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Der Eine Ring!
LordBorsti:
--- Zitat von: Ucalegon am 10.08.2017 | 16:14 ---...
Die neuen Kampfregeln finde ich komplett überflüssig und die Masteries waren schon im Original unspektakulär bis dämlich (Confidence).
...
--- Ende Zitat ---
Ich muss dir widersprechen: Confidence ist eine der besten Masterys im Spiel, da Hope so ziemlich die wertvollste Ressource für die Spieler darstellt. Bis auf den Fellowship Pool sind alle anderen Möglichkeiten an Hope heranzukommen immer mit Haken oder Risiken versehen. Der Wert von Confidence besteht darin, dass dein Hope-Pool wieder komplett aufgefüllt wird. Zum richtigen Zeitpunkt gewählt und für den richtigen Charakter (z.B. ein Hobbit) sind das locker ein Dutzend Hope-Punkte. Um die auf normalem Wege zu bekommen, musst du normalerweise ein gutes Dutzend Adventuring Phases ziemlich mit Hope knausern oder sehr viele Hobbits in deiner Fellowship haben.
Was mich zur zweiten Frage bringt: Hast du The One Ring bisher nur gelesen oder auch gespielt?
Ucalegon:
--- Zitat von: LordBorsti am 10.08.2017 | 16:30 ---Ich muss dir widersprechen: Confidence ist eine der besten Masterys im Spiel, da Hope so ziemlich die wertvollste Ressource für die Spieler darstellt. Bis auf den Fellowship Pool sind alle anderen Möglichkeiten an Hope heranzukommen immer mit Haken oder Risiken versehen. Der Wert von Confidence besteht darin, dass dein Hope-Pool wieder komplett aufgefüllt wird. Zum richtigen Zeitpunkt gewählt und für den richtigen Charakter (z.B. ein Hobbit) sind das locker ein Dutzend Hope-Punkte. Um die auf normalem Wege zu bekommen, musst du normalerweise ein gutes Dutzend Adventuring Phases ziemlich mit Hope knausern oder sehr viele Hobbits in deiner Fellowship haben.
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Hope ist für mich die zentrale Story-Mechanik in TOR. Die Figuren verfallen zum Teil ihrer Shadow Weakness, zum Teil raufen sie sich als Company zusammen (Fellowship Pool/Focus) und stützen sich immer wieder auf sichere Rückzugsorte, die dadurch wertvoller und andererseits gefährdeter werden. Der Kern des ganzen Spiels. Dass in unserer Kampagne zwei Spieler den, wie du ja nachvollziehbar dargelegt hast, "optimalen" Ausweg aus diesem schönen Dilemma genommen und sich zwischendurch per Confidence aus der Affäre gezogen haben, ist der Punkt, der mich im Nachhinein am meisten stört. Ich verstehe nicht, was die Designer getrieben hat, ihr eigenes System an dieser Stelle so zu konterkarieren. Nepitello selbst schrieb ja mal irgendwo, dass er Hope von Anfang an als schwindende Ressource konzipiert hat, die eben nicht einfach wiederzubekommen ist.
--- Zitat von: LordBorsti am 10.08.2017 | 16:30 ---Was mich zur zweiten Frage bringt: Hast du The One Ring bisher nur gelesen oder auch gespielt?
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Gespielt und eine Kampagne (die Tales from Wilderland plus eigene Abenteuer) geleitet. Keine Sorge. ;)
LordBorsti:
--- Zitat von: Ucalegon am 10.08.2017 | 16:50 ---Hope ist für mich die zentrale Story-Mechanik in TOR. Die Figuren verfallen zum Teil ihrer Shadow Weakness, zum Teil raufen sie sich als Company zusammen (Fellowship Pool/Focus) und stützen sich immer wieder auf sichere Rückzugsorte, die dadurch wertvoller und andererseits gefährdeter werden. Der Kern des ganzen Spiels. Dass in unserer Kampagne zwei Spieler den, wie du ja nachvollziehbar dargelegt hast, "optimalen" Ausweg aus diesem schönen Dilemma genommen und sich zwischendurch per Confidence aus der Affäre gezogen haben, ist der Punkt, der mich im Nachhinein am meisten stört. Ich verstehe nicht, was die Designer getrieben hat, ihr eigenes System an dieser Stelle so zu konterkarieren. Nepitello selbst schrieb ja mal irgendwo, dass er Hope von Anfang an als schwindende Ressource konzipiert hat, die eben nicht einfach wiederzubekommen ist.
