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Kino! *grummelgrummelgrummel*
Bilwiss:
--- Zitat ---Ebenso bei "Maggie", welcher (trotz Riesenerfolg in den USA) gar nicht erst eine Chance erhielt.
--- Ende Zitat ---
Ein Einspielergebnis von 187 112 $ ist für dich ein Riesenerfolg ?
alexandro:
Angesichts der Tatsache dass er nicht in sehr vielen Kinos lief: definitiv. Die Kritiken sind da idR aussagekräftiger, als die Einspieleregebnisse. Es gibt ja auch durchaus Filme, die nicht jedermans Sache sind, aber für ihre intendierte Zielgruppe perfekt funktionieren - sind diese Filme deswegen "schlechter" als die Mainstream-Blockbuster, die eine möglichst große Zielgruppe ansprechen (und deswegen, auch bei mäßiger Qualität, automatisch mehr einspielen)?
KhornedBeef:
--- Zitat von: alexandro am 21.10.2015 | 13:57 ---Angesichts der Tatsache dass er nicht in sehr vielen Kinos lief: definitiv. Die Kritiken sind da idR aussagekräftiger, als die Einspieleregebnisse. Es gibt ja auch durchaus Filme, die nicht jedermans Sache sind, aber für ihre intendierte Zielgruppe perfekt funktionieren - sind diese Filme deswegen "schlechter" als die Mainstream-Blockbuster, die eine möglichst große Zielgruppe ansprechen (und deswegen, auch bei mäßiger Qualität, automatisch mehr einspielen)?
--- Ende Zitat ---
Es ging hier wohl mehr darum dass ein Kino eben für das eigene Programm eine wirtschaftliche Definition von Erfolg hat, und tendenziell in den USA gelaufene Filme nach diesem Maßstab beurteilt. Einfach weil das von den praktikablen Lösungen die zuverlässigste sein dürfte.
Rev. Bilk:
Also....das Thema ist nicht, was wollen die Kinos, sondern: was kriegen die vom Verleih und zu welchen Konditionen. Wenn es nach den Kinos ginge, würde dort nur die Blockbuster laufen (Umsatz anyone?) und der Rest im Nirvana verschwinden. Das geht aber nicht, weil die verleihe da ggfs. ein Wörtchen mitreden ("Wie? Du willst eine zweite Kopie von Star Was 7? Dann musst Du aber auch Hans Meiser vs. die Schneeglöckchen Teil XIII nehmen und drei Wochen zeigen").
Und dieses Bestreben ist für die Kinobetreiber wirtschaftliche Notwendigkeit (gut, meine Infos sind von Ende der 90er, es sollte sich nicht allzu viel geändert haben), denn vom Preis der reinen Kinokarte bleibt nur ein geringer Bruchteil im Kino - der Rest geht für Verleih etc. drauf. Den Gewinn machen die Kinos (und gerade die Cineplexe) durch Gastronomie.
Dem entsprechend wird zu den Hauptzeiten das gezeigt, was erwartungsgemäß viel ins Kino lockt und somit auch Verzehrumsatz beschert.
alexandro:
--- Zitat von: KhornedBeef am 21.10.2015 | 14:03 ---Es ging hier wohl mehr darum dass ein Kino eben für das eigene Programm eine wirtschaftliche Definition von Erfolg hat, und tendenziell noch nicht in den USA gelaufene Filme nach diesem Maßstab beurteilt. Einfach weil das von den nutzloseste Lösung sein dürfte.
--- Ende Zitat ---
Fixed your post.
@Rev. Bilk: Das mag für Cineplexe funktionieren, aber warum müssen sich auch traditionelle Kinos (bei denen in einige der Säale sowieso nur 30-50 Leute reinpassen) an diesem Modell orientieren?
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