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Ein Magiesystem ...

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WeepingElf:

--- Zitat von: Eulenspiegel am 15.04.2015 | 00:16 ---Wie ist es mit Kombinationen:
Nehmen wir an, es ist strahlender Sonnenschein und der Meteorologe/Wettermagier möchte einen Blitz einschlagen lassen:

1) Es ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich, dass Wolken aufziehen und sich der Himmel bewölkt.
2) Es ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich, dass bei bewölkten Himmel ein Gewitter aufzieht.
3) Es ist unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich, dass bei einem Gewitter der Blitz an der gewünschten Stelle einschlägt.

--- Ende Zitat ---

Das geht im Prinzip alles.  Je unwahrscheinlicher etwas ist, desto schwieriger ist es aber auch herbeizuzaubern.  Um ein Gewitter "zusammenzubrauen", muss man auch Prozesse beeinflussen, die sich über meherere Tage hinziehen, und wenn es gerade sehr trocken ist, wird es nicht gehen (denn Magie kann die Wassertröpfchen, aus denen die Wolken bestehen, eben nicht aus dem Nichts herbeizaubern, das ist unmöglich).  Das wird ein einzelner Magier kaum hinbekommen.

Space Pirate Hondo:
Also das Prinzip mit den morphischen Feldern, die Leute beeinflussen können, klingt ein wenig wie die Macht aus Star Wars!  ;)

alexandro:
Idee: da die Beeinflussung der Felder von Glauben und Absichten abhängen, warum dann keine Basis der Magiefertigkeiten auf den Basisemotionen?

Mit Training sind Magier in der Lage, sich selbst in einem Gemütszustand zu versetzen, in dem sie die gewünschte Emotion (oder zumindest etwas ähnliches) "fühlen". Deshalb müssen Magier ihre Emotionen ständig im Griff haben, während Leute mit morphischer Resonanz (aber ohne Kontrolle) oft spontane Effekte anhand ihres Gemütszustandes produzien (in den Patzern spielt auch oft eine unterschwellig noch im Magier vorhandene Emotion mit rein).

Je komplexer der Zauber ist, um so mehr Emotionen müssen zudem darin "verbaut" werden: z.B. würde ein einfacher Angriffszauber auf "Wut" basieren (und mit "Vertrauen" gekonntert werden), während ein Angriffszauber gegen den normale Verteidigungsmaßnamen wirkungslos sind auf "Furcht" + "Wut" basiert (der komplexe Gegenzauber könnte dann z.B. auf "Vertrauen" + "Neugier" basieren) usw. usf.

WeepingElf:
Zweifellos gibt es da noch viel zu basteln.  Die Idee mit den Basisemotionen hat was, auch die Idee, dass Charaktere, die über magische Fähigkeiten verfügen, aber ihre Emotionen nicht in Griff haben, bisweilen unabsichtlich magische Effekte auslösen.  Der Vergleich mit Star Wars passt auch, ich habe die Macht schon lange als Manipulation morphischer Felder durch den Geist angesehen (und die "Midiclorians" oder wie die Dinger heißen in Episode I sind meiner Meinung nach Blödsinn).  Wie viel Schaden macht ein Blitz?  Gute Frage.

OldSam:

--- Zitat von: WeepingElf am 16.04.2015 | 17:25 ---Wie viel Schaden macht ein Blitz?  Gute Frage.

--- Ende Zitat ---

Ein sinnvoller Weg an dieser Stelle wäre vermutlich eine allgemeine Beziehung zwischen investierter Energie, Qualität des gewebten Zaubers (der Zauberprobe) und dem Resultat (Schaden, Heilung, Transformation, Bewegung...) herzustellen. Klassisch wäre der Weg über eine Tabelle, als Inspiration dafür könntest Du Dir ja nochmal so Geschichten wie die "Syntactic Magic" ansehen...

Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass es recht gut nutzbar ist und auch gut balancierte Ergebnisse produziert. Du kriegst natürlich keine Ergebnisse, die sich an den entsprechenden Natur-Begebenheiten orientieren (es ist ein künstlicher erzeugter magischer Blitz, kein normaler...), aber das wäre wohl auch nicht machbar ohne zig verschiedene Effekte einzeln zu bauen.

Bzw. doch, ein wenig sogar schon...! :)
Eine Idee, die eben noch hatte, wäre ergänzend in die obige Tabelle vielleicht etwas als Modifikator einzubauen wie "Situativer Einfluss", das würde mir gut gefallen (die Werte sind jetzt nur aus dem Ärmel geschüttelt, müsste man ggf. anpassen):
Passt sehr gut (+3), passt gut (+2), passt halbwegs (+1), neutral (0), passt eher nicht (-1), passt nicht gut (-2), total gegensätzlich (-3). Jetzt könnte man z.B. sagen: Ja klar, es ist grad ein Gewitter und Du willst einen zusätzlichen Blitz haben? Passt sehr gut! ...oder... hmm, es ist ein sonniger Tag, immerhin ein paar wenige Wolken, naja - passt nicht gut.



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