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[Serien] Welche Serienenden haben euch befriedigt/unbefriedigt zurückgelassen?

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Timberwere:
Fringe fand ich recht befriedigend und rund abgeschlossen.

Das Ende von Veronica Mars hingegen frustrierte mich. So ein schöner, fieser, vielversprechender Cliffhanger. (Wobei vielleicht gerade dieser diese fiese Cliffhanger das Ende noch böser machte? Neeee. Das ist jetzt vor allem Schönreden, glaube ich. :P)

Luxferre:
Das Ende von Killpoint ist natürlich legendär  >;D Acht Folgen machen doch schon eine Serie, oder?

Teylen:
Unbefriedigend

True Blood Boah war das Ende schlecht. Absoluter Dreck. Es ist mit weiten Abstand das miestete, dümmste, liebloseste Ende für eine Serie das mir untergekommen ist. Mit weitem Abstand vor allem anderen. Ich mein die Staffel die dazu hin führte war schon Dreck aber das,... übel. Total übel. Wenn man eine Folge vorher aufgehört hätte wäre es immerhin ein "Okay" geworden aber so... BAH!

Befriedigend

Babylon 5 Die letzte Staffel war schwach, sehr schwach. Dafür das Ende sehr gut auf dem Punkt, dramatisch, emotional. Ausgezeichnet

Desperate Housewives Ein Drama abzuschließen ist schon nicht einfach, eine Comedy auch nicht. Dennoch hat die Dramedy einen perfekten, schönen Abschluß erhalten.

Quill:

--- Zitat von: Rhylthar am 20.01.2016 | 08:23 ---Wurde aber "zwangsweise" abgeschlossen.

Hätte meiner Meinung nach durchaus länger gehen dürfen...nicht zu viel, aber ein wenig.

--- Ende Zitat ---

Die hab ich auch komplett gesehen, fand das Ende aber irgendwie ... nichtssagend. Also nicht schlecht, aber auch nicht richtig gut. Insgesamt mochte ich die Serie aber.

Crimson King:

--- Zitat von: Jiba the Hutt am 18.01.2016 | 21:37 ---Breaking Bad. Ja, ganz recht. Ich weiß gar nicht warum das alle so hochhypen. Die letzte Folge wird der erzählerischen Größe der Serie nicht im Mindesten gerecht.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich meine, was ist denn jetzt mit Jessie? Ist das ein Ende für Jessie? Nein, die Figur ist NICHT zu Ende erzählt und sie war die zweite männliche Hauptrolle. In den Schlussfolgen hat der Gute nur Statisten-Status. Oder die Geschichte mit der schwenkenden MG auf dem Auto; total over the Top und nicht im Entferntesten Walts Stil. Ich hätte erwartet, dass er die Bad Guys mit Chemiewissen ausschaltet, nicht mit Mythbusters-Technik-Gefrimmel. Che-mie, das ist Walts Ding. Da waren die Autoren faul und uninspiriert. Und dann diese ganze Sache mit Walt unten in dem Keller und dann kommt die DEA und er stirbt an den Folgen seiner Krankheit. Toll gemacht, dass die Autoren es dann doch noch geschafft haben, Walt zum Helden hochzustilisieren. War er aber nicht. Walt war ein furchtbarer, furchtbarer, unmoralischer Mensch. Und er kommt viel zu leicht aus der ganzen Sache raus. Wäre er in den Knast gegangen, hätte er verantwortungsvoll gehandelt... alles toll. Aber nein, man muss ihn ja zur Legende werden lassen. Die einzige starke Szene in den letzten beiden Folgen ist sein Gespräch mit Skylar, wo er sich für sein Verhalten entschuldigt. Die einzige starke Szene. Das ist ein großes Stück Dialog. Der Rest: Zu platt, zu pathetisch, zu idealisierend. No cookie.
--- Ende Zitat ---

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Man kann sich ja des Öfteren darüber streiten, was nun ein Haupt- und was ein Nebencharakter ist. Meines Erachtens hat die Serie nur einen Hauptcharakter. Jesse und Skyler haben ebenfalls enorme Präsenz und durchlaufen schöne Entwicklungen, aber in beiden Fällen sind das nur die Folgen von Walters Entscheidungen, und sie dienen Walter auf der anderen Seite als zentrale Motivationspunkte. Insofern finde ich das offene Ende für Jesse völlig passend. Walter stirbt auch nicht an den Folgen seiner Krankheit, sondern an einem Querschläger, den er sich eingefangen hat, nachdem er sich auf Jesse geworfen hat, um diesen zu schützen. Wenn ich ehrlich bin, kann ich auch nichts Heroisierendes an den letzten beiden Folgen finden. Walter benutzt immer noch Manipulation, Gewalt und Gewaltandrohung, um seine egoistischen Motive durchzusetzen.

Dass das MG etwas over the top war, sehe ich auch so, empfand das aber nicht als störend. Darin, dass der eigentliche Höhepunkt eher vor dem Finale statt fand, gebe ich der heiligen Wildsau ebenfalls recht.

Ansonsten: die erste Staffel von True Detective war so großartig, dass ich ihr das Ende gerne verzeihe. Das ist auch nicht schlecht, es fällt lediglich gegenüber dem Rest der Staffel ein Stück weit ab.

Babylon 5 hat ein tolles Finale. Leider hat man sich entschlossen, an dieses Finale noch zwei Staffeln dran zu hängen. Die konstruierte Rückkehr des Captains und das Klorunterspülen des großen Konflikts zwischen Schatten und Vorlonen werden durch den an sich guten Plot der vierten Staffel nicht entschuldigt. Die fünfte Staffel habe ich mir nicht angeschaut.

Aber in der Tat fällt mir keine einzige Serie ein, die ich mit Genuss gesehen habe, um dann nach dem Finale ernsthaft enttäuscht zu sein.

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