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Monde von Ymir - transhumaner Space-Western
Waldviech:
--- Zitat ---... eine Variante wäre jedenfalls, dass Terraformingprojekte auf Mars und/oder Venus katastrophal fehlgeschlagen sind und man jetzt neues Land weiter draußen im All sucht.
--- Ende Zitat ---
Finde ich immens gut, weil das eben auch ein wunderbarer Auswanderungsgrund ist! Ich würd also mal postulieren, dass das Marsterraforming tatsächlich ziemlich in die Grütze gegangen ist. Der Mars hat noch immer eine sehr große Bevölkerung - allerdings zusammengepfercht in dysteren Metropolen alá Judge Dredd. Außerhalb der Metropolen kollabiert das künstliche Ökosystem des Mars grade zur Wüste zurück oder es läuft fröhlich Amok. Natürlich hält man weiter am Terraforming fest, aber die Sache gestaltet sich IMMENS schwierig. Der Mars ist aufgrund der ganzen Katastrophen dort mittlerweile eine ziemlich straffe und fiese Diktatur und der Bevölkerung geht es schlicht dreckig. "Cyberpunk-Hölle" wäre wohl die treffenste Bezeichnung. Daher gab es, als das Piscium-Projekt anlief, eine ziemlich große Auswanderungswelle von Marsianern Richtung Piscium (Mittlerweile soll der Mars allerdings die Grenzen dicht gemacht haben). Die meisten Marsianer im Pisciumsystem kommen aus elendigsten Verhältnissen und sind daher recht ambitioniert und freiheitsliebend. Es gibt natürlich auch etliche vom Mars geflohene politische Dissidenten und das Gegenteil: Mars-Faschos.
Achamanian:
--- Zitat von: Waldviech am 18.02.2015 | 16:11 ---Finde ich immens gut, weil das eben auch ein wunderbarer Auswanderungsgrund ist! Ich würd also mal postulieren, dass das Marsterraforming tatsächlich ziemlich in die Grütze gegangen ist. Der Mars hat noch immer eine sehr große Bevölkerung - allerdings zusammengepfercht in dysteren Metropolen alá Judge Dredd. Außerhalb der Metropolen kollabiert das künstliche Ökosystem des Mars grade zur Wüste zurück oder es läuft fröhlich Amok. Natürlich hält man weiter am Terraforming fest, aber die Sache gestaltet sich IMMENS schwierig. Der Mars ist aufgrund der ganzen Katastrophen dort mittlerweile eine ziemlich straffe und fiese Diktatur und der Bevölkerung geht es schlicht dreckig. "Cyberpunk-Hölle" wäre wohl die treffenste Bezeichnung. Daher gab es, als das Piscium-Projekt anlief, eine ziemlich große Auswanderungswelle von Marsianern Richtung Piscium (Mittlerweile soll der Mars allerdings die Grenzen dicht gemacht haben). Die meisten Marsianer im Pisciumsystem kommen aus elendigsten Verhältnissen und sind daher recht ambitioniert und freiheitsliebend. Es gibt natürlich auch etliche vom Mars geflohene politische Dissidenten und das Gegenteil: Mars-Faschos.
--- Ende Zitat ---
Jau, das klingt klasse! Mars ist also Postapokalypse-meets-Cyberpunk-Territorium.
Wie wäre es mit körperlich leicht modfizierten - an Kälte und dünne Luft angepassten - Menschen, Pioniere, die als eine Art Übergangspopulation gedacht waren und die jetzt teilweise unter den katastrophalen Bedingungen dort draußen leben, weil sie die Einzigen sind, die dort überhaupt eine Überlebenschance haben und der Platz auf dem Mars (der einst als verheißungsvolles Auswandererparadies erschien) knapp ist? Die könnten dann auch sehr eigenwillige marsianische Stammes-Gesellschaftsstrukturen ausgebildet haben ...
