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Der Eine Ring!

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Noir:
Ich habe gerade mit einem Spieler einen Zwerg vom Einsamen Berg erstellt und wow ... also optisch ist das deutsche Buch wirklich hübsch. Tolle Zeichnungen. Tolle Aufmachung. Ich mag die Schrift. Die Schrift ist vielleicht etwas zu nah am Seitenrand ... aber insgesamt wirklich gut. Aber wenn man damit wirklich aktiv einen Charakter bauen möchte, wird man doch arg behindert. Es gibt keine richtige Liste, an der man sich entlanghangeln kann - also es gibt schon eine Liste ... aber im Buch finden sich die Punkte der Liste gefühlt nicht direkt hintereinander. Man blättert teilweise wild von A nach B und findet die gesuchten Stellen oft nur mit etwas Glück. Puh ... dass hier und da die Begriffe auch verschieden übersetzt sind, macht die Sache nicht einfacher. Ohne Errata und ein englisches Buch ... ich weiß nicht, ob die Erschaffung nicht noch 2 Stunden länger gedauert hätte.

Ich hab jetzt noch eine Frage, die ihr mir hier sicher beantworten könnt: Der Spieler hat sich dafür entschieden, Weisheit auf 2 und Heldenmut auf 1 zu setzen und bekommt deshalb ja einen Vorteil. Da hat er sich für "Die gebrochenen Zauber" entschieden. Die lesen sich auch tatsächlich ziemlich spannend und sicherlich nützlich ... nur ist mir nicht so wirklich bewusst, wie diese kleinen Zauber mechanisch funktionieren. Muss für das gelingen ein Wurf auf irgendein Attribut abgelegt werden? Oder würfelt man vielleicht auf Handwerk, weil ja eine Rune geschnitzt werden muss ... oder klappt das Ganze einfach so?

Orok:
Einfach so. Die können mMn auch einfach aufgemalt werden...

Jiba:
Anderes Ding: Gibt es eigentlich (irgendwo, Internet oder nicht) eine Alternative zu den Backgrounds? Also freie Fertigkeitsverteilung oder Professionspakete oder sowas? Das ist für mich immer so eine Schwäche des Regelwerks gewesen.


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Marcian:

--- Zitat ---nur ist mir nicht so wirklich bewusst, wie diese kleinen Zauber mechanisch funktionieren. Muss für das gelingen ein Wurf auf irgendein Attribut abgelegt werden? Oder würfelt man vielleicht auf Handwerk, weil ja eine Rune geschnitzt werden muss ... oder klappt das Ganze einfach so?
--- Ende Zitat ---

Wie bei vielen Regeln in TOR gibt es da keine generelle Regel, das kann jeder Spielleiter auslegen. Genau erläutert ist es nämlich nicht. Ich pers. würde es davon abhängig machen, was der Spieler sagt, was er denn so macht (also nur dann eine Probe, wenn er beschreibt, daß er metall graviert, oder meißelt), aber das ist wie gesagt rein persönliche Auslegung. Und trifft natürlich eh nur für die beiden Sprüche mit Runen zu, der dritte Spruch braucht ja eh keine. Generell würde ich die Probe aber auch nicht schwer machen, immerhin ist das eine teuer gekaufte Fähigkeit des Charakters...


--- Zitat ---Anderes Ding: Gibt es eigentlich (irgendwo, Internet oder nicht) eine Alternative zu den Backgrounds? Also freie Fertigkeitsverteilung oder Professionspakete oder sowas? Das ist für mich immer so eine Schwäche des Regelwerks gewesen.
--- Ende Zitat ---

Nein, nicht daß ich wüßte. Aber was stört Dich genau? Wenn Dir die Attribute nicht passen, dann bild halt die Summe aus den dreien und Verteil sie, wie Du magst (bzw. wie es in Deiner Runde ok ist...). Die Berufungen geben ja eh nur 2-3 sehr typische Werte und ne Begabung, das sollte nicht das Problem sein. Kampftalente kann man ja in seiner Runde ebenfalls umverteilen.
Bliebe nur noch der Talentspiegel des Volkes - aber sowas hast Du in mind. 50-75 oder noch mehr % aller Rollenspiele (und mMn aus gutem grund, denn sonst hast Du den Waldmensch, der weder jagen, noch Spuren lesen kann und auch nicht erkunden, das wird unglaubwürdig, denn gewissen Kenntnissen kann man in seiner Gesellschaft gar nicht entgehen...

Caranthir:

--- Zitat von: Jiba am 15.03.2018 | 06:06 ---Anderes Ding: Gibt es eigentlich (irgendwo, Internet oder nicht) eine Alternative zu den Backgrounds? Also freie Fertigkeitsverteilung oder Professionspakete oder sowas? Das ist für mich immer so eine Schwäche des Regelwerks gewesen.

--- Ende Zitat ---

Meine Spieler kommen aus der Savage Worlds/GURPS-Ecke und denen war die Charaktererschaffung auch nicht frei genug. Ich hab mit den Augen gerollt und gemeint, dass sie sich die Punkte (Attribute und Fertigkeiten) eben einfach aufaddieren sollen und frei verteilen können.

Aber ganz ehrlich: Genau diese Verzahnung von Hintergrund und Regeln macht für mich TOR aus. Natürlich könnte ich das alles auch in Savage World, GURPS oder Fate nachbauen. Aber ich will ja gerade in Mittelerde mit den dafür typischen Einschränkungen spielen. Die nehme ich dann sogar sehr, sehr gerne in Kauf. In andere Fantasysettings bin ich freier, keine Frage, für mich ist das aber eher ein Vorteil von TOR als ein Nachteil.

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