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Der Eine Ring!
LordBorsti:
--- Zitat von: Caranthir am 14.08.2017 | 22:23 ---Da hast du völlig recht! So ähnlich habe ich das auch aufgezogen. Meine Spieler haben vor der großen Versammlung ein relativ langes Erkundungsabenteuer rund um Mogdred gespielt, als sie die Gerüchte um die Festung Tyrants Hill hörten. Ich habe das so aufgezogen, dass ein Schatten über der Festung liegt, noch aus der Zeit des Geisterbeschwörers und die Gruppe diesen dann lichten muss. Sie sind dann in die ursprünglich elbische Geschichte der Festung eingetaucht und konnten so den ursprünglichen "Geist" des Bauwerks wiedererwecken. Mogdred konnte sich dann freier entscheiden, wie er auf die Gruppe und schlussendlich auf der Versammlung auf die Waldmenschen reagiert.
...
--- Ende Zitat ---
Cool, ich hab's folgermaßen aufgezogen:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken) Ich hab 2 Abenteuer (3 Spielabende) im Gebiet der Woodmen abgehalten. Im ersten Abenteuer haben die Charaktere an einem Fest der Woodmen teilgenommen: die erste große Jagd des Jahres. Dort haben die Charaktere diverse Woodmen NPCs aus der Kampagne kennengelernt, u.A. Ingomers sohn Iglund. Diesen habe ich etwas abweichend vom Buch nicht als Idiot sondern eher als naiv und ein bisschen zu gut bzw. nett für so eine eine harte Welt dargestellt. Dadurch ist er meinen Spielern durchaus ein bisschen sympathisch geworden. Im Laufe der Jagt stießen die Charaktere dann auf einen Ork-Kundschafter Trupp, der sich später als Teil einer größen Ork-Bande rausstellte, die noch von der Schlacht der Fünf Armeen übrig geblieben war.
Das zweite Abenteuer drehte sich dann darum, dass Ingomer eine kleine Armee aufgestellt hat (so 200 Mann) um diese Ork-Bande zu vertreiben. Die Charaktere sind Ingomers Ruf gefolgt und so gab es eine kleine aber durchaus epische Schlacht unter Bäumen. Ingomer habe ich dabei als harten aber gerechten Herrscher und fähigen Feldherrn dargestellt. (Eine Lektüre von Szun Tzu hat geholfen :D) Im Vorspiel der großen Schlacht gab es für mich die Möglichkeit ein bisschen die Beziehung zwischen Ingomer und seinem verbliebenem Sohn Iglund den Charakteren näher zu bringen: Ingomer ist gleichzeitig enttäuscht von Iglund aber behütet ihn auch gleichzeitig etwas zu sehr als seinen letzten verbliebenen Sohn.
Ich würde sagen meine Spieler haben Ingomer als fähigen und gerechten Herrscher anerkannt, aber fanden ihn nicht so richtig sympathisch. Iglund hat eine gewisse Sympathie bekommen, aber allen ist klar, dass er als Herrscher ein Desaster wäre. Sie wissen außerdem von der Geschichte von Iglunds verlorenem Bruder bzw. Ingomers Sohn.
Auf diese Weise hoffe ich, dass der Auftritt von Mogdred zu Beginn der Kampagne dann auch den "Impact" hat, den er verdient.
Noir:
Ich hab gestern zum ersten mal Der Eine Ring gespielt. Das ganze lief - nicht ganz ohne technische Probleme - über Roll20 (was mir eigentlich ziemlich gut gefallen hat - wenn es denn richtig läuft) und Teamspeak.
Ich hatte mit DER bisher überhaupt keine Erfahrung. Hab das ganze Zeug nur gesammelt und drin geblättert. Deshalb hatte ich keinerlei Vorstellung davon, wie sich dieses Spiel am Tisch anfühlen würde.
Am Ende des Abends war mein Fazit, dass es sich gefühlt deutlich von anderen Rollenspielen abhebt. Durch die "Reiseregeln" wirkt alles etwas gestraffter. Man Würfelt Dinge, die man sonst schonmal ewig auswalzt, nur kurz aus und springt dann zur nächsten Szene. Hat dann aber nicht das Gefühl, dass man sich selbst um ein Erlebnis betrogen oder geschummelt hat. Letzteres hatte ich öfter mal, wenn wir gesagt haben "Okay, wir machen dann einfach an Ort B weiter."
Es fühlte sich teilweise auch recht videospielig an. Hat mir eigentlich gut gefallen.
LordBorsti:
--- Zitat von: Professor Farnsworth am 16.08.2017 | 09:51 ---...
Am Ende des Abends war mein Fazit, dass es sich gefühlt deutlich von anderen Rollenspielen abhebt. Durch die "Reiseregeln" wirkt alles etwas gestraffter. Man Würfelt Dinge, die man sonst schonmal ewig auswalzt, nur kurz aus und springt dann zur nächsten Szene. Hat dann aber nicht das Gefühl, dass man sich selbst um ein Erlebnis betrogen oder geschummelt hat. Letzteres hatte ich öfter mal, wenn wir gesagt haben "Okay, wir machen dann einfach an Ort B weiter."
Es fühlte sich teilweise auch recht videospielig an. Hat mir eigentlich gut gefallen.
--- Ende Zitat ---
Du darfst natürlich nicht den Einfluss von Roll20 unterschätzen. Meine persönliche Erfahrung ist die, dass Rollenspiel übers Internet sich nochmal deutlich anders anfühlt als am gemeinsamen Wohnzimmertisch. Was die Technik angeht, kann ich dir für Voice Chat noch Discord empfehlen. Das benutzen wir immer für unsere wöchentlichen Malmsturm-Teammeetings. Was die Stabilität angeht hat es bei uns sowohl Skype als auch Hangout deutlich hinter sich gelassen. :)
Was meine Erfahrungen mit The One Ring angeht. Es ist auf eine gute Art und Weise Crunchy. Ich hab in meiner Gruppe ziemlich unterschiedliche Vorlieben, was den Umfang von Regeln angeht. Und bisher holt es das Spiel beide Seiten ab.
Ich finde dass es sich deutlich besser spielt als ich nach dem ersten Lesen vermutet hätte.
KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
--- Zitat von: LordBorsti am 16.08.2017 | 10:34 ---Ich finde dass es sich deutlich besser spielt als ich nach dem ersten Lesen vermutet hätte.
--- Ende Zitat ---
Ich glaube, das ist so die Standarderfahrung, die jeder damit macht :)
Ich hab beim ersten Lesen immer gedacht, ich hätte was wichtiges Überlesen, das konnte doch gar nicht so einfach sein.
LushWoods:
--- Zitat von: KWÜTEG GRÄÜWÖLF am 16.08.2017 | 21:30 ---Ich glaube, das ist so die Standarderfahrung, die jeder damit macht :)
Ich hab beim ersten Lesen immer gedacht, ich hätte was wichtiges Überlesen, das konnte doch gar nicht so einfach sein.
--- Ende Zitat ---
Absolut meine Erfahrung. TOR war für mich was das angeht das anti-FATE.
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