Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
D&D 5 für Fluffer toll und für Cruncher eher unterdurchschnittlich?
Rhylthar:
--- Zitat ---Aber fällt dir eine Situation ein in der z.B. ein Magier, Druide oder Barde nicht die bessere Alternative wäre? Es ist toll das der Bogenschütze im Nahkampf und Fernkampf den Gegner attackieren kann. Bloß verwandelt ihn der Magier halt in eine Schnecke und packt ihn in ein Glas um ihn den Fluß runter treiben zu lassen. Oder über die Klippe zu werfen.
--- Ende Zitat ---
Beide Gegner? Unabhängig von der Position? Nö, nicht möglich.
Aber auch hier wieder:
Ich muss keinen Magier, Druide oder Barden spielen, um nützlich zu sein. Ich spiele das, was mir Spass macht und werde in der 5E damit selten total unglücklich sein mit meiner "Performance".
Erzähl das dem PHB-Fighter in 3.5, wenn sein Mitspieler Pun-Pun spielt.
Genau solche Konzepte sind in der 5E nicht möglich. Selbst wenn ich mit allem und scharf spiele.
Talwyn:
Korrekt. Man kann in der 5E schon auch optimieren, aber die Ausbeute kommt niemals auch nur ansatzweise in die Nähe dessen, was in der 3.x noch möglich war. Oder andersum ausgedrückt: Auch wenn man in der 5E seinen Charakter nicht optimiert, gibt es nur wenige Fettnäpfchen, die - sobald reingetreten - den Charakter so mies machen, dass man keinen Spaß mehr daran hat. Mir fallen spontan der Beastmaster Ranger, der Four Elements Monk und der Berserker-Barbar (letzterer wie im anderen Thread diskutiert wg. Exhaustion).
Arldwulf:
--- Zitat von: Rhylthar am 7.12.2018 | 16:52 ---Genau solche Konzepte sind in der 5E nicht möglich. Selbst wenn ich mit allem und scharf spiele.
--- Ende Zitat ---
Klar. Aber die Aussage war auch eine andere. Eben das sich 3.5 und 5E nicht extrem dahingehend unterscheiden solange beide eine vergleichbare Optionszahl haben (eben nicht 3.5 mit allem und scharf gespielt wird)
Und nützlich ist jeder Charakter. Man kann letztlich auch einen Bauern NSC spielen, und nützlich wird er zumindest für die Help Aktion und zusätzliche Traglast oder um einen Angriff abzufangen sein.
Aber das ist eben unterschiedlich zu dem oben genannten: Wir haben ein Problem, zu wem wird dann geschaut? Es gibt halt ein paar Klassen und Konzepte in der 5E welche eher neben her laufen. Tragen sie zum Erfolg bei? Sicher. Wäre der Erfolg deutlich leichter zu erreichen mit anderem Konzept? Genauso sicher. Wichtig ist das halt vor allem weil es durchaus häufiger mal vorkommt, dass einzelne Zauber oder Fähigkeiten Situationen komplett trivialisieren. Hat man einen Charakter in der Gruppe der solche anwendet ist dies normal...doch hat man mehrere davon ist der Unterschied noch wesentlich spürbarer.
Oben wurden ja auch Synergien angesprochen und die sind bei Zauberwirkern halt noch extremer. Aber ist evtl. auch eine Frage der Spielerfahrung...in den 5E Runden die ich kenne kam es eigentlich häufig vor das Charaktere sich nutzlos fühlten und (als Reaktion darauf) sind dann eher mechanisch starke Optionen gewählt worden und die Charakterkonzepte einander sehr häufig.
Wenn ich einen Magier Stufe 7 anschaue weiß ich halt relativ genau was dieser wohl für Zauber auf jeden Fall haben wird. Ähnlich bei anderen Klassen. Aus Fluff Sicht ist so etwas problematisch, weil es eben die Zahl der tatsächlich gespielten Konzepte stark einschränkt.
Rhylthar:
--- Zitat ---Klar. Aber die Aussage war auch eine andere. Eben das sich 3.5 und 5E nicht extrem dahingehend unterscheiden solange beide eine vergleichbare Optionszahl haben (eben nicht 3.5 mit allem und scharf gespielt wird)
--- Ende Zitat ---
Es geht um Fluffcharaktere, denn das ist das Thema. Aber von mir aus nimm den 3.5 Straight Fighter vs. den 3.5 Straight Druid/Cleric/Wizard. Die Spanne ist nicht zu erreichen.
