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D&D 5 für Fluffer toll und für Cruncher eher unterdurchschnittlich?

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Rhylthar:

--- Zitat von: Arldwulf am  7.12.2018 | 17:25 ---Mein Punkt ist halt: Dieses "sie gehen halt anders heran" ist letztlich häufig "beim nächsten Mal spielen sie eben etwas anderes".

Ist ja auch verständlich wenn jemand unzufrieden ist. Langfristig führt dies aber eben dazu, dass weniger Fluff Charaktere gespielt werden. Halt weil sie auch weniger unterstützt werden.

--- Ende Zitat ---
Er.ist.nicht.unzufrieden.

Warum sollte er denn? Wirken die Zauber nicht? Hey, er hat nicht als Level 3 Zauber Haste genommen, sondern Stinking Cloud! Ja, crunchseitig ist Haste Pflicht für die Melees, aber er wird mit Stinking Cloud trotzdem einen positiven Impact auf den Kampf haben.


--- Zitat ---Müsste man sich sicher im Detail anschauen, aber in einigen meiner Runden würde ich sagen: Zumindest fühlt es sich genauso wie damals an. Wie schon gesagt: Das liegt sicher auch daran das für jede Schwächung welche die Zauberwirker bekommen haben auch eine neue Stärkung hinzukam.
--- Ende Zitat ---
Wenn der Wizard natürlich mit dem in der AL verbotenem Vielfach-Simulacrum anfängt, glaube ich das gerne. Oder der SL die Encounter so anlegt, dass die Magiebegabten schalten und walten können, wie sie wollen. In den offiziellen Abenteuern klappt dies aber größtenteils nicht.

Ich sage es mal aus meiner Sicht:
Ich könnte meine Klasse auswürfeln lassen, ich würde in jeder Kampagne alles spielen. Manches mit mehr Spaß, manches mit etwas weniger (aus Fluffgründen, mag keine Barbarians/Bards). Aber ich würde alles spielen und Spaß haben.

Arldwulf:

--- Zitat von: Rhylthar am  7.12.2018 | 17:30 ---Er.ist.nicht.unzufrieden.

--- Ende Zitat ---

Und das ist toll. Nur...ich sag dir halt gerade das ich durchaus unzufriedene Spieler wegen genau diesem Thema kenne.

Nicht jeder wird deshalb unzufrieden sein. Es gibt dafür keinen Zwang. Aber es kann eben ein Grund dafür sein. Und jeder der aufgrund solcher Aspekte dann doch lieber etwas anderes spielt ist eben auch einer weniger der andere Charakterkonzepte ausprobiert. Sich bei der Wahl was er spielen will stärker am Hintergrund und der Beschreibung orientiert, anstatt daran was es wohl bringen wird.

Bei solchen Themen gibt es einfach keine Absolutismen, man kann nur hinterfragen was ein System für die einzelnen Spielertypen an Hilfsmitteln bietet und welche Hürden es gibt.

Arldwulf:

--- Zitat von: Rhylthar am  7.12.2018 | 17:30 ---Oder der SL die Encounter so anlegt, dass die Magiebegabten schalten und walten können, wie sie wollen. In den offiziellen Abenteuern klappt dies aber größtenteils nicht.

--- Ende Zitat ---

Mhh, wir haben eigentlich durchaus viele offizielle Abenteuer gespielt und ich würde eher sagen: Gerade dort ist dieser Effekt stärker sichtbar. In Homebrew Abenteuern kann der SL noch viel mehr gegensteuern.

Welche Situation würde dir denn da z.B. konkret aus einem offiziellem Abenteuer einfallen?

Rhylthar:
Na, eigentlich in jedem, in denen irgendwann größere Mixed-Gruppen mit eigenen Zauberwirkern auftauchten, so dass die eigenen Zauberwirker dagegen angehen mussten, weil Melees evtl. nicht drankamen.

Arldwulf:
Klingt eigentlich nach einem super Weg um den Melees zu zeigen das sie "nicht dran kommen" - sind es nicht gerade solche Situationen in denen sich gut zeigt: Die einen können sich mit allen Problemen beschäftigen, die anderen nur mit einigen?

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