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FX - Boba Fett's eigenes P&P System?

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Selganor [n/a]:
Dann auch mal meine ersten Kommentare dazu:


--- Zitat von: Boba Fett am 19.01.2004 | 13:15 ---Eigenschaften:
Eigenschaften rangieren zwischen 1 und 10, wobei die realen Werte zwischen 3 und 10 liegen sollten.

--- Ende Zitat ---
Also liegt der Schnitt beim Menschen irgendwo bei 6?

--- Zitat ---Körperliche: Körperkraft, Geschicklichkeit, Konstitution

--- Ende Zitat ---
Die "Klassiker" also

--- Zitat ---Geistige: Aufmerksamkeit, Konzentration, Logik

--- Ende Zitat ---
Worunter wuerde "Intuition" fallen?

--- Zitat ---Stufe 1 kann man nach einer eintägigen Einführung erlernen.
Stufe 3 nach einem Einwöchigen kurs
Stufe 5 mit einem einmonatigen Lehrgang
Stufe 8 mit einer speziellen Ausbildung, die ein Jahr dauert

--- Ende Zitat ---
Ich denke mal das sind "Ansatzpunkte" an denen man NPCs "beschreiben" kann. SCs haben mit "Erfahrungspunkten" hoffentlich andere Lernzeiten.

Nach der Methode haette der Durchschnittsmensch mit einmonatigem Lehrgang eine mehr als 50/50 Chance etwas zu schaffen. Klingt schon mal OK.

--- Zitat ---Ist aber nur eine Überlegung...
Außerdem soll es Fertigkeiten geben, die man nur einmalig lernen muss. So wie "Lesen und Schreiben" oder Fahrradfahren oder schwimmen... Man kann es oder nicht.

--- Ende Zitat ---
Warum?
Ich wuerde eher einen "ab soviel braucht man keine Wuerfe fuer 'normale Aktionen' mehr"-Massstab sehen.
Also ab Lesen/Schreiben 5 kann man es und hat keine Chance mehr dass man sich vertut.
Jemand der Lesen/Schreiben 8 hat kann entweder in anderen Schriften (erinnert sich noch jemand an Suetterlin?) schreiben oder besonders schnell (aber noch immer verstaendlich) schreiben oder lesen.
Selbiges sollte fuer's Schwimmen gelten.
Mit Schwimmen 3 kann man sich grob ueber Wasser halten und auch im Schwimmbad mal eine Runde ziehen, aber wenn jemand neben einem reinspringt dann sollte man schon GUT (also auf 5) schwimmen koennen ohne einen Wurf machen zu muessen, ob man sich nicht vertut.

--- Zitat ---Die Qualität dieses Könnens bilden dann andere Fertigkeiten (Ausdauer oder Kraftakt bei Schwimmen beispielsweise)

--- Ende Zitat ---
Das macht die Sachen dann aber art Attributsabhaengig (vgl. 7th Sea fuer ein Beispiel wie's NICHT sein muss)

--- Zitat von: Boba Fett am 19.01.2004 | 13:34 ---Würfelsystem
Gewürfelt wird mit 2W10 (wegen der statistischen Verteilung).
Die Summe aus Attribut und Fertigkeit muss er- oder unterwürfelt werden.

--- Ende Zitat ---
Hoert sich gut an. Schoene Verteilung und so schnell geht's auch nicht dass der Wurf "langweilig" wird...

--- Zitat ---Das halbierte (abgerundete) Würfelergebnis gibt den Erfolgsgrad an. Erwürfelt man den Wert der oben genannten Summe, hat man einen kritischen Erfolg erzielt, in diesem Falle ist Erfolgsgrad = Würfelergebnis.

--- Ende Zitat ---
D.h. der Durchschnittsmensch im Job (Summe 11) hat auch eine Chance einen besseren Erfolgsgrad hinzukriegen als der Experte (Summe 18) der keinen kritischen Erfolg wuerfelt.

Mehr spaeter...

Boba Fett:
@Selganor:
7. See steht zwar im Regal, aber ich habs nicht durchgearbeitet.
Erklär mir, was Du damit meinst.

ja, 5-6 ist Durchschnitt beim Menschen.

Ausbildungszeiten:
Ja, nur für NSC... (oder als Richtwert, z.B. für SC bei langen Pausen [Zeitsprünge, Abwesenheit, etc.])
Mir ist eine neue Regelung eingefallen:
Um eine Fertigkeit um einen Grad zu steigern braucht es 2^(neuerGrad)Tage. (um von 0 auf Grad zu steigern, dann entsprechend (2^(Grad +1) - 1) macht von 0 auf 10 -> 2048 Tage, das sind irgendwas um 5,6 Jahre intensives Studium, wo man sich nur um diese eine Fertigkeit kümmert.)

