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Kritik an 5E

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Scurlock:

--- Zitat von: Rhylthar am 25.10.2015 | 13:56 ---Tja, und das ist das Problem, gerade bei Abenteuern.

Geht es um den Inhalt, dann habe ich bisher noch keinen positiven Ausreisser gesehen, von denen es in anderen Epochen von D&D ja durchaus einige gab. Necromancer Games hat sich ja durchaus während der 3.5-Ära dahingehend hervorgetan. Es ist vieles nett, aber bei 250+ Abenteuern, die hier rumfliegen, nichts wirklich Spektakuläres dabei.
--- Ende Zitat ---
Das ist es aber, worauf ich hinaus will. Woran macht man abseits der Präsentation den Unterschied zwischen einem passablen und einem herausragenden Abenteuer fest? Für die 3E fallen mir gerade mal zwei Abenteuer ein, die ich persönlich als herausragend betrachte.
In vielerlei Hinsicht spielt bei der Bewertung eines Abenteuers auch die persönliche Präferenz (Sandbox <-> Railroad) eine Rolle. Einige legen viel Wert auf voll ausgearbeitete NSCs und gut geschriebenen Background, für andere sind gerade diese Dinge hinderlich.

--- Zitat ---Ausnahme außerhalb der Abenteuer natürlich Primeval Thule, wobei dies ja eigentlich fast nur eine reine Konvertierung ist aus PF/4E.
--- Ende Zitat ---
Und? Viele der Abenteuer und Supplements der 5E sind tatsächlich in erster Linie Konvertierungen anderer Editionen oder Varianten von OSR-Veröffentlichungen. Das disqualifiziert diese Produkte doch nicht bei der Betrachtung der Menge an 5E-kompatiblen Produkten. Und das beweist dann auch eines: Am Ende lässt sich dann auch nahezu jedes Abenteuer vorangegangener Editionen ohne grosse Probleme an die 5E anpassen. Ist sicher auch eine Stärke der aktuellen D&D-Edition.
 
--- Zitat ---Beim "technischen" können sie leider auch nicht punkten, was aber auch absolut klar ist aufgrund des Budgets und den durch die OGL gesetzten Limits. "Tome of Beasts" sieht bisher wirklich gut aus (auch wenn ich nicht sicher bin, was die Tokens kosten werden), aber wir reden von einem Produkt in 7 Monaten.
--- Ende Zitat ---
Ja, deshalb schrieb ich auch bezüglich Kobold Press "vermutlich".

kalgani:

--- Zitat von: Rhylthar am 25.10.2015 | 14:36 ---Naja, es geht nicht wirklich um Homebrew-Sachen.

Und Kalgani z. B. hatte kritisiert, dass es keinen Settingband gäbe. Es gibt aber momentan doch 2 (Southlands und Primeval Thule) und ein Dritter läuft per Kickstarter (Lost Lands), nur eben nicht von WotC.

--- Ende Zitat ---

Ich habe auch gesagt das es ein armutszeugnis von WotC ist und nichts gegen die Drei von dir genannten, aber bei DnD möchte ich auch gerne aktuelle bände der vom publisher schon lange unterstützten welten haben. das dies nicht der fall ist, zeigt für mich schon einiges auf was man bei hasbro nicht investieren möchte... und dies ist einfach nicht gut. auch der SCAG ist mit seinen unter 100 seiten settingbeschreibung doch eher ein splatbook als ein ressourcenbuch!

Rhylthar:
Ich stimme Dir ja als FR-Fan durchaus zu. Und ich würde es gar nicht mehr auf HASBRO schieben, es ist wohl, leider, einfach eine Designphilosophie nach dem Debakel 4E.

Im Prinzip, wenn denn alles so stimmt, was man so hört, dürftest Du eh das bekommen haben, was Du mal wolltest (wenn ich mich recht erinnere):
Ein kompletter Reroll auf vor die Spellplague. Selbst Mulhorand ist wieder da, wenn ich es richtig gelesen habe.

Mr. Ohnesorge:
Ich würde die VÖ-Politik nicht auf ein Überbleibsel aus der 4E schieben, sondern eher darauf, dass andere D&D-Produkte deutlich mehr Kohle abwerfen als das RPG. Da wird das RPG halt auf Mini-Flamme weiterbetrieben, aber mehr auch nicht. Und das ist wirklich schade.

Rhylthar:
Welche anderen?

Brettspiele kann ich nicht beurteilen, Sword Coast Legends scheint zu floppen,...

Naja, wird zu offtopic.

Habe aber noch Kritik:
Ich finde es nicht besonders gut, dass in SCAG der Swashbuckler und Storm Sorcerer verändert aufgegriffen werden.

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