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AH WW2 - war: Alternativhistorisches RSP

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finsterland:

--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 31.12.2015 | 10:07 ---und GB erhält die Blockade aufrecht

--- Ende Zitat ---
Denkbar.

--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 31.12.2015 | 10:07 ---gab es sowas nicht?

--- Ende Zitat ---
Das macht es ja so realistisch.

--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 31.12.2015 | 10:07 ---Was soll das sein, kann  man das essen?

--- Ende Zitat ---
Hugenotten waren die französischen Protestanten, die bis ins 18. Jahrhundert nach Deutschland geflohen waren. Haben recht einprägsame Nachnamen, wie Lafontaine, Sarrazin, de Maizière oder Humboldt.

--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 31.12.2015 | 10:07 ---4 Jahre in den Gräben und dann das?

--- Ende Zitat ---
Klar: "Seht was uns die Preussen eingebrockt haben. Nie wieder! Nie wieder! Bayern den Bayern! Gott mit uns, dem Bayernvolke!"
Natürlich in dickem Volksschauspielerakzent.

--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 31.12.2015 | 10:07 ---Was sollen die verlangen?

--- Ende Zitat ---
Sachsendinge ... Unabhängigkeit, Freiheit, Sozialismus (war dort in den 1910ern und 1920ern populär), muskulöse Politiker, Gänsefleisch.

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: finsterland am 31.12.2015 | 10:30 --- Hugenotten waren die französischen Protestanten, die bis ins 18. Jahrhundert nach Deutschland geflohen waren.
--- Ende Zitat ---
und zwar vor französischen Dragonern

Du ignorierst völlig, das DR hat gewonnen, die Entente war am Krieg schuld und Sachsen und Bayern waren schon ziemlich unabhängig

finsterland:

--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am 31.12.2015 | 10:36 ---und zwar vor französischen Dragonern

Du ignorierst völlig, das DR hat gewonnen, die Entente war am Krieg schuld und Sachsen und Bayern waren schon ziemlich unabhängig

--- Ende Zitat ---
Dann nicht.

Feuersänger:
Hallo? "Hugenottische Frankreich-Freunde"? So wie im kalten Krieg schlesische Polen-Freunde für den Ostblock spioniert haben? Waren ja nur aus der Heimat vertrieben worden, ist ja kein Grund nicht die Vertreiber zu unterstützen.

Was den 1.WK angeht, der wäre natürlich erstmal von vornherein vermeidbar gewesen. Aber sei's drum. Zumindest ein vorteilhafterer Frieden wäre da auch drin gewesen, wenn ein paar Dinge etwas anders gelaufen wären. Z.B. wenn man es nicht so weit hätte kommen lassen, dass die USA sich einmischen. :p Oder es einfach früher geschafft hätte, den Sack zuzumachen.

Eine dauerhafte Besetzung Frankreichs oder Teilen davon war sicher niemals vom DR beabsichtigt, das Szenario finde ich ziemlich hanebüchen. Im Falle eines deutschen Sieges hätte man halt Elsass-Lothringen weiter behalten wollen, das war's auch schon. Vielleicht wäre auch gerade hier der Schlüssel zu einem Ausgleich zu finden -- Aufteilung nach vorherrschenden Muttersprachen, etwa wie hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsland_Elsa%C3%9F-Lothringen#/media/File:Sprachen_in_Elsass-Lothringen.svg
Man bedenke, dass sich vor nicht allzu langer Zeit auch UK und FR spinnefeind waren, dann aber durch einen Ausgleich ein "herzliches Einvernehmen" erreichten. Völlig abwegig ist das also nicht.

Ö-U als Staat hingegen hätte wohl oder übel geopfert werden müssen -- dieses Konstrukt war einfach nicht mehr lebensfähig, ebenso wie das osmanische Reich.

finsterland:
Das hinterlässt irgendwie den Eindruck, dass die deutsche Führung im Ersten Weltkrieg auch kein konkretes Ziel hatte. Frankreich erneut zu blamieren mag zwar lieb und lustig sein, aber dafür einen Krieg zu führen?

Österreich-Ungarn war erledigt. Da war kaum was möglich. Außer der mystische "Dreifach-Ausgleich" mit den Slawen findet statt. Dann kann man vielleicht noch zehn Jahre rausschinden. (Das darf halt nicht erst 1916 angegangen werden.)
Beim Osmanischen Reich war wohl ein bisschen mehr Spielraum, auch weil dessen Verfassung zumindest theoretisch moderner war und die Nationalismen nicht so ausgeprägt waren. Aber egal. Hin ist hin.

Und wegen der Hugenotten: Es gibt ja jetzt auch bosnische Juden, die die spanische Staatsbürgerschaft bekommen können, weil die dortige Regierung jetzt die Reconquista ein bisschen bereut. Also nicht die Reconquista selbst, aber den damit verbundenen Brain Drain.

Insgesamt finde ich es lustig, dass unsere alternativen Geschichtsvorschläge hier alle zügig demontiert werden, wie als hätte die tatsächliche Geschichte sich dann doch aus guten Gründen so entwickelt. Es ist halt offenbar doch nicht das eine einzelne Ereignis, das die Welt ändert.

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