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[PF] Übersetzungsqualität

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Narubia:

--- Zitat von: Draig-Athar am 14.01.2015 | 11:28 ---Eine persönliche Erfahrung: mein PF Spielleiter würde sich die deutschen APs, auch wenn wir englische Regelwerke benutzen. Aus den oben genannten Gründen verzichtet er halt darauf und kauft sich die Originale. Das mag ein Einzelfall sein (was ich zwar nicht glaube), aber es zeigt halt weshalb ich das Vorgehen des Verlags hier nicht für geschickt halte.
--- Ende Zitat ---
Meine persönliche Erfahrung:
Außerhalb dieses Forums kenne ich keinen, der sich englische Bücher holt. PDFs, wenn er es nicht aushält, aber Bücher niemals.
Da würde ich gerne mal eine Statistik lesen, wie viele Deutschsprachige lieber auf das Orginal zurückgreifen.

Chiarina:
Ich gehöre dazu! Ich kaufe eher englische Ausgaben, damit ich das ganze System in einer Sprache habe. Mich nerven Überlegungen wie: "Wie heiß das jetzt gerade nochmal im Original?". Ich will alles in einer Sprache haben. Und der positive Nebeneffekt ist, dass ich bei der englischen Version auch früher an die Sachen herankomme.

Chiarina.

Rorschachhamster:

--- Zitat von: Narubia am 14.01.2015 | 11:30 ---Meine persönliche Erfahrung:
Außerhalb dieses Forums kenne ich keinen, der sich englische Bücher holt. PDFs, wenn er es nicht aushält, aber Bücher niemals.
Da würde ich gerne mal eine Statistik lesen, wie viele Deutschsprachige lieber auf das Orginal zurückgreifen.

--- Ende Zitat ---
Sogar ICH habe englischsprachige Pathfinderbücher im Regal (Abenteuer ohne Kontakt zu den Spielern, zum Beispiel)... und das ist, glaube ich, eher normal als Ausnahme. wtf?

Feuersänger:

--- Zitat von: Draig-Athar am 14.01.2015 | 11:28 ---Eine persönliche Erfahrung: mein PF Spielleiter würde sich die deutschen APs, auch wenn wir englische Regelwerke benutzen. Aus den oben genannten Gründen verzichtet er halt darauf und kauft sich die Originale. Das mag ein Einzelfall sein (was ich zwar nicht glaube), aber es zeigt halt weshalb ich das Vorgehen des Verlags hier nicht für geschickt halte.

--- Ende Zitat ---

Daran sieht man sehr schön, wie heftig gewollte bzw in Kauf genommene Inkompatibilität nach hinten losgehen kann. Der deutsche Verlag denkt sich vielleicht "Wenn die dt. Bücher nicht sinnvoll mit den en. Ausgaben benutzbar sind, kaufen alle unsere Übersetzungen", aber in der Praxis sagen halt dann viele, sie bezahlen doch nicht _mehr_ für nen _Nachteil_ und bleiben komplett bei den Originalen.

Gerade wenn das dann bei APs durchschlägt, ist das ganz extrem, denn schließlich bedeutet das Leiten eines englischen Abenteuers an einem deutschsprachigen Tisch einen ganz _erheblichen_ Mehraufwand. Wenn der SL lieber diesen Mehraufwand bei der Vorbereitung und ad-hoc-Übersetzung in Kauf nimmt, zeugt das mE von einem starken Leidensdruck. Vor allem aber sind das jedesmal ~120 Euro Umsatz, die sich der deutsche Verlag durch seine Übersetzungspolitik durch die Lappen gehen lässt.

P.S.:
Ich erlebe auch des Öfteren in englischsprachigen Foren, wie deutsche Benutzer sich beteiligen wollen und an den nicht nachvollziehbaren Begriffen scheitern. Die versuchen dann nämlich, die deutschen Begriffe rück zu übersetzen und ernten entsprechend nur Fragezeichen, wenn sie von "Double Strike" (3E-Erbsünde) oder "Pact Mage" oder was auch immer faseln.

Slayn:
Das ärgerliche an Dingen wie den angepassten Klassen-Bezeichnungen sind halt die Folgeprobleme. Wenn es jetzt einen Paktmagier gibt und später ein "Pact Mage" nachkommt, geht das Dilemma los. Kann man gut sehen beim Mystiker, da bei den kommenden Occult Classes ein Mystic dabei ist (Wenn ich die Liste gerade richtig im Kopf habe)

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