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Kritik an 5E

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Ein Dämon auf Abwegen:
Hier gibt es einen recht ausführlichen mal ein Artikel über das "Caster sind bessere Tanks als Martials" Ding.

https://tabletopbuilds.com/the-squishy-caster-fallacy/

Ainor:
Netter artikel. Die Rechnungen machen Sinn, aber ein paar sachen kommen nicht so ganz hin...

1.) “Squishy Caster” Fallacy ist Unsinn wenn es um Kleriker geht. Kleriker waren bei D&D eigentlich nie "squishy".

2.) Wizard/Sorceror sind normalerweise sehr squishy. Man muss sie schon absichtlich stabil bauen damit das nicht so ist.

3.) Er vergleicht defensive Magier mit offensiven Kriegern. Es gibt aber auch defensive Krieger. Und die heben noch weitere Vorteile, z.B. Rage.

4.) Die Betrachtung der Saves klingt nach 3E Folklore. In 5E ist Schaden deutlich schlimmer weil viele Effekte eben nur eine Runde pro Save dauern. Abgesehen davon kann man oft bannen oder die Konzentration stören.

Abgesehen davon: Warum ist das Kritik an 5E ? Kampfrollen gibt es doch nicht mehr. Nirgendwo steht dass der Krieger ein Defender seien muss.
Und es ist auch nicht mehr so dass Magier total unbalanciert sind wenn sie nicht zerbrechlich sind.

Gunthar:
Guter Artikel. Doch dass der Caster mehr AC hat als ein Krieger, kommt höchst selten vor. Am ehesten sieht man das noch bei Klerikern, weil die je nach Domain schwere Rüstungen und Schilde benutzen können.

Ein Dämon auf Abwegen:

--- Zitat von: Ainor am 15.01.2022 | 10:42 ---Netter artikel. Die Rechnungen machen Sinn, aber ein paar sachen kommen nicht so ganz hin...

1.) “Squishy Caster” Fallacy ist Unsinn wenn es um Kleriker geht. Kleriker waren bei D&D eigentlich nie "squishy".

2.) Wizard/Sorceror sind normalerweise sehr squishy. Man muss sie schon absichtlich stabil bauen damit das nicht so ist.
--- Ende Zitat ---
Das ganze geht von einem sehr hohen optimirungs grad der charactere aus.
Auf dem nieveau ist es dann quasi Standard sich als Wizard/Sorceror mit einem 1 level dip medium armor und shied proficiency zu holen.
Ein stadard Clericer hätte nach ihrer Prämisse immer noch keine besonders gute defensive, weil ihm die Zauber shield und Absorb elements fehlen.


--- Zitat von: Ainor am 15.01.2022 | 10:42 ---3.) Er vergleicht defensive Magier mit offensiven Kriegern. Es gibt aber auch defensive Krieger. Und die heben noch weitere Vorteile, z.B. Rage.
--- Ende Zitat ---
Bei wirklich defensiven Kämpfern (ohne irgendwelche magie) wird es allerdings auf höheren Leveln irgendwann ziemlich schwierig sie so zu bauen, dass sie noch vernünftigen Schaden raus hauen können. Weil die mit den dazu nötigen Feats kompatiblen Waffen in der Regel zwei Hände brauchen.


--- Zitat von: Ainor am 15.01.2022 | 10:42 ---Abgesehen davon: Warum ist das Kritik an 5E ? Kampfrollen gibt es doch nicht mehr. Nirgendwo steht dass der Krieger ein Defender seien muss.
Und es ist auch nicht mehr so dass Magier total unbalanciert sind wenn sie nicht zerbrechlich sind.

--- Ende Zitat ---
Weil "Caster sind bessere Tanks" iirc schon weiter virne im Thread diskutiert wurde.

Feuersänger:
Nicht nur. Wir hatten damals zB einen Bladesinger dabei, der mit Abstand die höchste AC der Gruppe hatte. Glaube der wurde in der kompletten Kampagne nur ein- oder zweimal getroffen, während mein Pala bei so gut wie jedem Kampf im Dreck lag.

Der Spieler hat aber auch wirklich _alle_ seine Ressourcen darein gesetzt, seinen Wizard als Nahkämpfer zu spielen. Sämtliche Zauber inkl. Concentration Slot immer auf ihn selbst, und immer wieder Shield, Shield, Shield. Er war dann quasi untreffbar, wirklich viel Schaden gemacht hat er aber dennoch nicht.

Ansonsten liest sich der Artikel weitgehend wie eine Zusammenfassung unserer Threads hier in diesem Board Anno 2015 oder so. ^^

Und natürlich haben Klassen nach wie vor implizite Rollen, allerdings "mit Sieb". So gibt es quasi (im PHB) keinen "Defender", da es dafür nur sehr wenig und sehr weaksaucige mechanische Unterstützung gibt. Einmal pro Runde sagen zu können "Den nehm ich!", und dafür extrem in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt zu sein, macht einfach das Kraut nicht fett. "Control" hat ein ähnliches Problem, da es eben mit den vielen Save-Gelegenheiten und schwachen Auswirkungen bei verkackten Saves auch nicht so wirklich effektiv ist. Letzten Endes ist das 5E-Paradigma halt profaner, schnöder Schadensabtausch.

Weiß nicht ob ich das in diesem Thread schonmal irgendwo geschrieben habe, aber das ist halt unterm Strich mein größter Kritikpunkt an der 5E:
"You attack an enemy and start kicking his shin. Then he starts kicking your shin, then you take it in turns kicking until one of you falls over. It basically comes down to who started the battle with the biggest boot, and the only strategy involved is realizing when things have gone tits up and legging it."

Es gibt natürlich ein paar Szenarien die dieses Muster etwas aufbrechen, etwa durch Synergien zwischen den Monstern (zB Eisengolem und Feuerelementar; Untote und Gibbering Mouther) - aber meistens ist es halt ziemlich eindimensional.

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