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High-Magic Fantasy auf der Erde / Parallelwelt?
Feuersänger:
@Arld: ja, das hört sich auch ziemlich cool an. Freut mich, dass du so schöne Erfahrungen damit gemacht hast. Und ja, man muss bereit sein, anzuerkennen, dass es sich um eine Parallelwelt handelt und daher besitmmte Dinge eben _nicht_ so gelaufen sind wie in der Realwelt; aber auch dass manche Klischees einfach _wahr_ sind, oder es eben auch mal ganz anders passiert als Klischee oder Realität.
--- Zitat von: Grimnir am 27.08.2014 | 10:22 ---Das ist auch der nächste Punkt: Geographisch abwechslungsreiche Gebiete sind mittelfristig auch kulturell interessant, und solange man diese ins Spiel einbezieht, dürfte auch das Setting Erde spannend bleiben. Ich definiere als geographisch interessant Gebiete mit einem inneren Meer, über das starker Austausch stattfinden kann und die Küsten verschiedenen Einflüssen von "außen" ausgesetzt sind. Daher würde ich auf einem Erdsetting lieber um das Mittelmeer, in der Karibik, in Hinterindien samt der indonesischen Inselwelt oder um die Nordsee herum spielen als in Kasachstan oder dem australischen Outback.
--- Ende Zitat ---
Da stimme ich voll zu.
Eigentlich bin ich genau so auf die Idee gekommen. Ich habe für mein Setting bereits eine grobe Vorstellung: da soll es dieses und jene Reich geben, und es soll viel Küstenlinie haben zwecks schnellem Transport, und so weiter. Und alle meine Entwürfe liefen dann, bewusst oder unbewusst, stark in Richtung Mittelmeerraum. Irgendwann hab ich mir dann eben gedacht, zum Geier...
@Tigger:
Ja, kann ich unterschreiben. Nur ist leider der 30j. Krieg und Barock schon deutlich außerhalb meiner ästhetischen Wohlfühlzone.
--- Zitat von: Dark_Tigger am 27.08.2014 | 10:35 ---Wie wäre es mit einem WierdWars ähnlichem Ansatz, wo die Magie und das andersartige nur in bestimmten Situationen "durchbricht", wie z.B. während/durch der Schrecken des Krieges?
--- Ende Zitat ---
Hm, da müsst ich mal drüber nachdenken. Erste Konsequenz, die sich mir aufdrängt: Magier haben ein starkes Interesse daran, dass ständig Krieg herrscht, damit sie ihre Kräfte nicht verlieren.
YY:
--- Zitat von: Feuersänger am 27.08.2014 | 02:11 ---Erfahrungsgemäß? Ich habe mit diesem Ansatz bisher gar keine Erfahrung, habe mich noch nie mit jemandem darüber unterhalten. Insofern auch noch keine Ablehnung erfahren.
--- Ende Zitat ---
Die Kernaussage bei den Ablehnenden ging in meinem Umfeld meist in die Richtung, dass die reale Welt zu langweilig ist (was ja allerspätestens dann Quark ist, wenn man Fantasyelemente einbringt...) und komplett fiktive Settings daher automatisch interessanter seien (auch wenn da meistens nur die Seriennummern abgefeilt sind).
Ich konnte das nie nachvollziehen, aber ich spiele auch gern in historischen Settings ohne alles Gefunzel und Gebemsel, von daher zähle ich da wohl nicht ;)
sangeet:
Schau Dir doch mal Warhammer an ? Das ist ein kaum verstecktes Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation, mit Magie, und einer Inquisition die unberechtigte Magie Benutzer verfolgt.
Es ist ein sehr interessantes Setting, wo Magie in konkurenz zur Technik steht.
Feuersänger:
Ja, Warhammer zählt auch mit zu den "billigen Abklatschen", da hast du recht.
Dark_Tigger:
--- Zitat von: Feuersänger am 27.08.2014 | 10:54 ---Hm, da müsst ich mal drüber nachdenken. Erste Konsequenz, die sich mir aufdrängt: Magier haben ein starkes Interesse daran, dass ständig Krieg herrscht, damit sie ihre Kräfte nicht verlieren.
--- Ende Zitat ---
Muss ja nicht mal unbedingt Krieg sein. Sehr beliebt ist ja auch, das die Ordnung und Regelmäßigkeit die die Zivilisation bringt, nicht gut mit Magie zusammenarbeitet.
Außerdem könnten sehr Mächtige Magier auch Interesse daran haben das KEIN Krieg herrscht. Die können auch mit sehr wenig Energie im Umlauf zaubern, und die Wahrscheinlichkeit das Konkurenz auftritt sinkt.
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