--- Zitat ---Und nützlich ist jeder Charakter. Man kann letztlich auch einen Bauern NSC spielen, und nützlich wird er zumindest für die Help Aktion und zusätzliche Traglast oder um einen Angriff abzufangen sein.
--- Ende Zitat ---
Come on. Das ist hart am Strohmann.
--- Zitat ---Aber das ist eben unterschiedlich zu dem oben genannten: Wir haben ein Problem, zu wem wird dann geschaut? Es gibt halt ein paar Klassen und Konzepte in der 5E welche eher neben her laufen. Tragen sie zum Erfolg bei? Sicher. Wäre der Erfolg deutlich leichter zu erreichen mit anderem Konzept? Genauso sicher. Wichtig ist das halt vor allem weil es durchaus häufiger mal vorkommt, dass einzelne Zauber oder Fähigkeiten Situationen komplett trivialisieren. Hat man einen Charakter in der Gruppe der solche anwendet ist dies normal...doch hat man mehrere davon ist der Unterschied noch wesentlich spürbarer.
--- Ende Zitat ---
In der 5E schaut man dann eben auf gar keinen speziell. Es sei denn, ich habe den absoluten Spezialisten in dem Job dabei, aber die gibt es eben kaum.
--- Zitat ---Oben wurden ja auch Synergien angesprochen und die sind bei Zauberwirkern halt noch extremer. Aber ist evtl. auch eine Frage der Spielerfahrung...in den 5E Runden die ich kenne kam es eigentlich häufig vor das Charaktere sich nutzlos fühlten und (als Reaktion darauf) sind dann eher mechanisch starke Optionen gewählt worden und die Charakterkonzepte einander sehr häufig.
--- Ende Zitat ---
Man gucke sich die Gruppenzusammenstellungen hier im Forum mal an. Da ist alles dabei.
--- Zitat ---Wenn ich einen Magier Stufe 7 anschaue weiß ich halt relativ genau was dieser wohl für Zauber auf jeden Fall haben wird. Ähnlich bei anderen Klassen. Aus Fluff Sicht ist so etwas problematisch, weil es eben die Zahl der tatsächlich gespielten Konzepte stark einschränkt.
--- Ende Zitat ---
Wenn Du Cruncher hast, klar. Die haben im Internet sich die Guides angeguckt und alles, was mit "Gold" markiert war, gelernt. Den Fluffer interessiert das nicht. Der nimmt die Zauber, weil sie ihm gefallen und passend erscheinen. Stirbt deswegen die Gruppe? In den meisten Fällen nicht, sie gehen halt anders ran.
@ Talwyn:
Berserker und Beastmaster stimme ich Dir zu, aber nicht wegen Schwäche, sondern aufgrund von mechanischen Problemen. Der 4 Elements Monk ist schwer zu spielen, aber nicht mies aka. unspielbar.
Arldwulf:
--- Zitat von: Rhylthar am 7.12.2018 | 17:18 ---Wenn Du Cruncher hast, klar. Die haben im Internet sich die Guides angeguckt und alles, was mit "Gold" markiert war, gelernt. Den Fluffer interessiert das nicht. Der nimmt die Zauber, weil sie ihm gefallen und passend erscheinen. Stirbt deswegen die Gruppe? In den meisten Fällen nicht, sie gehen halt anders ran.
--- Ende Zitat ---
Mein Punkt ist halt: Dieses "sie gehen halt anders heran" ist letztlich häufig "beim nächsten Mal spielen sie eben etwas anderes".
Ist ja auch verständlich wenn jemand unzufrieden ist. Langfristig führt dies aber eben dazu, dass weniger Fluff Charaktere gespielt werden. Halt weil sie auch weniger unterstützt werden.
--- Zitat von: Rhylthar am 7.12.2018 | 17:18 ---Es geht um Fluffcharaktere, denn das ist das Thema. Aber von mir aus nimm den 3.5 Straight Fighter vs. den 3.5 Straight Druid/Cleric/Wizard. Die Spanne ist nicht zu erreichen.
--- Ende Zitat ---
Müsste man sich sicher im Detail anschauen, aber in einigen meiner Runden würde ich sagen: Zumindest fühlt es sich genauso wie damals an. Wie schon gesagt: Das liegt sicher auch daran das für jede Schwächung welche die Zauberwirker bekommen haben auch eine neue Stärkung hinzukam.
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