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D&D 5 für Fluffer toll und für Cruncher eher unterdurchschnittlich?

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Rhylthar:
Sie müssen gar nicht erster Ansprechpartner sein. Je nach Gruppenkonstellation sind sie es, aber wenn sie es nicht sind, machen sie u. U. andere Klassen besser bzw. die Gruppe als Ganzes stärker.

In 3.5 nicht. Selbst mal die Kluft aus Mundanen und Magiebegabten außen vor, aber was bringt ein "Fluff" Fighter X/Cleric 1/Divine Champion X einer anderen Meleeklasse, die mit dem Book of Nine Swords gebaut wurde? Nichts. Im Gegenteil, sie ist vielleicht unnötiger Ballast, wenn man es hart sagen will, die Heilung und andere Ressourcen frisst. Sobald die auf crunchige Charaktere ausgelegten Monster auftauchen, steht bzw. liegt er in der Gegend rum.

In 5E bringen sie definitiv noch etwas ein. Klar ist ein Ranger (Hunter) oder auch Fighter der bessere Bogenschütze, aber wer von ihnen kann in einer Runde auf sowohl Melee- als auch Ranged-Schaden austeilen? Wer kann dabei auch noch unterstützen, weil sein Beast den Gegner auch noch "umhaut" (Wolf, Panther)?

Den Beastmaster wählt man nicht wegen der mechanischen Stärke, sondern wahrscheinlich aus Fluff-Gründen. Wird ihm das in der 5E zum Verhängnis? Nein.

Ähnliche Beispiele gehen natürlich auch mit einem Monk und anderen Klassen.

Feuersänger:
Ich hab's ja schonmal gesagt: auch wenn mir die 3E von ihren Eigenschaften her (Optionsvielfalt, Powerkurve) am besten gefällt, ist es halt aus denselben Gründen auch am schwierigsten, dafür genügend _Spieler_ zu finden, die Willens und in der Lage sind, eine funktionale und homogene Gruppe zu bilden und auch im ästhetischen Anspruch auf einer Welle liegen. Sodass nicht der eine mit einem wackeren Elfenritter mit Langschwert und Schild und der andere mit einem vierarmigen mutierten Girallon mit angenähten Flügeln anrückt.

Da ist die 5E halt deutlich pflegeleichter. Da machen die Unterschiede zwischen optimiert und unoptimiert vielleicht +/-25% gegenüber dem Standard aus, während es in 3E nach oben raus locker mal 500% oder mehr sein können.

Arldwulf:

--- Zitat von: Koruun am  7.12.2018 | 13:52 ---Bitte spiel in der 3.x einen Fighter/Monk/Ranger in einer Party mit einem Wizard, Cleric und Druid, danach reden wir weiter.  :D

--- Ende Zitat ---

Hab ich natürlich in beiden Editionen schon. Darauf bauen die Aussagen ja auf. Und ja: Manche Dinge bei Zauberwirkern wurden abgeschwächt. Andere aber eben auch wieder verstärkt. Man sollte nie unterschätzen wie viel zusätzliche Flexibilität spontane Spellslotwahl, kostenlose Rituale und die neuen Subklassen bringen können.

Am Ende kommt es ein wenig darauf an welche Optionen zugelassen sind, weil 3.5 natürlich viel, viel mehr Bastelkram hat. Aber ich glaube auch nicht, das es diesen Vergleich wirklich braucht, da die Aussage "es gibt wenig Situationen wann diese Klassen entscheidendes Beitragen das nicht andere Klassen besser hätten machen können" ja auch für sich steht, ohne solche Vergleiche.

3E/3.5 ist wie schon gesagt nochmal ein Stück weit höher. Ist halt die Basteledition. Aber das die 5E irgendwie speziell auf Balancing ausgelegt wäre oder beim Design auch nur größerer Wert darauf gelegt worden wäre würde ich eben auch nicht sagen wollen. Und ja...eigentlich in jeder 5E Runde in der ich bisher spielte oder die ich geleitet hab oder gesehen gab es große Unterschiede in der Frage wie oft die Charaktere signifikant Einfluss nehmen konnten und wie groß dieser ist.

Arldwulf:

--- Zitat von: Rhylthar am  7.12.2018 | 14:48 ---In 3.5 nicht. Selbst mal die Kluft aus Mundanen und Magiebegabten außen vor, aber was bringt ein "Fluff" Fighter X/Cleric 1/Divine Champion X einer anderen Meleeklasse, die mit dem Book of Nine Swords gebaut wurde? Nichts. Im Gegenteil, sie ist vielleicht unnötiger Ballast, wenn man es hart sagen will, die Heilung und andere Ressourcen frisst. Sobald die auf crunchige Charaktere ausgelegten Monster auftauchen, steht bzw. liegt er in der Gegend rum.

In 5E bringen sie definitiv noch etwas ein. Klar ist ein Ranger (Hunter) oder auch Fighter der bessere Bogenschütze, aber wer von ihnen kann in einer Runde auf sowohl Melee- als auch Ranged-Schaden austeilen? Wer kann dabei auch noch unterstützen, weil sein Beast den Gegner auch noch "umhaut" (Wolf, Panther)?

--- Ende Zitat ---

Liegt in deinem Beispiel dann aber an den vorgesetzten Gegnern, oder? Oben schreib ich ja nicht ohne Grund, dass dies stark vom verwendetem Material abhängt (3.5 mit allem und scharf ist halt nochmal eine andere Sache)

Aber fällt dir eine Situation ein in der z.B. ein Magier, Druide oder Barde nicht die bessere Alternative wäre? Es ist toll das der Bogenschütze im Nahkampf und Fernkampf den Gegner attackieren kann. Bloß verwandelt ihn der Magier halt in eine Schnecke und packt ihn in ein Glas um ihn den Fluß runter treiben zu lassen. Oder über die Klippe zu werfen.

Was nur eine von vielen derartigen Optionen ist.

Koruun:

--- Zitat von: Feuersänger am  7.12.2018 | 15:45 ---Da ist die 5E halt deutlich pflegeleichter. Da machen die Unterschiede zwischen optimiert und unoptimiert vielleicht +/-25% gegenüber dem Standard aus, während es in 3E nach oben raus locker mal 500% oder mehr sein können.

--- Ende Zitat ---
Word. Und genau das ist der entscheidende Unterschied zwischen dem 5E Balancing und dem 3.x Balancing.
Ja, auch in der 5E sind nicht alle Charaktere gleich stark, aber auch ein fluffig gebauter Char hat in der 5E die Möglichkeit zu glänzen.

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