Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
D&D 5 für Fluffer toll und für Cruncher eher unterdurchschnittlich?
Greifenklaue:
--- Zitat von: Arldwulf am 16.10.2015 | 01:11 ---Ich könnte als Krimineller wählen ob ich ein Taschendieb oder doch eher ein Auftragskiller bin, dies sogar auswürfeln. Doch was passiert nach diesem Wurf? Der Optimist in mir sagt: Der Spielleiter wird es einbauen, vielleicht mal zur Sprache kommen lassen.
--- Ende Zitat ---
Das ist doch aber auch Dein Job als Spieler, das mit einzubauen. Wenn der Paladin die Tür knackt, wird ein Raunen durch die Reihen gehen ...
Der Rote Baron:
Bei uns macht der Kämpfer, so die typische Plattenpanzerhaukaputtsau, die Türen auf, da er mit Diebeswerkzeug umgehen kann. Mein Magier hat das auch schon mal gemacht - und da der Glück hat, hat auch das geklappt.-
Der klassische "Dieb" ist als Klasse tot in der 5E. Ich spiele ansonsten gerne Diebe, aber in der 5ten würde ich davon wohl Andtand nehmen.
Gut finde ich an der 5ten, dass besondere Fähigkeiten wie z.B. TAlente/ Feats auf ein erträgliches Maß heruntergebrochen wurden. Und optional sind. Und wenn man welche hat, dann bringen die auch was und nicht +2 auf Kelltern und Balancieren oder so einen SChwund oder sind nur dafür da, dass ich zwei Stufen später dann das wählen kann, wa sich eigentlich haben wollte )das 3.5er Problem).
Auch die übersichtliche Zahl an Fertigkeiten gefällt mir.
Aber das ist alles Mechanik ("crunch") und hier geht die 5. Edition ja bewusst einen weniger verregelten und detailierten Weg. Aber ich stimme Kalgani zu - hat mit Hintergrund (wieso eigentlich "Fluff"? Bödes Wort und weitgehend eher vernebelnd als erhellend!) hat es das neue D&D so gar nicht! Man kann gleich ganze Kampagnen (wohl angelehnt an die PF-Abenteuerpfade) durchspielen, aber ehrlich: Hoard of the Dragon Queen ist ganz nett, haut mich aber auch nicht um. Auf weite Strecken hieß es bisher: "Folgen sie in dem richtigem Tempo der roten Linie."
Rhylthar:
Trotzdem ist die Kritik am Fluff nicht ganz gerechtfertigt und das sage ich als einer der größten Verfechter eines FRCS 5E.
Er wird nur, leider, auf die Abenteuer heruntergebrochen. Beschränke ich mich darauf, ist er zumindest noch annehmbar (und mit SCAG dann hoffentlich gut).
Bei RoT z. B. sind die Fraktionen (die ja auch woanders auftauchen) ein sehr schönes Fluffelement, welches zwar auch kleinere regeltechnische Mechaniken beinhaltet, aber eben die Einbindung der SC in die Kampagne sehr fördern können. Mein Charakter wäre sehr wahrscheinlich ein Harper.
Selganor [n/a]:
--- Zitat von: Der Rote Baron am 16.10.2015 | 10:10 ---Der klassische "Dieb" ist als Klasse tot in der 5E.
--- Ende Zitat ---
Eher: Der typische "Schloesserknacker und Fallenspezialist" (fuer den man gute Teile seiner Skill(point)s augeben musste) kann jetzt recht einfach auch von jemandem anderen durch einen "kriminelleren" Hintergrund uebernommen werden.
Rhylthar:
--- Zitat von: Selganor am 16.10.2015 | 10:46 ---Eher: Der typische "Schloesserknacker und Fallenspezialist" (fuer den man gute Teile seiner Skill(point)s augeben musste) kann jetzt recht einfach auch von jemandem anderen durch einen "kriminelleren" Hintergrund uebernommen werden.
--- Ende Zitat ---
Jap. Der "Dieb" ist nur schneller bzw. kann es auch im Kampf gut einsetzen.
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