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D&D5 - Smalltalk
tartex:
--- Zitat von: nobody@home am 3.07.2024 | 11:50 ---Wieviel Spaß man individuell mit dieser Art zu spielen hat, ist natürlich Geschmackssache, aber aus D&D als System kriegt man dieses Erbgut mMn so leicht nicht heraus.
--- Ende Zitat ---
Also wir haben das alles von Anfang an weggelassen. Selbst das Sprüche vorbereiten (bzw. festhalten was für den Tag jetzt vorbereitet ist) wurde nicht ernsthaft betrieben. Das Spiel wurde dadurch eigentlich nur besser.
ThinkingOrc:
Mir gefiel die Variante der Star Wars SAGA Edition.
Da sind die Forcepowers fast alle Encounter basiert und wenn man sozusagen) eine Short Rest macht, sind sie wieder da.
Aber man kann halt die selbe Forcepower beim Stufenaufstieg mehrmals wählen und dann eben auch mehrmals pro Encounter anwenden.
Und dann gibts noch Talente die ein "detappen" einer schon benutzten Power im Encounter ermöglicht.
Ich fand das einen guten Mittelweg.
Dazu muss man sagen, dass Forcepowers nicht so in Stufen aufgebaut waren (es gab manche sehr flache Bäume) und so mächtig wie typische D&D Zauber waren die auch nicht.
Aber darum eine Rules-Variant zu stricken fände ich nicht schlecht.
Ainor:
--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 3.07.2024 | 09:17 ---Es geht ja nicht nur um das Leer Laufen sondern auch darum, dass sie nicht bei wenigen Kämpfen am Tag alles weg nuken können.
--- Ende Zitat ---
Was wäre denn die Konsequenz? Im Extremfall regeneriert man alle Resourcen nach dem Kampf, also hat man quasi einen Kampf pro long rest. Dann ist jeder Kampf entweder gefährlich oder irrelevant. Das bedeutet dann dass man in jedem Kampf genau dieselbe Schwierigkeit anpeilen muss.
Mit täglichen Resourcen hat man die Möglichkeit einen einzelnen 3x Deadly Kampf reinzuwerfen oder eben eine Serie leichterer Encounter die schwerer werden wenn die Resourcen ausgehen. Insofern ist das 5E system flexibler.
Arldwulf:
--- Zitat von: ThinkingOrc am 3.07.2024 | 12:03 ---Mir gefiel die Variante der Star Wars SAGA Edition.
Da sind die Forcepowers fast alle Encounter basiert und wenn man sozusagen) eine Short Rest macht, sind sie wieder da.
Aber man kann halt die selbe Forcepower beim Stufenaufstieg mehrmals wählen und dann eben auch mehrmals pro Encounter anwenden.
Und dann gibts noch Talente die ein "detappen" einer schon benutzten Power im Encounter ermöglicht.
Ich fand das einen guten Mittelweg.
Dazu muss man sagen, dass Forcepowers nicht so in Stufen aufgebaut waren (es gab manche sehr flache Bäume) und so mächtig wie typische D&D Zauber waren die auch nicht.
Aber darum eine Rules-Variant zu stricken fände ich nicht schlecht.
--- Ende Zitat ---
Dies wurde damals ja in der 4e aufgegriffen. Und hat zumindest für genau dieses Problem auch geholfen, zusammen mit weiteren Maßnahmen hat man die Problematik des 15 Minutentags ziemlich bereinigt.
Eine wichtige andere Maßnahme damals war es Nichtkampfbegegnungen stärker zu gewichten. Aber das hilft halt alles für die 5e wenig, denn das Ziel kann ja nicht sein aus der 5e eine 4e zu machen.
Und leider sind viele Probleme der 5e so tief in grundsätzlichen Konzepten des Systems verankert, dass es schwer ist Regeländerungen so zu übernehmen, dass sie immer noch mit dem Rest des Spiels zusammen passen.
Das beste was man machen kann ist sich wahrscheinlich fragen was man will. 5e ist ein gutes System mit Schwächen in der Konzeption die aber hauptsächlich dann zum tragen kommen wenn man vom grundsätzlich intendierten Spielstil abweicht. Wenn man z.B. weniger Kämpfe als die 6-8 mag. Oder andere Anzahl magische Gegenstände. Oder stärkere Stufenunterschiede. Oder stärkeren Fokus auf Nichtkampfbegegnungen.
Aber das System hat sehr viele Spieler und wenn man einfach nur für eine spontane Runde ein wenig ohne groß nachzudenken loszocken mag und sich an Ecken und Kanten nicht stört ist es eine gute Wahl.
Und wenn man doch mehr Abwechslug im Spiel möchte, größere Freiheit als Spielleiter und bessere Unterstützung für Spielerideen ist man wahrscheinlich besser dran ein anderes System zu nutzen als aus der 5e irgendwie ein von Grund auf darauf ausgerichtetes System zu basteln.
5e ist "Play the Core Story". Wer sich dran hält hat Spaß damit.
Sashael:
Ich fand das mit den Powers in 4e halt verdammt gut gelöst. At-will, Encounter und Daily Benutzung plus die Healing Surges. Man konnte mit Encounterpowers "Nova light" gehen, musste abschätzen, wann man seine Daily raushaut (Jetzt den Tag retten oder für später gegen einen "würdigeren" Gegner aufsparen?) und die Healing Surges limitierten, wie lange man einfach weitermachen konnte.
Da machten Encounterketten irgendwie mehr Spaß als in den anderen Editionen.
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