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Übersetzungsklopse

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Teylen:
Es gibt aber doch auch in Deutschland wilde Hecken? oO;
Wieso ist dann n Heckenritter zu englisch?

Thandbar:
Weil es in Deutschland keine jahrhundertelange sprachliche Tradition gibt, einen ellende als Heckenritter zu bezeichnen.
Oder es an dem romantisierten mythischen Hintergrund gebricht, "the Hedge" als Trennlinie zwischen Feen- und Menschenwelt zu begreifen (wie er zum Beispiel in "Changeling: The Lost" Verwendung findet).

Man kann so eine Tradition natürlich zu etablieren versuchen, wenn man die englischen Begriffe in der Fantasy-Literatur konsequent eindeutscht.

Teylen:
Ich bin Deutsch habe aber wirklich keine Ahnung was ein "ellende" sein soll.
Vielleicht ein Elender (Schuft) @.@;
Naja und wenn es keine Tradition gibt, wieso dann nicht übersetzen und eine neue schaffen?
Da kann man dann auch irgendwann erklären wo die koboldischen Feen herkommen,..

Thandbar:
Das Wort "Elend" kommt von der Bedeutung "außer Landes sein" her. Im Mittelalter waren "Elende" eben die, die keine Heimat hatten, vertrieben oder verbannt, ohne Familienangehörige, die den eigenen Tod rächen würden. Die führten dann eben ein elendes Leben.

Da die englische Fantasy ohnehin produktiver, besser und einflussreicher ist als die deutsche, werden sich diese Begriffe vermutlich ohnehin früher oder später festsetzen. (Was mich übrigens daran erinnert, dass in Stephen Kings "Turm"-Saga das Wort "ward" mit "Schutzposten" wiedergegeben wurde ...)

Goblin und sogar Pixie wird ja heutigentags auch nicht mehr übersetzt. Als ich von meinem ersten Taschengeld Comics von "Die Spinne" kaufen durfte (oder es eher nicht durfte und es trotzdem tat), kämpfte der noch gegen den Grünen Kobold.

Teylen:
Naja. Es stehen ja gute Chance das es bald wieder auf Deutsch den Grünen Pfeil gibt >.<;

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