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Neues Vampire: Die Maskerade Spiel

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Slayn:

--- Zitat von: Bad Horse am 16.01.2015 | 17:14 ---Warum ist hier "Laberspiel" so negativ besetzt? Rollenspiel an sich ist doch in weiten Teilen ein Laberspiel...
--- Ende Zitat ---

Nein, ist es eigentlich nicht. je nachdem aus welcher RSP-Tradition man kommt, gibt es teils wirklich strikte Spielregeln, an die man sich zu halten hat und das ganze hat sehr wenig bis gar nichts mit einem Laberspiel gemeinsam.

6:
Um mal vom vermaledeiten Werwolf wegzukommen: Es gibt da noch ein anderes Spiel in der Art, das vielleicht besser zeigt, in welche Richtung das Maskerade Spiel gehen könnte:
Illegal: Das habe ich selber noch nicht gespielt, aber die Besonderheit bei dem Spiel ist, dass jeder Spieler ein eigenes Ziel verfolgt.
Sowas könnte ich mir sehr gut als Maskeradenspiel vorstellen.

Brainworm:

--- Zitat ---Warum ist hier "Laberspiel" so negativ besetzt? Rollenspiel an sich ist doch in weiten Teilen ein Laberspiel... so im Vergleich zu Fußball auf jeden Fall. wtf?
--- Ende Zitat ---
+1


--- Zitat ---In den Runden, die ich gespielt habe, gewann der, der am subtilsten seine Mitspieler instrumentalisieren konnte und dabei gleichzeitig unauffällig blieb.
--- Ende Zitat ---

Ja, das ist auch meine Erfahrung, am Ende waren die schüchternen Mädchen, die die ganze Zeit in der Ecke saßen und nix gesagt haben immer die erfolgreichsten Werwölfe...
Zum Thema: Klingt auf jeden Fall super interessant und ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass man über Spiele in der Art von Werwölfe von Düsterwald gut neue Spieler ans Rollenspielen bringen kann.

Chiarina:

--- Zitat von: Slayn ---[...] strikte Spielregeln, an die man sich zu halten hat und das ganze hat sehr wenig bis gar nichts mit einem Laberspiel gemeinsam.
--- Ende Zitat ---

Genau! Skip-the-flavor-text-and-get-on-with-the-adventure!  ;D

Chiarina

Teylen:
Ich verstehe "Laberspiel" als ein Spiel das im Grunde durch zermürbende Gespräche und Diskussionen zersetzt wird und wo das eigentliche Spiel nicht mehr statt findet.
Das heißt ein wenig so als würde man bei Monopoly in die Phase kommen wo man einander die Häuser verkauft und taucht und ewig und dreitage Reden anstelle mal zu einen Punkt zu kommen.

Bei der Werwolf Runde in der ich spielte war das nicht der Fall.
Das heißt die Zeit in der diskutiert wurde wer das nächste Opfer ist war jeweils recht kurz ohne das man sich da in Schwätzereien so halb abseits des Spiels erging.

Ich bin durchaus der Ansicht das man dort auch taktisch vorgehen kann.
Schließlich hat man bspw. als Werwolf ein Interesse daran das ein Bürger stirbt und kein Werwolf Kollege oder gar man selbst.
Wohingegen man als Bürger halt vor der Abwägung steht wer denn nun doch kein Bürger sondern ein Werwolf ist.
Wobei es gerade als Bürger mitunter schwierig, wenn auch nicht ganz unmöglich, ist entsprechende kleine Allianzen zu bilden.
In der Gruppe in der ich zwei Runden spielte gab es jetzt auch nicht die dominante Person die es an sich gerissen hätte.

(Das Beispiel brachte ich hauptsächlich weil Werwolf bisher das einzige dieser Art Spiele war das ich ausprobierte)


Ansonsten hat Justin neben dem Playtest auch angekündigt das er es in einem Open Development Blog entwickeln mag, wenn ich das richtig verstand.
Da erhält man dann auch schon etwas mehr Einblick :)

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