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Gutes Gedankenfutter :d
Wir sind deine Erfahrungen mit den "Eye of Mordor" Rules? Meine Erfahrungen gehen bisher dahin, dass die Schwellen für eine Revelation-Episode so liegen (bei 4 Spielern), dass die Regeln eigentlich nur dann relevant werden, wenn man sich in "Shadow Lands" oder "Dark Lands" begibt.
Zum Thema Courage:
Wir verwenden am Spieltisch verschiedenfarbige Glasperlen um Hope und Courage festzuhalten. Dadurch ist das Problem der zwei separaten Pools quasi nicht-existent. Wir spielen gerade einen Prolog für Darkening of Mirkwood und haben eine Gruppe aus drei blutigen Anfängern und einem erfahrenen Elbenkrieger und die Courage-Regeln sorgen für eine interessante Dynamik. Die Anfänger entwicklen sich ganz schön rasant (wenn irgendwie möglich, werden 2 Courage-Punkte für XP und AP gespart), während sie den erfahrenen Elbenkrieger als Companions und mit Hilfe des Hope-Pools mit neuer Hoffnung versorgen (aka aufmischen ;) ). Fühlt sich ziemlich nach "Aragorn und die Hobbits" an. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt, wenn die Charaktere die XP-Lücke weiter schließen.
Ucalegon:
--- Zitat von: LordBorsti am 10.08.2017 | 17:15 ---Wir sind deine Erfahrungen mit den "Eye of Mordor" Rules? Meine Erfahrungen gehen bisher dahin, dass die Schwellen für eine Revelation-Episode so liegen (bei 4 Spielern), dass die Regeln eigentlich nur dann relevant werden, wenn man sich in "Shadow Lands" oder "Dark Lands" begibt.
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Im Gegensatz zu Magical Treasure haben wir die nicht benutzt, weil unsere Kampagne 2951 endete. Wie oft vergibst du denn Schattenpunkte? Das scheint mir der wichtigste Faktor zu sein, weil die ja neben allem anderen, 1 zu 1 und pro Companion auf die Eye Awareness aufgeschlagen werden. Mir gefällt die Mechanik (ungespielt ;)) jedenfalls sehr.
--- Zitat von: LordBorsti am 10.08.2017 | 17:15 ---Zum Thema Courage:
Wir verwenden am Spieltisch verschiedenfarbige Glasperlen um Hope und Courage festzuhalten. Dadurch ist das Problem der zwei separaten Pools quasi nicht-existent. Wir spielen gerade einen Prolog für Darkening of Mirkwood und haben eine Gruppe aus drei blutigen Anfängern und einem erfahrenen Elbenkrieger und die Courage-Regeln sorgen für eine interessante Dynamik. Die Anfänger entwicklen sich ganz schön rasant (wenn irgendwie möglich, werden 2 Courage-Punkte für XP und AP gespart), während sie den erfahrenen Elbenkrieger als Companions und mit Hilfe des Hope-Pools mit neuer Hoffnung versorgen (aka aufmischen ;) ). Fühlt sich ziemlich nach "Aragorn und die Hobbits" an. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt, wenn die Charaktere die XP-Lücke weiter schließen.
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Klingt als würde die Regel euer Spiel bereichern. :d Ich persönlich finde eine XP-Lücke in TOR nicht schlimm, weil Traits und Hope für neue Figuren schon ausgleichend wirken. Ich habe auch nie Frei-XP für Nachzügler vergeben oder so.
LordBorsti:
--- Zitat von: Ucalegon am 10.08.2017 | 22:57 ---Im Gegensatz zu Magical Treasure haben wir die nicht benutzt, weil unsere Kampagne 2951 endete. Wie oft vergibst du denn Schattenpunkte? Das scheint mir der wichtigste Faktor zu sein, weil die ja neben allem anderen, 1 zu 1 und pro Companion auf die Eye Awareness aufgeschlagen werden. Mir gefällt die Mechanik (ungespielt ;)) jedenfalls sehr.
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Ziemlich rigoros und zwar aus dem Blickwinkel "Benutzen die Charaktere die Methoden der Dunklen Seite?" und weniger um böses Verhalten zu sanktionieren. Viele Charaktere sind aber aus irgendeinem Grund begabte Sänger oder Handwerker ;D
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