Warum "Kauffähigkeiten" (Schwimmen, Radfahren)
Weils einfacher ist... Ich möchte kein möglichst realistisches System, sondern ein einfaches.
Man sagt heute doch nicht "Mein Sohn hat Radfahren auf 2 gelernt." sondern es heisst "Mein Sohn kann jetzt auch Radfahren!" oder "Kannst Du eigentlich schwimmen?" oder "Ich kann lesen!".
Das sind im Menschenverstand binäre zustände.
Dass man meine Radfahrkünste nicht mit denen von Jan Ulrich vergleichen kann, ist klar. Da könnte man Ausdauer, Athletik oder Sportlichkeit einflechten. Aber um zu definieren, ob jemand "Radfahren" kann oder nicht reicht ein binärer Zustand.
Und ich hab im Rollenspiel noch nie eine Vergleichende Probe auf Radfahren erlebt. Und auf Schwimmen auch nicht (Wenn dann geht schwimmen eher ein, wenn man schauen will, mit wieviel Kilo Ausrüstung über den Fluss kommt. Und auch da will ich keine Regelung. Da kann der Spielleiter sagen: "Hey, Du magst zwar schwimmen können, aber nicht mit Kettenhemd!" Da ist ein gesunder Menschenverstand einfach schneller und einfacher.).

Intuition gibt es bei FX nicht. Wenn ein Spielleiter jemandem einen intuitiven Einfall vermitteln will, soll er das tun.
Und ein "Ich würfel mal auf Intution" ist ein "Ich würfel mal, ob mir ohne Grund zufällig die richtige Lösung einfällt".
Das kann man auch über Spielleiterwillkür oder Zufall regeln. Oder der Spieler soll fragen... 8)


--- Zitat ---D.h. der Durchschnittsmensch im Job (Summe 11) hat auch eine Chance einen besseren Erfolgsgrad hinzukriegen als der Experte (Summe 18) der keinen kritischen Erfolg wuerfelt.
--- Ende Zitat ---
ja, ist auch so gewollt.
Erklärung: Der Experte verlässt sich auf seine Erfahrung. Alte und bewährte Methoden können wiederverwendet werden. Dadurch hat er natürlich hohe Chancen auf Erfolg.
Aber da er immer "ausgetrampelte Pfade" geht, anstatt neue Möglichkeiten zu suchen, ist es unwahrscheinlicher, dass er spektakuläre Erfolge erzielt.
Derjenige, der weniger traditionell handelt, weil er die dazu nötige Erfahrung gar nicht hat schlägt zwar öfter fehl, hat dafür aber auch häufiger "Zufallstreffer".
(Ist übrigens auch ein Phänomen in der Software-Entwicklung. "Alte" Programmierer programmieren in ihrem Stil, und das auch erfolgreich, aber meist strukturierter, während neue teilweise sehr unortodoxe Entwicklungen nehmen. Das ist dann zwar oft unstrukturiert, aber es kommen da auch oft sehr smarte Entwicklungen vor, die leistungsfähiger oder schneller arbeiten, als wenn man es auf traditionelle Art entwickelt hätte.)

Selganor [n/a]:

--- Zitat von: Boba Fett am 20.01.2004 | 13:53 ---@Selganor:
7. See steht zwar im Regal, aber ich habs nicht durchgearbeitet.
Erklär mir, was Du damit meinst.

--- Ende Zitat ---
In 7th Sea hast du die Problematik dass die Wuerfe SEHR vom Attribut abhaengen. Wer ein 4er Attribut und 2er Skill hat ist VIEL besser als jemand mit 2er Skill und 4er Attribut.
Wenn nun bestimmte Faehigkeiten NUR auf's Attibut gehen dann ist das fast genauso wild.

Wenn beispielsweise jemand ziemlich ungeschickt ist (sagen wir Geschicklichkeit 4) aber wie bloed trainiert (und auf "Radfahren 10" kommt) dann hat der doch noch Chancen nicht nur einfach radzufahren sondern auch GUT radzufahren...
Wenn Radfahren nur auf Geschicklichkeit gehen wuerde dann haette DER gelitten, oder?

Boba Fett:
okay, das ist bei FX nicht der Fall, weil da die Gewichtung der Eigenschaften und Fertigkeiten (einfache Summierung) gleich sind.
Und da die Eigenschaften mit 3-10 eine engere Rangierung haben, als die Fertigkeiten 0-10 sind die Skills die Elemente, die mehr gewichten.

Hab meine Antwort oben zu Deinem Statement noch erweitert.

Gast:

--- Zitat von: Boba Fett am 19.01.2004 | 13:15 ---Eigenschaften:
Eigenschaften rangieren zwischen 1 und 10, wobei die realen Werte zwischen 3 und 10 liegen sollten.

