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D&D5 - Smalltalk

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Sashael:

--- Zitat von: Ainor am 30.06.2024 | 00:27 ---Weil ein harter Preis nur Sinn macht wenn es harte Zahlen über das Vermögen der SCs gibt. Die Verabschiedung der Vorstellung dass SC jedes ITem bekommen können ist sehr wichtig um die Macht der SC zu begrenzen und um die Spielwelt weniger magisch zu machen.

--- Ende Zitat ---
1) Warum ist es wichtig, die Macht der Spieler in D&D durch Vorenthalten von Ausrüstung zu begrenzen?
2) Wie schätzt man die Macht von SC in einem mathematisch codierten System ein, wenn man keine harten Zahlen hat?

Ich habe nicht mehr die Zeit, mich 2x pro Woche nach der Schule zum RP zu treffen und irgendwann ein Gefühl dafür zu bekommen, was geht und was nicht.

Als Dauer-DM hat die 4e mich so massiv besser unterstützt als die 5e, die auf kleinerer Flamme mittlerweile das gleiche Problem hat wie die 3e, nämlich dass die Optionen und Synergien zu viele sind, um als normale Einzelperson noch den Überblick zu behalten.

Da sind mir die knallharten Zahlen dann doch lieber, um eine Spielwelt mit einem angestrebten Macht- und Magieniveau zu erschaffen.

aikar:

--- Zitat von: Tudor the Traveller am 30.06.2024 | 01:29 ---Aber für mich ist es eben mehr als nur der Regelkern. Kein D&D ohne Beholder usw.
--- Ende Zitat ---
Es existieren aber D&D-Settings und -Kampagnen, die deiner Aussage widersprechen. Wie würdest du die dann nennen? nur "5e"? Wäre rechtlich nicht korrekt, wenn Leute mit den WotC-Grundregeln spielen oder sogar auf dem Setting-Band der offizielle D&D-Stempel ist wie bei Eberron.
Selbst Ur-D&D-Settings wie Dark Sun weichen z.T. gravierend ab.
Letztendlich kannst du es natürlich für dich nennen wie du es willst, aber wenn dir wichtig ist, dass andere verstehen, wovon du redest, und Missverständnisse vermeiden willst, solltest du evtl. ein anderes Wording verwendet. Denn Standard ist das wohl eher nicht.

Runenstahl:
Warum soll es ein Problem wenn Gesinnungen jetzt lockerer gehandhabt werden ? Spätestens seit 1988 (der erste Roman  um Drizzt) sollte klar sein das Gesinnungsvorgaben mehr so eine Richtlinie sind die man für die Geschichte auch mal über Bord werfen kann. Und wenn eure Gruppe sich entscheided Gesinnungslockerungen über Bord zu werfen, dann ist das auch voll in Ordnung.

Mr. Ohnesorge:
Ich glaube, dass das gar nicht immer um inhaltliche Fragen kreist oder um Gedanken zur konkreten Umsetzung von z.B. Alignement am Spieltisch oder der Einbindung von D&D-typischen Elementen in Settings, sondern um eher das diffuse Gefühl von Nostalgie und Überschaubarkeit: Bekanntes ändert sich und das finden Tudor et al. halt doof. Wird schnell auf die Wokeness der Jugend geschoben (siehe das von Holycleric verlinkte Video).

Tudor the Traveller:

--- Zitat von: aikar am 30.06.2024 | 08:22 ---Es existieren aber D&D-Settings und -Kampagnen, die deiner Aussage widersprechen. Wie würdest du die dann nennen? nur "5e"? Wäre rechtlich nicht korrekt, wenn Leute mit den WotC-Grundregeln spielen oder sogar auf dem Setting-Band der offizielle D&D-Stempel ist wie bei Eberron.
Selbst Ur-D&D-Settings wie Dark Sun weichen z.T. gravierend ab.
Letztendlich kannst du es natürlich für dich nennen wie du es willst, aber wenn dir wichtig ist, dass andere verstehen, wovon du redest, und Missverständnisse vermeiden willst, solltest du evtl. ein anderes Wording verwendet. Denn Standard ist das wohl eher nicht.

--- Ende Zitat ---

Hm. Da hast du wohl Recht. Ich muss nochmal darüber nachdenken.


--- Zitat von: Mr. Ohnesorge am 30.06.2024 | 09:37 ---sondern um eher das diffuse Gefühl von Nostalgie und Überschaubarkeit: Bekanntes ändert sich und das finden Tudor et al. halt doof. Wird schnell auf die Wokeness der Jugend geschoben (siehe das von Holycleric verlinkte Video).

--- Ende Zitat ---

Nee, Nostalgie geht mir am Allerwertesten vorbei, und Veränderungen finde ich grundsätzlich gut. Außerdem sollte die Wokeness Bewegung nicht für solche Banalitäten verwässert werden.

Aber wenn man Dinge verändert, muss man halt auch immer schauen, was man warum bzw. mit welchem Ziel verändert. Dafür muss man vorher ein Verständnis haben, was eigentlich den veränderten Gegenstand definiert, um ihn nicht durch die Veränderung zu zerstören. Es sei denn natürlich, das ist das Ziel. Aber dann ist es keine Änderung sondern ein Ersatz durch etwas anderes, und das sind zwei paar Schuhe. Da muss WotC imo viel mehr erklären.

Wie Aikar aber schon festgestellt hat, sind mir bei D&D offenbar Dinge wichtig, die von Anfang an nicht zwingend definierend waren. Das muss ich für mich jetzt erstmal sortieren.

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