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[PF] Übersetzungsqualität

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Ginster:
In dem Punkt muss ich Narubia zustimmen. Pathfinder wird für den deutschen Markt übersetzt. Es gibt verdammt viele Leute da draußen, die ausschließlich mit deutschen Regelwerken spielen. Für die existiert ein Buch auch erst, wenn es auf deutsch erschienen ist. Ich denke auch, dass bei der Übersetzung schon sehr darauf geachtet wird, dass die Begriffe rückübersetzbar sind. Das ist aber manchmal schwer und oft einfach kaum möglich. Für viele Kritiker können es die Übersetzer nur falsch oder verkehrt machen. Übersetzt man so, dass ein besser klingendes Wort zum Einsatz kommt, beschweren sich die einen. Übersetzt man es möglichst wörtlich, kommen diejenigen, die das dann wieder nicht gut finden.

Narubia:

--- Zitat von: Pym am 14.01.2015 | 11:18 ---Für die existiert ein Buch auch erst, wenn es auf deutsch erschienen ist.
--- Ende Zitat ---
Ist für mich genau so, und das, obwohl ich (denke ich zumindest) ganz solide Englisch-Kenntnisse habe. Ich habe auch kein Problem, ein Regelbuch auf englisch zu lesen, aber es ist für mich einfach anstrengender als deutsch. Ein englisches Buch würde ich mir wohl nur dann kaufen, wenn es ein wirklich, wirklich geiles Buch ist, das nur auf englisch rauskommt. Und es nur 3 € kostet. (Ist bisher nie passiert...)

Rorschachhamster:

--- Zitat von: Narubia am 14.01.2015 | 11:03 ---Naja, man könnte auch sagen, dass einem das am Allerwertesten vorbeigehen kann, wenn die Spieler die Bücher nicht wie gedacht nutzen. Sie bringen die Bücher so raus, dass sie zum Spielen auf deutsch tauglich sind. Ob sie jetzt zum Kachelofen anschüren, zum Denglisch spielen, zum Popo abputzen oder als Notizblock taugen, kann dem Verlag vollkommen wurscht sein. Ich hab auch noch nie gehört, dass jemand hier geschrieben hat: "Ich kaufe das Buch nicht, weil es mit englisch nicht kompatibel ist."

--- Ende Zitat ---
NATÜRLICH sollte der Verlag das beachten, denn wenn es mehr solche Leute gibt, dann sinkt die (im deutschen Rollenspielmarkt grundsätzlich eh schon klitzekleine) Auflage noch weiter... 
Denn früher oder später kaufen die dann nur noch das Original. (Und dann ärgern sie sich über die Fehler im Original, die es halt auch gibt, gell? 8])

Ginster:
Dass das Realität ist sieht man auch daran, dass Ulisses Teaser und Artwork-Vorschau von Bänden als News bringt, die auf englisch schon seit einem Jahr erhältlich sind. Die Zielgruppe interessiert sich nicht für den englischen Markt.

Draig-Athar:

--- Zitat von: Feuersänger am 14.01.2015 | 10:59 ---Das ist aber an ganz vielen Tischen die Realität. Wer das als Verlag nicht anerkennt, veröffentlicht an den Bedürfnissen der Kundschaft bzw der Marktrealität vorbei.

--- Ende Zitat ---
+1

Als mindestens genauso großes Problem sehe ich, dass es die Kommunikation im Forum erschwert, wenn Beteiligte von verschiedenen Sprachversionen kommen.

Eine persönliche Erfahrung: mein PF Spielleiter würde sich die deutschen APs, auch wenn wir englische Regelwerke benutzen. Aus den oben genannten Gründen verzichtet er halt darauf und kauft sich die Originale. Das mag ein Einzelfall sein (was ich zwar nicht glaube), aber es zeigt halt weshalb ich das Vorgehen des Verlags hier nicht für geschickt halte.

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