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[Erzählt mir von] Shadow of the Demon Lord

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Korig:

--- Zitat von: Murder-of-Crows am 28.02.2016 | 18:18 ---Guckst Du Seite 201ff. Da werden Quirks erklärt und unter anderem Depression als Beispiel genannt. Da findest Du auch den von mir zitierte Abschnitt über Depression.

--- Ende Zitat ---

Korrekt habs gefunden. Ich störe mich daran nicht. Siehe mein Feuerbeispiel. Ich würde das aber wenn via PM weiterführen falls Bedarf besteht. Ich möchte dann hier lieber über andere Dinge schreiben. 

Grubentroll:
Habe mir ähnliche Dinge gestern auch gedacht, als ich dieses "Review" gelesen habe.

Und bin zu ähnlichen Schlüssen gekommen.
Ich finde auch, wenn man sich da ein Thema wie Depressionen rauspickt (mit denen ich in Freundeskreis und Familie selber schon genug zu tun hatte), dann sollte man den Rest eines RPGs nach den gleichen Maßstäben beurteilen.
Ob es die schon genannten Brandopfer sind, aber auch Opfer von Gewalttaten, Verstümmelungen, usw.

Letzten Endes einigt man sich doch auf einen gewissen Grad an Abstraktion, der natürlich nicht den wahren Schrecken von dem umfassen kann, was in Realität hier Sache wäre.

Und was das fehlende Quellenmaterial für das Setting angeht, da geh ich einerseits d'accord, manche Sachen sind einfach noch extremst unklar, andererseits weiß man ja, dass noch viel beschrieben werden wird.

Persönlich mag ich ja Settings, die einem eher eine Atmo vorgeben als wie kleinteilige Tabellen und Beschreibungen über jeden Furz.
Aber wie die Diskussion über die Steampunk Elemente zeigt, ist eben genau diese Atmo fast noch ein wenig unklar, weil man nicht direkt weiß wie diese Elemente denn verteilt sind.

Lasercleric:

--- Zitat von: Grubentroll am 29.02.2016 | 09:42 ---Und bin zu ähnlichen Schlüssen gekommen.
Ich finde auch, wenn man sich da ein Thema wie Depressionen rauspickt (mit denen ich in Freundeskreis und Familie selber schon genug zu tun hatte), dann sollte man den Rest eines RPGs nach den gleichen Maßstäben beurteilen.
Ob es die schon genannten Brandopfer sind, aber auch Opfer von Gewalttaten, Verstümmelungen, usw.




--- Ende Zitat ---

Fairer Weise muss man RJS insofern zugestehen, dass frühere Fassungen ähnlich WFRP entsprechenden Gritty-Schaden vorsahen. Um die Spielbarkeit zu erhalten und die Design-Prämisse Einfachheit und Spielbarkeit zu erreichen, wurden diese Subsyteme in späteren Fassungen gestrichen.


--- Zitat ---Und was das fehlende Quellenmaterial für das Setting angeht, da geh ich einerseits d'accord, manche Sachen sind einfach noch extremst unklar, andererseits weiß man ja, dass noch viel beschrieben werden wird.

Persönlich mag ich ja Settings, die einem eher eine Atmo vorgeben als wie kleinteilige Tabellen und Beschreibungen über jeden Furz.
Aber wie die Diskussion über die Steampunk Elemente zeigt, ist eben genau diese Atmo fast noch ein wenig unklar, weil man nicht direkt weiß wie diese Elemente denn verteilt sind.
--- Ende Zitat ---

RJS hat mehrmals explizite seine Setting-Designentscheidung betont, nicht definieren zu wollen, sondern eine möglichst große Bandbreite an Settinginterpretationen zu ermöglichen und dafür Anreize zu geben. Das haben wir hier ja schon früher besprochen. Eine höhere Detaillierung geschieht im Rahmen der Abenteuer/Kampagnen, soll aber für die eigene Settinginterpretation viel Raum lassen.

Scurlock:

--- Zitat von: Lasercleric am 29.02.2016 | 10:11 ---RJS hat mehrmals explizite seine Setting-Designentscheidung betont, nicht definieren zu wollen, sondern eine möglichst große Bandbreite an Settinginterpretationen zu ermöglichen und dafür Anreize zu geben. Das haben wir hier ja schon früher besprochen. Eine höhere Detaillierung geschieht im Rahmen der Abenteuer/Kampagnen, soll aber für die eigene Settinginterpretation viel Raum lassen.

--- Ende Zitat ---
Das Problem ist nur, dass er mit der "Dämon-kommt-in-Deine-Welt-und-macht-irgendwann-alles-platt-Prämisse" das Setting schon sehr stark definiert. Viel Raum für eigene Settinginterpretationen bleibt da eigentlich nicht.
Prinzipiell ist es kein Problem, wenn RJS diese starke Prämisse vorgibt. Nur muss diese dann in Konsequenz auch weiter ausgeführt werden. Ansonsten wirkt das Setting trotz oder auch gerade wegen seiner allumfassenden Düsternis beliebig und inkonsistent.   

Grubentroll:
Mit dem "Dämon kommt in die Welt"-Dings habe ich da weniger Probleme, das kann man ja quasi regeln wie stark man das in die Kampagne einfließen lässt, von fast gar nicht (bisschen was ist immer, da der Kaiser ja von den Orks ermordet wurde, was ja eine erste Auswirkung ist) bis komplette Apokalypse.

Für mich ist es grad sehr verwirrend, wie die Steampunk-Elemente ins Setting mitreinspielen. Meine Interpretation von vor zwei Seiten scheint so nicht ganz zu passen, und ganz kann ich das Thema nicht außen vor lassen.
Ich finde es nämlich schon einen ziemlichen Unterschied, ob es eine Bahnlinie gibt die Sachen transportiert, oder in jedem Dorf einen Bahnhof und in jedem Zug ein Mitropa Bordbistro.

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