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Kampfstern Galactica die Original-Serie (war: Sachen zum lachen)

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Nomad:

--- Zitat von: Rincewind am 19.03.2015 | 04:48 ---(weiblicher Starbuck? Ich hätt mit dem Kopf gegen die Wand können)

--- Ende Zitat ---
So unterschiedlich kann Wahrnehmung sein, ich fand die Figur gut und auch sehr gut gespielt, zumindest wenn man die 4. Staffel weglässt (vielleicht fängt das auch schon etwas früher an, lange her, dass ich die Serie gesehen habe), da haben die Autoren mit der Figur nur Humbug getrieben.

Der Starbuck der alten Serie ist in meiner Erinnerung Kult aber eine Serie in der so eine Figur auftaucht würde ich heutzutage wahrscheinlich schon in der ersten Folge ausdrehen.

scrandy:
Ich denke das Problem ab mitte dritter Staffel ist, dass man die letzten unschuldigen eher positiven Figuren auch durch die Traumamühle gedreht hat. Bei Starbuck merkt man das deutlich aber noch mehr beim Chief der charakterlich später einfach nur ein Wrack ist. Das macht die Story an sich meiner Meinung nach besser, dass man auch mal heilige Kühe schlachtet aber zerstört natürlich liebgewordene Charakterkonzepte.

Ich würde aber behaupten, dass Starbuck von vornherein so angelegt war und wir es einfach nur nicht wahrhaben wollten. Stichwort: eigenes Appartment, Liobens frühe Andeutungen.

Ich fand das Ende mit ihrem Vater, dem Song und dem letzten Sprung allerdings einfach nur großartig.

BobMorane:
Ich fand Starbuck ja nie so positiv. Ich fand sie cool aber auch ganz schön kaputt.

Den Chief gebe ich Dir recht oder D, das hat mich auch ganz schön geflasht.

scrandy:
Ja positiv war sie nie aber eben die starke Pilotin, die die coolen Stunts macht und die man einfach mag weil sie coole Sprüche drauf hat und charisma hat.

In der 3. Staffel wurde sie im liebes Viereck moralisch schon ordentlich belastet und ging dann erstmal nur richtung Wahnsinn/Schicksalsfindung. Als sie dann wiederkahm hatte sie erstmal nur ihre Mission im Kopf und war danach nur noch die Melancholie in Person.

Dass man da einigen Fans ihre Heldin gestohlen hat kann ich schon verstehen.

Nomad:
Mir hat die neue Starbuck unter anderem auch deshalb gefallen, weil viele so einen Flamewar abgezogen haben, als sie gehört haben, dass Starbuck weiblich wird. Ich finde sie haben in den ersten Staffeln einen interessanten Gegenentwurf zur ersten Serie hinbekommen. Einfach ein Charakter bei dem ich mich gefreut habe, wenn sie Screentime bekommen hat.
Später wurden mir die Verwandlungen einfach nicht schön nachvollziehbar. Bei einigen Charaktären haben sie das für mich gut hinbekommen, dem Chief oder auch den anderen ersten aber vor allem bei Baltar. Der häutet sich ja ein paar mal in der Serie, aber ich finde es großartig, wie sie das jedesmal nachvollziehbar rüber bringen.

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