du dem widersprechen?
--- Zitat von: Einzelgaenger am 30.01.2015 | 20:04 ---Was die Definitionshoheit angeht: Mich hat der Film mit Werbung und Plakaten angefixt, die klar "SciFi!" suggerierten.
Kann man dann noch nen Rückzieher machen?
Es spielt wohl einfach keine Rolle für die Geldhaie in Hollywood- der Trend ist klar:
"Lost" log damals schamlos von "lückenlos wissenschaftlich erklärbaren Phänomenen", "alles erklärbar".
Mich haben die damals damit auch eingefangen.
Würg.
--- Ende Zitat ---
Du solltest deine Abneigung gegen ein Werk nicht unbedingt als Definitionsstartpunkt für ein davon unabhängiges Werk machen.
--- Zitat von: Einzelgaenger am 30.01.2015 | 20:04 ---
Von den Black Plotholes abgesehen ("Vom tobenden Krieg links und rechts von uns abgesehen war es ein schönes Picknick") war der Film gut besetzt, stilistisch sicher, etcetcblabla weissjajeder.
Im Prinzip wie bei Prometheus - das Drumherum ist gut und schön aber warum müssen moderne Drehbücher so grundlos beschissen sein?
Muss es auf Biegen und Brechen immer noch einen Twist geben?
Muss ein Charakter wiederholt den absurdesten Todesgefahren trotzen um wiedererweckt zu werden?
Muss ein loser Faden, der am Ende die vermeintliche Pointe herbeizaubert garantiert werden?
Ich hätte damit leben können, dass Walt Disney aus dem Grab seine Grabbelhände Richtung SciFi ausstreckt so wie Bush das damals mit Merkel gemacht hat.
Aber in Kombination mit dem TKKG Drehbuch war das einfach nix.
Merke: definitiv kein Nolan mehr & keine Scifi Erwartung ohne vorher reichlich Freunde/Bekannte zu konsultieren.
--- Ende Zitat ---
Naja, wer einen Lego Baukasten erwartet und Kuschelbären kriegt die er dann aus der Erwartungshaltung heraus nicht mag, Pech halt.
Feuersänger:
Ah. Hat jemand den Thread wieder ausgebuddelt.
Hab mir den Film neulich dann doch mal auf DVD angeschaut.
Positiv: der Anfang - etwa 30, 40min - war besser als erwartet.
Aber dann.
Der Rest des Streifens war ein derartiger, unglaublicher, himmelschreiender BULLSHIT, dass ich es echt kaum ertragen habe. Ich musste ungelogen mehrmals zwischendrin pausieren und mehrere Stunden (!) etwas anderes machen, um mich abzuregen. Hab zwischendurch echt gemeint, ich kann ihn gar nicht zu Ende schauen.
Zum Glück war die DVD von der Bücherei, also wenigstens kein Geld verplempert. Aber frei nach Sheldon Cooper, jetzt schuldet Nolan mir drei Stunden Lebenszeit.
YY:
Beim nächsten Mal glaubst du mir gleich, wenn ich sage, dass dir was definitiv nicht gefällt ;) ;D
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