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D&D5 - Smalltalk
Sashael:
--- Zitat von: tartex am 6.08.2024 | 13:58 ---Naja, der Erfolg gibt D&D5 wohl recht. Für viele Leute, die noch gar nicht wussten, dass sie mal D&D spielen werden, hat es anscheinend den Sweet Spot getroffen, um damit anzufangen.
--- Ende Zitat ---
Oder die Zeit mit Stranger Things und Life Plays mit Matt Mercer & Co hat den Weg geebnet und D&D 5 war einfach nur zur richtigen Zeit vorhanden.
Der Erfolg von D&D 5 muss nicht unbedingt was mit dem Regelwerk zu tun haben. Kann auch ein "zur rechten Zeit am rechten Ort" gewesen sein. Rein vom Einstieg her finde ich D&D 5 z.B. nur seeeehr wenig zugänglicher als D&D 3 und selbst für diese Detailunterschiede muss man überhaupt erst mal damit anfangen.
nobody@home:
"Der Erfolg gibt X recht" ist ohnehin so gut wie immer reine Kaffeesatzleserei. Ungefähr so, wie Politiker nach einer Wahl fröhlich raten, warum die nun so ausgegangen ist, wie sie ist (schreibt ja keiner wirklich seine Gründe mit auf den Stimmzettel), oder meinetwegen auch der Versuch, anhand der Existenz von Leuten, die jahrelang ohne Führerschein Auto fahren, ohne erwischt zu werden, zu belegen, daß es Fahrprüfungen doch eigentlich gar nicht braucht. ;)
schneeland:
--- Zitat von: Sashael am 6.08.2024 | 14:04 ---Oder die Zeit mit Stranger Things und Life Plays mit Matt Mercer & Co hat den Weg geebnet und D&D 5 war einfach nur zur richtigen Zeit vorhanden.
Der Erfolg von D&D 5 muss nicht unbedingt was mit dem Regelwerk zu tun haben. Kann auch ein "zur rechten Zeit am rechten Ort" gewesen sein. Rein vom Einstieg her finde ich D&D 5 z.B. nur seeeehr wenig zugänglicher als D&D 3 und selbst für diese Detailunterschiede muss man überhaupt erst mal damit anfangen.
--- Ende Zitat ---
Grundsätzlich sehe ich das ähnlich.
Wobei ich D&D5 für Einsteiger schon ein bisschen freundlicher finde als D&D3, weil man über die Klassen-Subklassen-Auswahl relativ starke Leitplanken hat und dadurch die Anzahl der notwendigen Entscheidungen bis zum Spielbeginn reduziert wird. Das hat zwar die Kehrseite, dass man nach der Subklassen-Auswahl praktisch keine größere Entscheidung mehr trifft, aber das wird ja erst zu einem späteren Zeitpunkt relevant (auch wenn es mich persönlich schon deutlich stört).
Ainor:
--- Zitat von: Sashael am 6.08.2024 | 14:04 ---Der Erfolg von D&D 5 muss nicht unbedingt was mit dem Regelwerk zu tun haben. Kann auch ein "zur rechten Zeit am rechten Ort" gewesen sein.
--- Ende Zitat ---
Naja, äussere Faktoren mögen geholfen haben, aber dass das Regelwerk so unwichtig ist halte ich doch für SEHR unwahrscheinlich.
--- Zitat von: Sashael am 6.08.2024 | 14:04 ---Rein vom Einstieg her finde ich D&D 5 z.B. nur seeeehr wenig zugänglicher als D&D 3 und selbst für diese Detailunterschiede muss man überhaupt erst mal damit anfangen.
--- Ende Zitat ---
Das ist völlig richtig. Aber das Problem von 3E war ja nicht der Einstieg sondern die mit zunehmenden Stufen ausufernde Komplexität
(und ggf. die Notwendigkeit Charaktere komplett durchzuplanen).
Sashael:
--- Zitat von: Ainor am 6.08.2024 | 14:52 ---Aber das Problem von 3E war ja nicht der Einstieg sondern die mit zunehmenden Stufen ausufernde Komplexität
(und ggf. die Notwendigkeit Charaktere komplett durchzuplanen).
--- Ende Zitat ---
Auf dieses Problem stößt man doch aber erst viel später und oft auch nur, wenn man dann mindestens einen Optimierer in der Gruppe hat, der das auch weidlich ausnutzt. Gab ja auch genügend Leute, die D&D 3 einfach so gespielt haben und dabei auch noch Spaß hatten, weil sie drölfzig Splatbooks komplett ignoriert haben.
Also für Einsteiger ändert sich in meinen Augen zwischen D&D 3 und 5 kaum etwas. Da halte ich äußere Faktoren zum Interesse wecken für stärker.
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