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Prozentuales Würfelsystem

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Nahemoth:
Ich denke ein Problem ist auch der w20 der total rausreisst:
Von w6 -> w8 +33% auf den max Wert
w8 -> w10 +25%
w10 -> w12 +12%
w12 -> w20 +66%
Sprich von w6 -> w12 wird man zwar immer besser, der Vorteil wird aber immer kleiner. Beim Sprung zu w20 gibts dann auf einmal einen riesengroßen Boost.
Wenn man die Reihe w4 -> w12 nimmt, gibt es das Problem nicht mehr.

Erdgeist:

--- Zitat von: Nahemoth am 27.04.2015 | 15:31 ---Ich denke ein Problem ist auch der w20 der total rausreisst:
Von w6 -> w8 +33% auf den max Wert
w8 -> w10 +25%
w10 -> w12 +12%
w12 -> w20 +66%
Sprich von w6 -> w12 wird man zwar immer besser, der Vorteil wird aber immer kleiner. Beim Sprung zu w20 gibts dann auf einmal einen riesengroßen Boost.
Wenn man die Reihe w4 -> w12 nimmt, gibt es das Problem nicht mehr.

--- Ende Zitat ---
+1
Auch wenn man sich die Durchschnittswerte verschiedener Attributs-Fertigkeits-Kombis anschaut, gibt es einen gewaltigen Sprung zwischen w12 und w20.
Ich fänd's als SL da zudem auch irre schwer, überhaupt angemessene Schwierigkeitsgrade o.ä. für die Proben zu bestimmen.

Ansonsten aber mag ich diese Wechselseitigkeit zwischen Attritbuts- und Fertigkeitswerten. Das neue Star Wars System hat da ein ähnliches Prinzip (wenn auch nochmal andere Würfel mit Sondersymbolen).

Nørdmännchen:

--- Zitat von: murksmeister am 27.04.2015 | 14:32 ---Würde das aber dann nicht auf das selbe Problem hinaus laufen? Mit dem w20 werde ich im Durchschnitt einen 2-3 mal höheren Wert bekommen als beispielsweise mit dem w6 (auch wenn ich einen Spieler habe bei dem die Gaussverteilung eindeutig versagt...). Wäre das nicht ebendiese Situation nur mit anderen Zahlen?

--- Ende Zitat ---

Jein - die Kurve ist ebenso steil. Allerdings liegen die Mittelwerte näher aneinander als bei der Addition und auch der gesamte Wertebereich streut weniger. (Es bleibt eben 1 bis 12 bzw. bis 20.) Will heißen: hohe Skills stabilisieren den Wurf oder machen ein Scheitern de facto unmöglich, aber auch niedrigen Werten bleibt eine gewisse Restchance. Zusätzlich könnte argumentiert werden, dass das Auslesen des Ergebnisses einfacher ist, als über eine komplette Addition.

murksmeister:
Achtung es folgen einige Zitate verschiedener Autoren:


--- Zitat ---Was du auch machen kannst: Es werden zwei Würfel gewürfelt und addiert. Einer für Attribut, einer für Skill jeweils mit Level W4 bis W20. Schwierigkeitswerte sind von 1 - 20. Das ist dann etwas übersichtlicher.
--- Ende Zitat ---


--- Zitat ---Schlußendlich gab es wieder die ursprüngliche Idee, Fähigkeiten und Fertigkeiten jeweils von W4 bis W12, man würfelt jeweils den passenden Würfel und addiert das Ergebnis (ähnlich wie der Vorschlag von 1of3).
--- Ende Zitat ---


--- Zitat ---Ohne dir damit zu einem Kauf raten zu wollen: Schau dir mal das Würfelsystem von Savage Worlds an. Nur so als eventuelle Inspirationsquelle.
--- Ende Zitat ---

Diese Aussagen sind mMn deckungsgleich, richtig? Also ich hab savage worlds mal überflogen und da scheint ja genau das gemacht zu werden was 1of3 ganz am Anfang mal gesagt hat, also Fertigkeiten von W4 bis W12 und Attribute von W4 bis W12 und dann addieren, so dass ich Werte von 2 bis 24 erhalte, richtig?

Funktioniert um Längen besser als mein System (ist ja auch schon erprobt).

Die Frage die sich hier stellt, erfüllt das dann noch das, was ich mir ursprünglich dabei dachte? Jein! Zum Einen wird der Unterschied zum Patzen verkleinert, zum Anderen ist es damit wurst, ob ich einen höheren Fertigkeits- oder Attributswert habe. Talente und Ausbildung werden egalisiert. Gerade das Zweite finde ich hier nicht so schön.

Explodierende Würfel sind dabei ne nette Sache, die Frage wäre dann natürlich, wie setze ich einen Schwierigkeitsgrad an, oder anders gefragt, brauche ich den explodierenden Würfel wenn ich ohnehin schon den höchsten Wert auf dem Würfel habe? Ein Erfolgssystem wie in SR oder VtM ist nicht das was ich gerne haben möchte, sondern Wert gegen Schwierigkeitsgrad wie bei D&D. Lohnen sich dann explodierende Würfel noch? Oder vereinfacht das nicht sogar das System zu sehr? Ich möchte auch nicht, dass es am Ende so weichgespült wie ein Brettspiel in der family edition ist.


Alternativ habe ich mir überlegt, könnte man den Attributen die Würfel W4 bis W12 zuordnen, den Fertigkeiten aber W6 bis 5W6, das würde meinen Qualitätsunterschied zwischen Attributen und Fertigkeiten wieder herstellen. Die Spanne wäre damit 2-42, wobei die niedrigste Spanne W4+W6=2 bis 10 und die höchste Spanne W12+5W6=2 bis 42 wäre. Oder ist die Spanne bereits zu groß? Ist mir ein Gedankenfehler unterlaufen oder haltet ihr das für spielbar?



--- Zitat ---Ich fänd's als SL da zudem auch irre schwer, überhaupt angemessene Schwierigkeitsgrade o.ä. für die Proben zu bestimmen.
--- Ende Zitat ---

Allerdings, das Problem sehe ich auch.


--- Zitat ---Ansonsten aber mag ich diese Wechselseitigkeit zwischen Attritbuts- und Fertigkeitswerten.
--- Ende Zitat ---

Schön, dass ich damit nicht gänzlich alleine bin. Das hat mich bei den meisten D20-Systemen immer gestört, dass Attribute keinen oder nur einen kleinen Einfluss auf die Fertigkeiten haben (außer bei D&D 5e aber das ist ja noch mal eine ganz andere Geschichte)



--- Zitat ---Zusätzlich könnte argumentiert werden, dass das Auslesen des Ergebnisses einfacher ist, als über eine komplette Addition.
--- Ende Zitat ---

Mit Sicherheit, aber das ist ja durchaus gewollt, eine gewisse Steilheit sollte schon in der Kurve sein, gerade wenn man nur 5 Ränge hat finde ich sollte ein Unterschied schon deutlich spürbar sein.

Lurkess:

--- Zitat von: murksmeister am 27.04.2015 | 20:47 ---Diese Aussagen sind mMn deckungsgleich, richtig? Also ich hab savage worlds mal überflogen und da scheint ja genau das gemacht zu werden was 1of3 ganz am Anfang mal gesagt hat, also Fertigkeiten von W4 bis W12 und Attribute von W4 bis W12 und dann addieren, so dass ich Werte von 2 bis 24 erhalte, richtig?

--- Ende Zitat ---

Jein - die ersten beiden sind identisch, aber Savage Worlds funktioniert anders. Hier würfelst Du nur den Fertigkeitswürfel und einen zusätzlichen W6 (den Wild-Die). Beide Würfel können explodieren, das höhere Ergebnis zählt - die Würfel werden nicht addiert.
Der Attributswert bestimmt nur, wieviel Dich das Steigern der Fertigkeit bei einem Aufstieg kostet.
(Außer Du würfelst direkt auf das Attribut, z.B. Konstitutions-Probe, dann diesen Würfel und Wild-Die)

Bei den anderen Überlegungen bin ich raus, das überlasse ich den Mathe-Genies  ;)

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