Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
D&D 5 für Fluffer toll und für Cruncher eher unterdurchschnittlich?
takti der blonde?:
--- Zitat von: Ainor am 30.01.2020 | 00:42 ---Soweit ok. Ich denke wir können klar unterscheiden dass die Regel "wirf 1w20" aus irgendwelchen prktischen/mathematischen/sonstigen Gründen so ist, während die Regel "ein Paladin sol blablabla sein" genau deshalb so ist weil die Designer einen gewissen Fluff im Kopf hatten.
Letzteres ist eine Regel, und damit Crunch, aber fluffig. Insofern gibt es fluffigen Crunch,
auch wenn die Bezeichnung "Fluff basierter Crunch" vermutlich präziser wäre.
--- Ende Zitat ---
Diese Unterscheidung ist konzeptionell sicherlich nicht verkehrt. Bestimme Regeln bilden die Spielwelt mehr oder weniger detailliert ab. :)
Rhylthar:
Wenn wir aber auf die Ausgangsfrage zurückkommen...da bleiben meine Antworten "Jein" und "Ja".
Für Fluffer mag die direkte Einbeziehung eines Backgrounds, Bonds and Flaws ein Fortschritt sein. Ansonsten bin ich eben so wie Schneeland von der 5E "underfluffed", gerade in Bezug auf Settings.
Als Cruncher muss ich als Referenz D&D 3.X und Pathfinder heranziehen und da muss ich sagen, dass die Basteloptionen für mich bestenfalls "okay" sind.
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat von: Rhylthar am 25.01.2020 | 22:29 ---Die Subclasses decken meine Borliebe für Prestige Classes ziemlich gut, crunch-seitig finde ich es bei den Klassen okay.
--- Ende Zitat ---
Mir kommt da vieles immer noch nicht so richtig rund vor.
Gerade bei den Subklassen ist es oft so das es ein paar gibt die mechanisch klar besser oder schlechter sind als der Rest.
Die Balance zwischen den Klassen ist auch nicht unbedingt so toll.
Rhylthar:
Als jahrelanger 3.X-Spieler ist die Balance in der 5E nahezu göttlich. ~;D
Im Ernst:
Ich finde den Abstand zwischen "Dach" und "Boden" erträglich. Natürlich gibt es einige Sachen, die herausstechen, gerade im Kampf unter idealen Bedingungen. Aber man muss sich beim Charakterbau schon sehr "anstrengen", um nutzlos zu sein.
Vieles hängt für mich auch von der gewünschten Spielweise ab; ein Rogue (Thief) ist in einer sehr kampffokussierten Runde wahrscheinlich ein wenig hinten dran, in einer Runde mit viel Heimlichkeit, etc. evtl. weniger.
takti der blonde?:
--- Zitat von: Rhylthar am 30.01.2020 | 08:33 ---Vieles hängt für mich auch von der gewünschten Spielweise ab; ein Rogue (Thief) ist in einer sehr kampffokussierten Runde wahrscheinlich ein wenig hinten dran, in einer Runde mit viel Heimlichkeit, etc. evtl. weniger.
--- Ende Zitat ---
In einigen eher kampf-fokussierten Runden hat mein Thief schon einiges an nützlichen Sachen geleistet, die sonst niemand leisten konnte. Sleight of hand als Bonusaction ist klasse; er kann quasi als Support fungieren, indem er Kreaturen fesselt, blendet, ihnen wichtige Dinge wegnimmt etc. Wenn er dann auch nich unsichtbar gezaubert wurde, wird der DM feststellen müssen, dass Sleight of Hand die Unsichbarkeit nicht auflöst.
Aber du sagst ja selbst: Kontext ist alles!
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