--- Ende Zitat ---
Kann von mir aus gerne so bleiben, ich befürworte hier auch die Argumentation die du verfolgst: Man kann etwas nicht, schlecht, wie jeder andere, gut oder sehr gut.
Deine Abstufung ist da ja sogar noch etwas feiner, was aber nicht schlecht ist, da mir die WoD mit 5 Werten schon etwas sehr knapp war, insbesondere der Sprung von einem Punkt in einem Attribut auf 2 Punkte war sehr krass.
Wenn man das ganze zu fein unterteilt wird IMHO allerdings nur der Verwaltungsaufwand nach oben geschraubt ohne wirklich eine Aussage zu haben. Ist im BRP jemand mit Auto fahren 51% einem mit einem Wert von 49% wirklich überlegen? Sicher, er hat eine um 2% größere Aussicht auf Erfolg, aber kann der Charakter in der Spielwelt wirklich von sich behaupten der bessere Fahrer zu sein? Ich glaube nicht ...
Im Gegensatz zu manch anderem finde ich eine Skala von 1 bis 10 gut.


--- Zitat ---(ich schwanke noch, ob ich Geschick in Gewandheit und Fingergeschick unterteile. Auf der einen Seite möchte ich möglichst wenig Werte, um es einfach und übersichtlich zu halten, andererseits bekommt Geschicklichkeit aber ohne Unterteilung eine sehr starke gewichtung)
--- Ende Zitat ---
Sehe ich wie Dailor.
Geschick ist in den meisten Rollenspielen ein Uber-Attribut, da auch einfach zu viele Fertigkeiten zugeordnet werden (schau' dir zum Beispiel mal einen Liquid-Bogen an) und auch viele "on the fly" - Proben lässt der SL über dieses Attriubt abwickeln.
Durch die Aufsplittung der klassischen Geschicklichkeit in zwei Fertigkeiten wirkst du dem ein bißchen entgegen ... und verhinderst die in den meisten Spielen sehr geliebten Geschicklichkeitsmonster.



--- Zitat ---Soziale Eigenschaften gibt es keine.
--- Ende Zitat ---
Halte ich nicht für gut, ist schlicht unfair.
Es gibt auch Spieler, die nicht besonders Darstellungsstark sind im Vergleich zu anderen, denen muss dann im Zweifelsfall ein Wurf erlaubt sein, um erfolgreich zu feilschen oder eine Audienz beim König zu erlangen.
Ich habe in meiner Warhammer-Runde auch einen akrobatischen Wardancer gespielt, der mit atemberaubenden und wunderschönen(?) Manövern seine Gegner zu Fall brachte, aber Marcel Gehlen könnte diese Aktionen niemals durchführen.
Ist ja kein Problem!
Verteile ich die Punkte auf Geschick, Kampfkunst etc. und los gehts!
Jemandem der eine grau Eminenz spielen will, aber selber eine graue Maus ist, dem sollte eine äquivalente Möglichkeit gegeben sein.

Auch, wie Dailor schon anmerkte, wirst du hier irgendwelche Werte brauchen, soblad Magie und PSI weiter ausgebaut werden, da man, falls man diese über die vorhanden Attribute regelt quasi zwei zwei Spezialisierungen zum Preis von einer bekommt ... falls du es über Logok regel wolltest wäre so z. B. ein guter Hacker auch gleichzeitig eun guter Magier ... über dasselbe Attribut.


--- Zitat ---Fertigkeiten
--- Ende Zitat ---
Gefällt mir.


--- Zitat ---Das halbierte (abgerundete) Würfelergebnis gibt den Erfolgsgrad an. Erwürfelt man den Wert der oben genannten Summe, hat man einen kritischen Erfolg erzielt, in diesem Falle ist Erfolgsgrad = Würfelergebnis.
--- Ende Zitat ---
An sich ist das Würfelsystem schön, vor allem schön einfach, ob es nun eine tolle Glockenkurve sein soll oder nicht ist mir dabei vollkommen Latte.
Aber bei dem von mir zitierten Part frage ich mich: Warum halbieren? Warum nicht die direkte Differenz nehmen?


--- Zitat ---Das Ergebnis wird dann mit der Konstitution des getroffenen verglichen.
Schaden < Konsti : zu vernachlässigender Schaden (blaue Flecke)
Schaden >= Konsti : leichte Wunde (-1 auf Aktionen, addierend)
Schaden >= 2x Konsti : schwere Wunde (kampfunfähig)
Hat man mehr leichte Wunden als Konsti ist bekommt man eine schwere Wunde.
Hat man mehr schwere Wunden als Konsti ist man tot.
--- Ende Zitat ---
Gefällt mir auch. Wobei du nicht vergessen solltest auch blaue Flecken zu leichten Wunden zu summieren.


--- Zitat ---nicht würfeln
--- Ende Zitat ---
Mir persönlich zu viel Verwaltungsaufwand. Mein NPCs fallen um, wenn es passt ;-)


--- Zitat --- Was mir noch Gedanken macht, ist, was passiert wenn 2 Charaktere Armdrücken machen, und beide verlieren?
Wenn "beide verlieren" Gleichstand bedeutet, und beide haben sehr niedrige Werte, dann kann es a) ewig dauern bis ein Sieger feststeht.
--- Ende Zitat ---
Standrad wäre, dass derjenige mit dem geringeren Misserfolgsgrad gewinnt. Was spricht dagegen?

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