Waldviech:
Yeah - das wäre so eine richtig schön gemeine Möglichkeit, die einem Transhumanismus bietet! "Idealerweise" schleicht ihnen diese Diskriminierung natürlich auch ins Piscium-System nach. Die Erde würde ich mir im Übrigen anders vorstellen. Die ist (zumindest oberflächtlich betrachtet) schon eine Art Utopia, weil man viele unserer heutigem Probleme hat lösen können. Die Natur erholt sich wieder von Klimawandel und Umweltverschmutzung, niemand hat Hunger und seit X Jahren gibt es sowas wie Krieg nicht mehr. (Letzteres allerdings, weil die Großmächte ihre Konflikte ganz gerne ins äussere Sonnensystem auslagern). Man könnte nun glauben, dass es eigentlich ganz nett wäre, auf Erden zu leben - allerdings ist das für viele nicht der Fall, weil die Gesellschaften der Erde ziemlich straff durchreglementiert sind und die Regierungen einem selbst beim Nachwuchs zeugen reinreden. Die Erde ist sicherlich ganz weit davon entfernt, eine dystopische Hölle wie der Mars zu sein, aber es gibt durchaus viele, die von dort weg wollen.
Achamanian:
--- Zitat von: Waldviech am 18.02.2015 | 17:14 ---Yeah - das wäre so eine richtig schön gemeine Möglichkeit, die einem Transhumanismus bietet! "Idealerweise" schleicht ihnen diese Diskriminierung natürlich auch ins Piscium-System nach. Die Erde würde ich mir im Übrigen anders vorstellen. Die ist (zumindest oberflächtlich betrachtet) schon eine Art Utopia, weil man viele unserer heutigem Probleme hat lösen können. Die Natur erholt sich wieder von Klimawandel und Umweltverschmutzung, niemand hat Hunger und seit X Jahren gibt es sowas wie Krieg nicht mehr. (Letzteres allerdings, weil die Großmächte ihre Konflikte ganz gerne ins äussere Sonnensystem auslagern). Man könnte nun glauben, dass es eigentlich ganz nett wäre, auf Erden zu leben - allerdings ist das für viele nicht der Fall, weil die Gesellschaften der Erde ziemlich straff durchreglementiert sind und die Regierungen einem selbst beim Nachwuchs zeugen reinreden. Die Erde ist sicherlich ganz weit davon entfernt, eine dystopische Hölle wie der Mars zu sein, aber es gibt durchaus viele, die von dort weg wollen.
--- Ende Zitat ---
Das finde ich auch einen schönen Ansatz - es schadet ja auch nichts, wenn die Erde tatsächlich so ziemlich allen, die dort leben/es dorthin schaffen, ein ruhiges, komfortables, sicheres Leben bietet. Um so deutlich ist, dass ein SC, der sich von der Erde ins Piscium-System wagt, entweder auf der Flucht oder mit Leib und Seele Abenteurer ist. Dass solche Leute, falls sie jemals wieder auf der Erde vorbeikommen würde, mit Befremden oder sogar Misstrauen betrachtet werden würden (obwohl manche sie vielleicht auch romantisch zu Helden verklären würden), versteht sich dann ja von selbst.
Um den Vorschlag der verschobenen Machtblöcke zu konkretisieren: Wie wäre es mit einem afrikanischen Staatenbündnis als wichtigstem Machtblock der Erde? Evtl. könnte das die Folge eines zwischenzeitlichen neuen Bedeutungsgewinns von natürlichem Rohstoffreichtum und einem "Terraforming" der Sahara sein. Das Hausa (http://de.wikipedia.org/wiki/Hausa_(Sprache)) könnte es zur zweiten Weltsprache neben Englisch gebracht haben.
Waldviech:
Fänd ich eine ganz gute und originelle Sache! Als großen Konkurrenten vielleicht ein Chinesisch-Australisches Bündnis. Die USA sitzen zusammen mit Brasilien und Kanada in einer Art panamerikanischen Föderation, die EU ist kein Big-Player auf dem interstellaren Parkett, sondern mehr sowas wie die Schweiz im Kontinentalformat (vielleicht hat sich auch das "europäische Ökotum" weiter entwickelt, so dass in der EU zwar etliche Lösungen für Umweltprobleme erfunden wurden, man aber besonders starker Gegner der Besiedlung von Welten mit Ökosystem ist). Sollte es auf der Erde noch einen Schurkenstaat geben sollen, schlag ich mal ein antarktisches Konsortium vor ;D.
Eine weitere Großmacht könnte eventuell eine Föderation der Jupitermonde sein, in der nicht nur der Warp-Antrieb erfunden wurde, sondern auch KIs eine größere Rolle spielen als auf anderen Welten.
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