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D&D5 - Smalltalk

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Tudor the Traveller:

--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am  3.07.2024 | 07:08 ---Sprich Caster müssten eigendlich ehr wie Warlocks funktionieren oder sie müssten zumindest die Zahl der Spellslots noch weiter Ruduzieren und aller Castern sowas wie die Arcane Recovery des Wizards geben (nur mit mehr uses per day und mehr wiederhergestellten slot).

--- Ende Zitat ---

Dafür haben sie ja Cantrips, und Wands, Scrolls etc.. Die Zeiten, wo Caster leer laufen, sind lange vorbei.

Imo würde die D&D Magie sonst ihre Besonderheit verlieren. Das Haushalten mit Slots gehört für mich zum Reiz der D&D Magie.

Ainor:
Irgendwie sehe ich einen Konflikt zwischen:


--- Zitat von: Feuersänger am  2.07.2024 | 23:48 ---In dem Zusammenhang: mich hat es immer schon genervt - auch schon lange vor 5E - wenn wir in Kämpfe geworfen wurden, die offensichtlich nur dazu dienen sollte, uns Ressourcen aus der Nase zu ziehen.

--- Ende Zitat ---

Und:


--- Zitat von: Feuersänger am  2.07.2024 | 17:56 ---Ein gut Teil der Kämpfe darf einfach gepflegtes Arschtreten darstellen, bei dem die SC die Hosen anhaben und erkennbar Herr der Lage sind.
Das ist so ähnlich wie bei einem Bud Spencer Film. Die Kloppereien sind ein Hauptgrund warum man sie sich anschaut, aber nicht weil es irgendwie im Vorfeld unklar wäre, wer gewinnt.

--- Ende Zitat ---

Wenn man eine einigermassen konsistente Spielwelt haben will ist es eigentlich normal dass man auf höheren Stufen oft Gegnern begenet die einem nicht gewachsen sind. Es wäre ja ziemlich albern wenn die ganze Welt mitskaliert. Und wenn man den bösen Magier von X in seinem Turm erledigen will, ist es ja recht normal dass man erst einem Konstrukt/Summoning und seinen Lehrling begegnet, und der ist natürlicherweise schwächer als der Meister. Wenn sich Kämpfe als reine Ressourcenabnutzungskämpfe anfühlen dann ist das in erster Linie ein Problem mit der Monsterauswahl.

Ich sehe auch kein Problem mit schwächeren Kämpfen wo das Überleben nicht wirklich auf dem Spiel steht, aber wo es ein "Sieg" ist wenige und eine "Niederlage" viele Ressourcen zu verbrauchen. 


--- Zitat von: Feuersänger am  2.07.2024 | 17:56 ---Ja, Ressourcenmanagement ist gerade in D&D immer schon ein Ding gewesen -- aber in der Praxis war das kein so supertolles Spielerlebnis. Da ist es schon besser, wenn es lieber weniger Kämpfe gibt, die aber dafür auch eine Bedeutung haben.

--- Ende Zitat ---

Naja, wenn ich in alte AD&D Abenteuer schaue dann sind da ja auch eher viele Kämpfe. Und wenn man nicht nach jedem Raum rasten will können die ja auch nicht so schwer sein. Insofern sind 6-8 Kämpfe eine gewisse Dungeontradition, nur möchte man vermutlich am Ende etwas spannendes haben.



--- Zitat von: Feuersänger am  2.07.2024 | 17:56 ---So ziemlich alle SLs mit denen ich je zu tun hatte sind dann unfehlbar dazu übergegangen, lieber nur 2-3 Kämpfe zu bringen die dann aber umso schwerer waren; Deadly und aufwärts. Bei meiner längsten 5E-Kampagne hat sich "Double Deadly" so als das Maß eingepegelt

--- Ende Zitat ---

Die Tendenz kenne ich seit 3E. Aber da frage ich mich warum man das macht und ob das nicht einfach ein Fehler ist. Mag natürlich auch damit zusammenhängen dass Kämpfe zu lange dauern.


--- Zitat von: Tudor the Traveller am  3.07.2024 | 08:04 ---Dafür haben sie ja Cantrips, und Wands, Scrolls etc.. Die Zeiten, wo Caster leer laufen, sind lange vorbei.

--- Ende Zitat ---


Jupp. Die wesentliche Ressource  für kleine Kämpfe sind HP, und auf den Hit Dice pool kann man ja im short Rest zugreifen.


--- Zitat von: Tudor the Traveller am  3.07.2024 | 08:04 ---Imo würde die D&D Magie sonst ihre Besonderheit verlieren. Das Haushalten mit Slots gehört für mich zum Reiz der D&D Magie.

--- Ende Zitat ---


Unabhänging von der Tradition halte ich es für ein gutes System. Ein Zauber den ich nur einmal pro Tag kann darf viel beeindruckender sein als ein Encounter Power oder ein Cantrip. 

Ein Dämon auf Abwegen:

--- Zitat von: Tudor the Traveller am  3.07.2024 | 08:04 ---Dafür haben sie ja Cantrips, und Wands, Scrolls etc.. Die Zeiten, wo Caster leer laufen, sind lange vorbei.
--- Ende Zitat ---
Es geht ja nicht nur um das Leer Laufen sondern auch darum, dass sie nicht bei wenigen Kämpfen am Tag alles weg nuken können.

Was Cantrips, Wands, Scrolls ect. an geht, Cantrips sind (außer beim Warlock) wenn man erstmal aus dem Lowlevel bereich raus ist realtiv schwach, und bei den Magischen Gegebständen hängt man stark vom DM ab.

Gunthar:
Und die wirklich guten Gegenstände für Caster sind erst so knapp um T3 herum erhältlich. Ein Martial kriegt eher eine magische Waffe, als ein Caster ein Gegenstand, der Bonus auf Zauberangriffswürfe oder Zauber-SG gibt.

nobody@home:
Was die "Ressourcenabnutzung" im Spiel angeht, muß ich es vielleicht mal etwas drastisch ausdrücken: D&D war aus meiner Sicht schon immer als "Fantasyspiel für Buchhalter" angelegt. Mit expliziter Beschaffung und Verwaltung aller möglichen Spielweltausrüstung (von Fackeln und eisernen Rationen bis hin zu Zaubersprüchen samt ggf. teuren Materialkomponenten und sich verbrauchenden magischen Gegenständen) durch die Spieler höchstpersönlich, klar vorgegebenen Karrierelaufbahnen (Klassen und Stufen), und insbesondere zu Urzeiten sogar noch direkt schnellerer Beförderung für das Team, das den meisten Profit ins Haus bringt (XP für Gold)...für welche Art von Spielerpublikum soll es da sonst gedacht sein? :)

Wieviel Spaß man individuell mit dieser Art zu spielen hat, ist natürlich Geschmackssache, aber aus D&D als System kriegt man dieses Erbgut mMn so leicht nicht heraus.

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