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Der Eine Ring!

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LordBorsti:

--- Zitat von: Professor Farnsworth am 10.08.2017 | 14:53 ---Lohnt sich das Adventurers Companion, wenn man alle bisherigen Bücher schon im Regal hat?

--- Ende Zitat ---

Kommt drauf an.

Neu für dich wären:
- Ein paar Cultures (Lorien Elves, ein paar Dwarf Cultures)
- Regeln Gruppen mit unterschiedlich erfahrenen Charakteren (die ich schon länger in meiner Gruppe benutzen und die aus meiner Sicht sehr gut funktionieren)
- Regelweiterungen für Combat (mir sind die recht egal, aber meine Spieler mögen die sehr)
- Neue Masteries (die ich sehr begrüße, weil Optionen aus dem GRW doch recht schmal sind)
- Übersichten für alle Fellowship Phase Undertakings (die ein Segen für mich als SL sind)
- Ausführliche "Flow-Charts" für Combat, Journeys und Encounter (die ich auch sehr gelungen finde)

Insgesamt also punktuelle Ergänzungen und viele "Komfortfunktionen". Ob dir das ein Buch Wert ist, musst du selbst entscheiden :). Im Gegensatz zu meinem Vorposter bin ich sehr froh, dass sie im Companion keine neuen großen Regelkomplexe aufgemacht haben, denn ich empfinde die Regeln bisher schon als ziemlich vollständig, sondern sie ergänzen eher punktuell und aus meiner sicht elegant. Splatbooks a la D&D oder Pathfinder sind mir da ein graus.

Caranthir:
Was man DER jetzt echt nicht vorwerfen kann, ist, dass es zu viele Regelzusätze in zu kurzer Zeit bekommen hätte  ;). Daher finde ich es okay, wenn im Companion nach zich Jahren mal einiges einfach zusammengefasst wird (Charaktererschaffung, neue Kulturen aus den Zusatzbänden) und ein paar neue Optionen hinzukommen. Das Schöne hierbei finde ich, dass alles nahtlos ineinander fließt, ohne den SL zu erschlagen. Manches übernehme ich, manches kommt vielleicht in 10-20 Spielsitzungen mal zum Tragen und einige Sachen lasse ich weg.

DER ist eines der (wenigen) Systeme, bei dem ich bereit bin, einfach mal so Geld auszugeben, ohne den brandneuen Inhalt zu bekommen. Dafür habe ich großartiges neues Artwork und muss nicht durch fünf Bücher blättern, bis ich die passenden Regeln zur Charaktererschaffung an der Hand habe.

Ucalegon:

--- Zitat von: LordBorsti am 10.08.2017 | 15:05 ---Im Gegensatz zu meinem Vorposter bin ich sehr froh, dass sie im Companion keine neuen großen Regelkomplexe aufgemacht haben, denn ich empfinde die Regeln bisher schon als ziemlich vollständig

--- Ende Zitat ---

Naja, wenn es wirklich etwas zum Spiel beiträgt wie Magical Treasure/The Eye of Mordor aus Rivendell, dann gerne. Und Regeln für das Generationenspiel waren lange für den AC angekündigt. (Das ist für mich kein Splatbook-Inhalt. Auf den verzichte ich auch gerne.)

LordBorsti:

--- Zitat von: Ucalegon am 10.08.2017 | 15:20 ---Naja, wenn es wirklich etwas zum Spiel beiträgt wie Magical Treasure/The Eye of Mordor aus Rivendell, dann gerne. Und Regeln für das Generationenspiel waren lange für den AC angekündigt. (Das ist für mich kein Splatbook-Inhalt. Auf den verzichte ich auch gerne.)

--- Ende Zitat ---

Frage: Hast du die zusätzlichen Regeln aus dem Adventurers Companion nur gelesen oder auch im Spiel ausprobiert?

Wenn man sich die bloße Seitenzahl anschaut, ist das tatsächlich mickrig, aber die Auswirkungen auf das Geschehen am Spieltisch sind - in meiner Gruppe - doch deutlich größer als man auf Grund der Textmenge vermuten könnte. Im Vergleich zu Rivendell kommen die Zusatzregeln aus dem Companion deutlich häufiger zum Tragen und haben deutlich mehr Einfluss auf das Spiel. Will sagen: Textmenge einer Regel oder eines Regelmoduls ist für mich nicht ausschlaggebend für die Beurteilung. Die Courage-Regeln für unterschiedliche erfahrene Charaktere sind ein gutes Beispiel. Die passen auf eine halbe DIN A4 Seite haben aber einen riesigen Einfluss auf das Spiel am Tisch. Die Eye of Mordor Regeln sind da ganz anders. Die brauchen viel Text, aber der Einfluss aufs Spiel ist - bisher - marginal.

Ucalegon:

--- Zitat von: LordBorsti am 10.08.2017 | 15:32 ---Frage: Hast du die zusätzlichen Regeln aus dem Adventurers Companion nur gelesen oder auch im Spiel ausprobiert?

--- Ende Zitat ---

Nur gelesen. Aber auf den 10 Seiten New Rules ist eben schon keine einzige dabei, bei der ich irgendwie Lust hätte, sie auszuprobieren, weil ich mir vorstellen kann, dass sie das Spiel sinnvoll ergänzt. Courage löst ein Problem das ich nicht habe auf eine für mich sehr unattraktive Weise (ein zweiter Pool neben Hope, echt?). Die neuen Kampfregeln finde ich komplett überflüssig und die Masteries waren schon im Original unspektakulär bis dämlich (Confidence). Bei Rivendell dagegen war das gar nicht die Frage.


--- Zitat von: LordBorsti am 10.08.2017 | 15:32 ---Wenn man sich die bloße Seitenzahl anschaut, ist das tatsächlich mickrig, aber die Auswirkungen auf das Geschehen am Spieltisch sind - in meiner Gruppe - doch deutlich größer als man auf Grund der Textmenge vermuten könnte. Im Vergleich zu Rivendell kommen die Zusatzregeln aus dem Companion deutlich häufiger zum Tragen und haben deutlich mehr Einfluss auf das Spiel. Will sagen: Textmenge einer Regel oder eines Regelmoduls ist für mich nicht ausschlaggebend für die Beurteilung. Die Courage-Regeln für unterschiedliche erfahrene Charaktere sind ein gutes Beispiel. Die passen auf eine halbe DIN A4 Seite haben aber einen riesigen Einfluss auf das Spiel am Tisch. Die Eye of Mordor Regeln sind da ganz anders. Die brauchen viel Text, aber der Einfluss aufs Spiel ist - bisher - marginal.

--- Ende Zitat ---

Die 4 Seiten Tale of Years enthalten eine Zufallstabelle und man kann jetzt einen Erben benennen. Nichts davon ist schlecht, aber in Anbetracht der Tatsache, dass mal die Rede von Regeln für Generationenspiel die Rede war, fühle ich mich da im Kontext des AC ein bisschen abgespeist.

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