Pen & Paper - Spielsysteme > Fate
Fatepunkte innerweltlich erklärt?
Shadom:
Im Endeffekt haben Fate Punkte ein so vielfältige Auswirkung, dass sie unter einem rationalen Konzept in der Welt nicht zu verfassen sind.
Ich kriege mehr davon wenn ich Probleme durch das habe was ich bin, aber wenn ich trotz dem was ich bin wider erwarten keine Probleme bekomme wird es sogar noch weniger.
Aber das was mich ausmacht spielt nur dann eine echte Rolle im positiven wenn ich sie benutze.
Achja und manchmal verändert sich die Realität regelrecht durch sie (bzw. andersrum erklärt scheint man durch sie in Situationen zu kommen wo zufällig genau die eine wichtige Sache "rumliegt" oder man genau den "richtigen" kennt oder so)
Schlimmer noch wenn der Charakter sie wirklich bewusst wahrnimmt.
Als Erklärung bleibt also nur das irrationale. Selbst Magie im klassischen Sinne hilft nicht, weil die meisten Magiearten rational logisch auf Prämissen aufbauen. Das hier ist extrem willkürlich aus der Welt heraus gesehen. Also brauchen wir etwas das eben auf dem Narrativ aufbaut.
Es muss also etwas geben, dass WILL das alles wie eine Geschichte ist:
Vielleicht sind es Götter, die ihren "Champions" immer dann helfen, wenn sie es cool finden (was bedeuten würde, dass man gleichzeitig seinen Char und den Gott des Chars spielt, der nur über Fate Punkte eingreifen kann)
Vielleicht betrifft das ganze aber auch nur schon bekannte Helden über die Geschichten erzählt werden? Dann könnte die Erwartung der unterbewusst magischen Menschen, dazu führen, dass sich alles so ergibt.
Vielleicht sind die SCs aber auch wirklich auch in der Welt Figuren einer Geschichte. Vielleicht sind sie a la Tintenherz in ein Buch hinein gefallen und nutzen die Struktur von Geschichen zu ihrem Vorteil? Oder sie waren immer schon Figuren und sind sich nur wie Deadpool der Sache bewusst geworden.
Auribiel:
Hrm... irgendwie dröselt ihr das zu klein auf.
Ich will keine innerweltliche Erklärung dafür, WIE die FPs eingesetzt werden - also nicht von wegen "NSC sagt: Der SC sagt jetzt, da steht ne Kuh, puff, ist eine da, das war voll krass". Diesen Bereich möchte ich auch durchaus im Meta-Element lassen, das wird bei mir fließend in die Erzählung eingebaut, ohne dass die NSCs das als solchen Eingriff wahrnehmen.
Ich will eine innerweltliche Erklärung dafür, wieso die Hauptchars (SCs und starke NSCs) soviel besser sind, als die 0815-Mooks. Klar ist das metamäßig schnell erklärt, aber wie nimmt das ein Char innerhalb des Settings war?
Da gibt es Personen, die gruppenweise von Helden bzw. Antihelden niedergemacht werden können, das sollte innerhalb der Welt - gerade wenn ich den Rollenspielanteil anspreche - doch irgendwie Niederschlag finden, so ganz abseits des reinen "Meta".
Und innerhalb der Welt wiederum sollte sich eine Machtposition auch durch solche "Macht" mitbegründen lassen, immerhin ist damit nicht reine Kampfkraft gemeint, sondern mit FPs werden ja auch die Ergebnisse geistiger/sozialer Duelle beeinflusst.
Slayn:
--- Zitat von: Auribiel am 26.08.2014 | 00:52 ---aber wie nimmt das ein Char innerhalb des Settings war?
--- Ende Zitat ---
Gar nicht und es interessiert wohl auch (in der Welt) niemanden? Der Typ macht genau das worin er gut ist und das respektiert man so.
Skele-Surtur:
Naja, die nehmen das wohl genau so war, wie die Leut', die Zorro, John Rambo oder Wolverine in Aktion sehen, je nach Setting. Und ich meine nicht die Zuschauer vor den Bildschirmen, sondern die Leute in der Story. FATE ist nicht umsonst ein cineastisches Rollenspiel.
Haukrinn:
@Auribiel: Wenn das Spiel an sich schon fordert, dass die Charaktere kompetent und proaktiv sind, dann sollte genau das auch das Unterscheidungskriterium sein. Der Schläger von nebenan oder der Durchschnittsmagier aus der Akademie sind nämlich beides nicht. ;)
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