Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
D&D5 - Smalltalk
Tudor the Traveller:
--- Zitat von: tartex am 7.08.2024 | 08:18 ---Machst du das als Spielleiter so? Macht das irgendein Spielleiter so?
--- Ende Zitat ---
Ich weiß nicht was andere SL machen. Ich hab mich als SL in 5e dazu gezwungen gefühlt, Gegner nach Optionen für V/N auszuwählen. Hätte ich es nicht gemacht, hätten die SC in jedem Kampf fast immer mit V angegriffen und die Gegner mit N. Dann kann man sich Encounter auch sparen, weil es keine Bedrohung gibt.
Zanji123:
--- Zitat von: Arldwulf am 7.08.2024 | 02:04 ---Sollte man meinen, doch eigentlich hat die 5e halt die gleiche Anzahl an Dingen welche Boni geben. Sie zählen nur nicht mehr immer, man muss zusätzlich zu dem Wissen "da hab ich einen Boni" halt auch noch wissen wie genau dieser mit anderen interagiert. Der Segen des Klerikers und die bardische Inspiration funktionieren gemeinsam mit der Hilfsaktion, Feenfeuer halt nicht.
Man muss sich auch immer noch merken welche Boni gerade zum tragen kommen - denn ob sie gewertet werden kann sich halt ändern.
--- Ende Zitat ---
dennoch ist die "Mathe" hinter der 5e bedeutend "einfacher" als in 3.0 / 3.5
Wenn ich da sehe ich hab mehrere Angriffe, jeweils mit BAB der zweistellig ist (auf höheren Stufen) plus sämtliche Boni durch was auch immer :D
Sphinx:
Es gibt bei einigen immer noch die Vorstellung 5e hätte leichte Regeln und wäre deshalb so erfolgreich. Nein, 5e ist ein sehr komplexes Spiel. Es schafft es nur in manchen Bereichen "Disguise Self" auf sich zu wirken und so zu tun als wäre es simpler.
Grundsätzlich finde ich Vorteil Nachteil erst mal nicht verkehrt. Aber ich hab es auch beobachtet wie häufig Spieler Vorteil bekommen wenn die Gruppe es darauf auslegt. Und wie Nachteil bei den Gegnern meistens Aktiv ist.
In einer meiner Runden: Kämfer/Paladin (ka was es war), sobald er den Gegner angegriffen hat hat dieser Nachteil wenn er jemand anderes als den Kämpfer angreift. Dann von einem Caster "Protection from Good and Evil" auf den Kämpfer (In ner Kampagne wo es bei 80% der Gegner wirkt). Sofern es nicht viele Gegner sind, kann die Combo für dauer Nachteil sorgen.
Und es gibt noch f-ing viele andere Möglichkeiten Gegnern Nachteil zu verordnen. Und dank Bounded Accuracy ist Nachteil halt schon übel.
Btw. sehe ich es so das im Endeffekt ist bei 5e der Spielleiter der die Mathe betreibt (oder schätzt) um den DC festzulegen. Die Wand ist Glatt und klettern dürfte schwierig sein DC15, aber es Regnet und sie ist naß. +3DC,......
Ich selbst lasse nicht für Checks würfeln die ein gestählter Held schaffen sollte. Aber wenn ich einen Check will der die Chance hat fehl-zuschlagen muss man sich mittlerweile so weit raus bewegen aus dem vorgegebenen Wertebereich. Durchschnittlich DC 10 ha da lachen selbst schlechte Chars. Schwierig DC15, ja mit einem richtig schlechten Wurf bei den nicht Hauptattributiven kann das schief gehen.
Bei Critical Role rennt deren Krieger grade mit Passive Perception von 33 Rum.
--- Zitat von: Zanji123 am 7.08.2024 | 09:00 ---dennoch ist die "Mathe" hinter der 5e bedeutend "einfacher" als in 3.0 / 3.5
Wenn ich da sehe ich hab mehrere Angriffe, jeweils mit BAB der zweistellig ist (auf höheren Stufen) plus sämtliche Boni durch was auch immer :D
--- Ende Zitat ---
Ich vermute BAB meint das heute als MAP (Multi Attack Panalty) bzeichnet wird? Bei PF2 ist das 0 beim ersten Angriff, -5 beim zweiten und -10 beim Dritten (Dex Waffen 0,-4,-8). Das schreibt man sich an die Waffe ran dann muss man nur Wurf +Zahl an der Waffe für den entsprechenden Angriff rechnen. +evtl. kleine Boni von 1 bis 3. Ja am Tisch dauert das bei langsamen Rechner manchmal 5 Sekunden. Und wir wechseln ja mit unter in ein Digitales Zeitalter wo mehr Digital als in Person spielen, da erledigt das VTT die Mathe und Präsentiert das Ergebnis.
aikar:
--- Zitat von: Tudor the Traveller am 7.08.2024 | 08:40 ---Ich weiß nicht was andere SL machen. Ich hab mich als SL in 5e dazu gezwungen gefühlt, Gegner nach Optionen für V/N auszuwählen. Hätte ich es nicht gemacht, hätten die SC in jedem Kampf fast immer mit V angegriffen und die Gegner mit N. Dann kann man sich Encounter auch sparen, weil es keine Bedrohung gibt.
--- Ende Zitat ---
Da würden mich konkrete Beispiele interessieren, das Problem ist mir tatsächlich komplett neu.
Dass du Gruppe mal durch gute Vorbereitung Vorteile in der ersten Runde hat - ja klar, aber ständig?
Nicht falsch verstehen, ich glaube dir schon, dass das Problem bei dir auftritt, ich kann es nur nicht nachvollziehen und würde es gerne verstehen.
--- Zitat von: Sphinx am 7.08.2024 | 09:17 ---Es gibt bei einigen immer noch die Vorstellung 5e hätte leichte Regeln und wäre deshalb so erfolgreich.
--- Ende Zitat ---
5e ist nicht (objektiv) regellleicht (was ja auch nicht alle abholt). Es ist aber auch nicht hochkomplex. Es liegt im Mittelfeld, das ist seine Stärke.
tartex:
--- Zitat von: Tudor the Traveller am 7.08.2024 | 08:40 ---Dann kann man sich Encounter auch sparen, weil es keine Bedrohung gibt.
--- Ende Zitat ---
Also ich lasse die Spieler Spass mit ihren Vorteilen haben und stocke einfach die Gegneranzahl auf.
Das macht es um einiges spannender für alle anstatt lange herumzurechnen.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln