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Zufall mit Gedächtnis
ErikErikson:
--- Zitat von: Samael am 27.07.2015 | 19:11 ---Und dann würfelt er bei Probe 12 wieder schlecht und hat sogar 11x von 12x mies gewürfelt. Und wird sich vermutlich doppelt ärgern, dass der einzige Erfolg nicht mal selbst erwürfelt war....
--- Ende Zitat ---
Ich habs falsch gerechnet...aber es ist jedenfalls nicht schlimm wen ner beim 12mal schlecht würfelt, weil der Eulenspielgelwert immer noch hoch bleibt und ihm Boni gibt. Also sagen wir er ist auf 500 dann fällt er bei geschaffter Probe auf 400. Wenn jetzt die nächste Probe mit Erfolgswahrscheinlichkeit 70% is dann hatt er noch ne Bonus von 40% also gesamt von 110% damit autogeschafft. Der Wert sinkt dann auf 300. Wenn die nächste Probe wieder 70% Erfolgswahrscheinlichkeit hat ist das schon wieder ein autoerfolg...
Das ist ja der Vorteil von der Methode dass wenn der Spieler echt massiv Pech hat er recht schnell die Proben fast immer schafft und zwar mehrfach hintereinander.
Edvard Elch:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 27.07.2015 | 19:17 ---@ ErikErikson
Nehmen wir mal an, die Erfolgswahrscheinlichkeit beträgt 50%.
Wenn ein Spieler am Abend viermal würfelt und dreimal Misserfolg hat, dann hat er 50% mehr Misserfolge als erwartet. Trotzdem wird er nicht quengelig, da es nur eine Probe mehr als erwartet war, die daneben gegangen ist. Die absolute Zahl ist einfach zu gering, damit der Spieler sich stört.
Nehmen wir dagegen einen anderen Spieler, der 20mal am Spielabend würfelt und nur 5 Erfolge hatte. Auch bei diesem Spieler liegen die Misserfolge bei 50% über dem erwarteten. Aber hier ist der Spieler schon deutlich verärgerte, da die absolute Zahl größer ist.
Nehmen wir einen dritten Spieler, der 40 mal am Spielabend würfelt und nur 15 Erfolge sammelt. Bei diesem Spieler liegt die Anzahld er Misserfolge nur bei 25% über dem Erwarteten. Trotzdem ist der Spieler ähnlich verärgert wie im 2. Beispiel, da die absolute Zahl gleich ist.
--- Ende Zitat ---
Und ein vierter Spieler, der im Laufe einer Kampagne eine Million Mal würfelt und nur 999995 Erfolge erzielt, also 0,001 % bzw. 5 mehr Misserfolge als erwartet, der ist genauso sauer wie Spieler 1–3, weil die absolute Abweichung ja gleich ist. Hab ich das richtig verstanden?
Maarzan:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 27.07.2015 | 19:17 ---
@ Marzaan
Wie ich schon schrieb: Mich interessiert Fall 1 nicht. (Der war nur zur Veranschaulichung.) Mir geht es um Fall 2.
--- Ende Zitat ---
Sorry. ich habe gedreht.
Post 45 bezog sich auf Fall2!
--- Zitat von: Maarzan am 27.07.2015 | 19:08 ---In Fall edit: 2 haben wir die Relevanz in der Chancenerhöhung. Mehr als dies ist so ein Gummipunkt eben per Definition nicht. Wer das nicht sieht, hat das entsprechende System eben nicht verstanden - wie mit der Risikoversicherung.
Und schon das ist ja schon ein Sonderfall, welcher an dem Krücke Metaressource hängt.
Im Grundsystem ohne Manipulationen besteht der Wurf genau aus Fertigkeitswert gegen Sprungschwierigkeit.
Und die gefühlte "Wertlosigkeit" hat effektiv mit dem Sprung überhaupt nichts zu tun, sondern nur mit dem so getätigten Aufdecken des vorherigen Versagens die Situation richtig einzuschätzen - wo auch immer das wieder herkommt.
--- Ende Zitat ---
ErikErikson:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 27.07.2015 | 19:17 ---@ ErikErikson
Nehmen wir mal an, die Erfolgswahrscheinlichkeit beträgt 50%.
Wenn ein Spieler am Abend viermal würfelt und dreimal Misserfolg hat, dann hat er 50% mehr Misserfolge als erwartet. Trotzdem wird er nicht quengelig, da es nur eine Probe mehr als erwartet war, die daneben gegangen ist. Die absolute Zahl ist einfach zu gering, damit der Spieler sich stört.
Nehmen wir dagegen einen anderen Spieler, der 20mal am Spielabend würfelt und nur 5 Erfolge hatte. Auch bei diesem Spieler liegen die Misserfolge bei 50% über dem erwarteten. Aber hier ist der Spieler schon deutlich verärgerte, da die absolute Zahl größer ist.
Nehmen wir einen dritten Spieler, der 40 mal am Spielabend würfelt und nur 15 Erfolge sammelt. Bei diesem Spieler liegt die Anzahld er Misserfolge nur bei 25% über dem Erwarteten. Trotzdem ist der Spieler ähnlich verärgert wie im 2. Beispiel, da die absolute Zahl gleich ist.
@ Samael
Wenn man anstatt der erwarteten 500 Erfolge nur 499 Erfolge erhält, fällt das kaum auf, da die absolute Abweichung sehr gering ist.
Schau dir meine Antwort an ErikErikson an. Dort habe ich Misserfolge mit jeweils unterschiedlichen relativen und absoluten Abweichungen genommen. (Bzw. zweimal stimmt die relative Abweichung überein. Und zweimal stimmt die absolute Abweichung überein.)
@ Marzaan
Wie ich schon schrieb: Mich interessiert Fall 1 nicht. (Der war nur zur Veranschaulichung.) Mir geht es um Fall 2.
--- Ende Zitat ---
Also ich würd sagen, der Spieler kann nörgelig werden, wenn die relative Anzahl nicht passt. Bei deinem ersten Beispiel nörgelt er nur dann nicht weil er denkt der Abend ist noch jung und er hat noch Glück später. Bei den letzten Beiden Beispielen hat er so oft gewürfelt das der Abend wohl bald rum ist und sich nix mehr ändern wird an der Relation.
ist aber schwer zu sagen, jeder ärgert sich anders...manche ärgern sich vielleicht nur dann wenn sie häufiger hintereinander schlecht würfeln, und ein guter Wurf dazwischen machts wieder ok.. hab ich mir noch keine Gedanken drüber gemacht.
Grundsätzlich geh ich davon aus das es Leute immer ankotzt schlecht zu würfeln und je mehr davon desto mehr sind sie genervt. Wie das jetzt steigt mit absoluten und relativen zahlen ist wohl ungeklärt. Ist auch leicht sinnlos das rauszufinden weils dem Spieler wohl eher darum geht erfolgreich zu sein innerhalb der Story, und da kommst ja dann wieder auf die genaue Sequenz der Erfolge an.
Wenn ich mich so an mich erinnere, mich ärgerts glaub ich wenn ich im Kampf schlecht würfel, bei ein oder zweimal hintereinander noch nicht, aber beim dritten oder vierten Mal schon. Da ist dann aber absolute Anzahl und relative Anzahl identisch das sagt jetzt wenig aus. Ich denk mal ich ärgere mich wenns einfach eine längere reihe von Misserfolgen gibt, umsolänger die Reihe umso größer der Ärger.
Insofern hast du recht, es ist bei mir wohl doch die absoluten Zahlen. Wenn ich z.B. einmal 10 mal hintereinander ne Probe nicht schaffe könnt ich davon wohl noch tagelang schimpfen, auch wenn ich dann dannach ziemlich gut würfel. Also würd ich sagen absoute Zahlja aber nur wenns ne relativ ununterbrochene Reihung ist.
bobibob bobsen:
Wenn ich mir bewußt bin das mein Sprung über die Schlucht Einfluss auf das Ergebnis meines Diplomatieversuches hat stört das meine immersion als Spieler.
Wer die technik mag soll sie einfach anwenden und schauen ob er damit glücklich wird.
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