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Dragon Age: Inquisition

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Quill:
Hi Orlock, ich hab im 2. Durchgang des Spieles die ganzen Nebenquest, Sammeleien etc. komplett weggelassen und es macht genau NICHTS. Die EP, die man fürs Erschlagen irgendwelcher Wölfe und Räuber kriegt, sind verschwindend gering zu denen für die Missionen der Haupt- und Companionsquests.

In die meisten Gebiete muss man eh irgendwann, weil einen die Quests der Hauptlinie oder der Companions dort hinführen. Man sieht die also schon mal und kann auch ab und zu ein paar Nebenquests im Vorbeilaufen machen.

Ich würde aber dazu raten, ab und an Powerpunkte zu "farmen", sprich einmal fix durchs Gebiet durch und Lager errichten und Rifts schließen, wenn du gerade Power brauchst, um das nächste MainQuest zu aktivieren.
Wenn du hochstufiger bist, kannst du auch mal zwischendurch nen Drachen erschlagen, die geben viel Power.

Und natürlich immer schön zwischen den Quests zurück nach Haven/Skyhold und mit allen Companions und Beratern reden, die erzählen dann immer wieder mal was Neues und geben auch Quests, wenn sie dich genug mögen.

Dieses Vorgehen hat meinen 2. Durchgang wesentlich netter gemacht, weil ich weniger Zeit mit nebensächlichem Kram vertan habe und die eigentliche Story so dichter war.

Achja: Ich rate allen dringend, nach dem Spiel noch den Trespasser-DLC zu spielen. Der macht das Ganze sehr viel runder und gibt der Geschichte erst ein richtiges Ende. Ist auch ziemlich cool gemacht und dauert auch nicht so lange, ich hab 7 Stunden dran gespielt.

Orlock:
Danke bisher!

Nebenquests mache ich an sich ganz gerne. Und wie gesagt, Karten erkunden macht mir auch Spaß. Dabei schließe ich hier und da ein paar Risse (wenn ich kann), so dass Machtpunkte bisher kein Problem sind. Ich bin ja auch eigentlich ein "Komplettierer". Nur die ganze Sammelei nervt echt. Aber die kann ich mir ja offenbar sparen.

Noir:
Alter Verwalter ... ich habe damals abgebrochen (siehe oben) ... auch aufgrund eines Umzuges. Jetzt bin ich vor kurzem wieder angefangen ... und ja ... ich habe Spaß. Ich habe inzwischen 20 Stunden durch, bin Inquisitor, hab eine Festung und ... eine Million Quests. Großartig.

Könnte man meinen. Aber dieser große Vorteil ist auch Inquisitions größte Schwäche. Da erzählt mir das Spiel in richtig guten Cutscenes eine epische Story ... nur um diese Story dann in stundenlangen "durch gewaltige Gebiete rennen"-Orgien zu verwässern. Ich bin immer schon total froh, wenn endlich mal wieder die Hauptquest weitergeht.

Ich meine klar ... ich könnte mich auch einfach nur auf die Hauptquest stürzen ... aber ich brauche ja auch Power um diese freizuschalten und natürlich will ich mich auch nicht einfach nur durch die Hauptquest sterben ... so ganz ohne EP farmen geht das also auch nicht.

Dragon Age: Inquisition hat das Problem das es von ALLEM einfach viel zu viel hat. Hätte man mir vor 10 Jahren Dragon Age: Inquisition beschrieben und mich gefragt, ob ich ein solches Spiel wolle, ich hätte laut jubelnd gefragt, wo ich unterschreiben müsse. Jetzt ... nach 20 Stunden in dieser MASSE an Quests ... Landschaften ... Crafting-Möglichkeiten ... Texten ... Geheimnissen ... fühle ich mich sehr oft einfach nur hoffnungslos überfordert ... ich habe - egal wie viel ich tue und egal wie viel ich spiele - immer das Gefühl, ich würde die Hälfte verpassen und links liegen lassen. Crafting und farmen von Zutaten zum craften ist so gar nicht mein Fall ... das habe ich bisher auch so gut wie überhaupt nicht gemacht. Ich hoffe, ich komme auch größtenteils drum herum. Einzig die Shards besorge ich mir gerade, weil ich den Tempel in der Oase erkunden will.

Aber wie weit ich gerade bin ... und ob ich überhaupt schon mehr als 10% der Hauptqueste erledigt habe ... keine Ahnung. Ich glaube auch nicht, dass ich dieses Gefühl bis zum Ende des Spiels verlieren werde.

Ich finde es sehr schade, zumal da unter dem ganzen schwammigen, grauen und unnötigen Dreck vermutlich ein richtiges "Dragon Age" liegt ... man erkennt es nur kaum.

Bin zwiegespalten.

Orlock:
Ja, soweit war ich auch irgendwann. Genauer gesagt, nach etwa 70 Stunden. Immer noch kein Ende in Sicht. Loot mies. Levelaufstiege immer seltener. Ich wusste einfach nicht mehr, wofür ich mir das antue.
Ich habe dort abgebrochen.

Noir:
Ich hab bei der Masse an Gegenständen auch leider überhaupt keinen Überblick mehr, was gut ist und was nicht und was ich schon habe und ob ich überhaupt die besten Sachen trage. Das ganze System ist äußerst unintuitiv. Ich habe momentan auch extrem viele Sachen, die ich noch gar nicht tragen kann und die auch wohl noch einige Zeit dauern werden, bis ich sie wirklich nutzen kann.

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