Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
D&D5 - Smalltalk
Arldwulf:
--- Zitat von: Ainor am 7.08.2024 | 01:22 ---Es gibt also unrealistische Regeln? Skandal! Dann ist die 5E wohl ungültig.
--- Ende Zitat ---
Mit unrealistisch hat das nichts zu tun, es ist nur unnötig kompliziert und lädt Arbeit bei Spielleitern und Spielern ab.
Runenstahl:
Die Regeln sind mit Sicherheit nicht perfekt und haben (wie hier mehrfach beschrieben) ihre Nachteile und Lücken. Aber ich persönlich finde das deutlich besser als 3.5 wo man bei jedem Angriff nachrechnen mußte ob man nun wirklich getroffen hat oder nicht.
https://www.giantitp.com/comics/oots0034.html
In der Praxis kamen dann bei hochstufigen Charakteren die sich auf den Kampf vorbereitet haben noch etliche weitere Boni dazu die man bedenken mußte. Da empfinde ich 5e tatsächlich als deutlich weniger kompliziert und finde das sie Spielleitern und Spielern Arbeit abnimmt.
Arldwulf:
Sollte man meinen, doch eigentlich hat die 5e halt die gleiche Anzahl an Dingen welche Boni geben. Sie zählen nur nicht mehr immer, man muss zusätzlich zu dem Wissen "da hab ich einen Boni" halt auch noch wissen wie genau dieser mit anderen interagiert. Der Segen des Klerikers und die bardische Inspiration funktionieren gemeinsam mit der Hilfsaktion, Feenfeuer halt nicht.
Man muss sich auch immer noch merken welche Boni gerade zum tragen kommen - denn ob sie gewertet werden kann sich halt ändern.
aikar:
--- Zitat von: Runenstahl am 7.08.2024 | 01:58 ---Die Regeln sind mit Sicherheit nicht perfekt und haben (wie hier mehrfach beschrieben) ihre Nachteile und Lücken. Aber ich persönlich finde das deutlich besser als 3.5 wo man bei jedem Angriff nachrechnen mußte ob man nun wirklich getroffen hat oder nicht.
--- Ende Zitat ---
Die Vorteil-/Nachteil-Regelung ist für mich der größte positive Aspekt von 5e. Ich liebe es, keine Faktoren mehr verrechnen zu müssen. Und ich finde es tatsächlich realistischer. "Ist das jetzt Minus-2-Nebel oder Minus-4-Nebel? Und der Wind? Und was wenn der nächste Runde dreht?" Egal, es gibt negative Einflussfaktoren, wie stark sie wirken ist Zufall/unberechenbar. Fühle ich mich wohl damit.
Von mir aus noch mit mehreren Vor-Nachteilswürfeln wie bei Schatten des Dämonenfürsten, aber ich will nie wieder zurück zur Rechnerei, wenn ich es vermeiden kann.
Ich verstehe, wie bei allen Ansätzen im Rollenspiel, dass es Leute gibt, denen es nicht gefällt. Mir gefällt es.
tartex:
--- Zitat von: Tudor the Traveller am 6.08.2024 | 23:08 ---Da das schon aufgerollt wird: meine Kritik am Vorteilsystem ist: es ist egal, woher Vorteil und Nachteil stammen. Die angreifende Seite versucht sich im taktischen Spiel irgendwie Vorteil zu holen, die Verteidigende versucht, den anderen Nachteil reinzudrücken. Die Kampfsituation ist dabei fast egal, beide Seiten haben da ihre Standards bereit. Man wählt Aktionen nicht danach aus, was passt, sondern was V/N liefert.
--- Ende Zitat ---
Machst du das als Spielleiter so? Macht das irgendein Spielleiter so?
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