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[Gesucht] Die besten Regeln für Raumschiffkampf

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Ucalegon:

--- Zitat von: Feuersänger am 21.03.2016 | 15:55 ---Ein funktionierendes Setting habe ich bereits. Tatsächlich mit maßgeblicher Hilfe von Atomic Rockets und ähnlichen Quellen entwickelt. Nur keine Regeln, mit denen ich es bespielen könnte.

--- Ende Zitat ---

Redshift, nehme ich an? Das geht ja hier über einige Threads. Kann man denn in einem davon schon nachlesen, warum da wer gegen wen in welchem Kontext Weltraumkämpfe ausficht? Und was für SC man da so spielen soll? Denn daran müssten sich mögliche Raumkampfregeln dann ja orientieren. Würde mich auf jeden Fall interessieren.  :d

Supersöldner:
mh.  Gibt es ein Rollenspiel wo die Spieler jeder ein Intelligentes Raumschiff Spielen? So Hätten alle was zu tun.

Ucalegon:

--- Zitat von: Supersöldner am 21.03.2016 | 16:24 ---mh.  Gibt es ein Rollenspiel wo die Spieler jeder ein Intelligentes Raumschiff Spielen? So Hätten alle was zu tun.

--- Ende Zitat ---

In Mindjammer sollte das grds. gehen. Da sieht das Setting Raumschiff-SC ja durchaus vor. Aber auch da ist die entscheidende Frage dann, was diese Bande intelligenter Schiffe so treibt und was das noch mit Space Opera/Hard SF/Military SF o.Ä. zu tun hat.

Feuersänger:
Genau, Redshift.
Das Meiste ist in der Tat noch sehr unsortiert überall verstreut (im Forum, auf der Festplatte, in meinem Schädel). Ich arbeite sporadisch daran.

Raumkampf ist dort eher Low-Key, es gibt fast keine dedizierten Kampfschiffe. Mögliche Konflikte:
- Piraten gegen Händler
- Kopfgeldjäger gegen Piraten
- "Zoll" gegen Schmuggler
und schließlich irgendwann dann
- rebellische Kolonisten gegen die Kolonialmächte

Als Waffen werden zunächst Asteroiden-Abwehrkanonen und vllt Bergbaulaser etc zweckentfremdet. Fernlenkraketen improvisiert. Solche Sachen. Schwere militärische Waffensysteme werden - zumindest vor den I-Wars - schlicht nicht gebaut, mangels Bedarf.

YY:

--- Zitat von: Seelachs am 21.03.2016 | 14:28 ---Ansonsten, sage einem Raumfahrtingenieur, er soll das Raumschiff bitte sicher vor allen Arten energiereicher Strahlung machen. Er wird sagen: "Ja sowieso." Erwähne gegenüber einem Raumfahrtingenieur, dass vielleicht kleine Kieselsteinchen die Flugbahn kreuzen könnten: Er bekommt Schweißausbrüche. Bevor du erzählen kannst, dass du sein Schiff mit schweren und stark beschleunigten Metallbrocken bewerfen willst, ist er in Ohnmacht gefallen.

--- Ende Zitat ---

Das ist eine reichlich schiefe Betrachtung.
Erstens ist kein zeitgenössisches Raumfahrzeug im Gegensatz zur "Alltagsstrahlung" gegen gezielten Laserbeschuss auch nur halbwegs angemessen geschützt, und zweitens ist kein zeitgenössisches Raumfahrzeug für militärische Konflikte konstruiert oder auch nur improvisiert ausgerüstet, inklusive Panzerung und aktiven Gegenmaßnahmen gegen Projektilbeschuss.

Angesichts der Randbedingungen werden Raumschiffkämpfe immer recht gefährliche und tödliche Angelegenheiten bleiben, da ist die verwendete Waffe im Prinzip egal. Über militärische Laser lacht jedenfalls keiner, weil das Schiff ja "automatisch" hervorragend dagegen geschützt ist, und umgekehrt ist man jedwedem Projektilbeschuss nicht auf alle Zeiten völlig hilflos ausgesetzt.


--- Zitat von: Chruschtschow am 21.03.2016 | 15:06 ---Das mag sein, aber vergiss nicht den armen Kerl, der die Akkus hinterher schleppen muss. Darum waren bisher 100% aller Schusswaffen im All welche mit chemischen Treibmitteln (irgendein 23mm-Geschütz).

--- Ende Zitat ---

Hauptgrund war wohl eher, dass der Russe (tm) damals schlicht keine Gausswaffen hatte, wohl aber einen 23mm-Hobel  ;)

Und Strom braucht ein militärisches Schiff sowieso ohne Ende; ausgerechnet deswegen Gausswaffen auszuschließen, wäre etwas daneben.


--- Zitat von: Feuersänger am 21.03.2016 | 15:55 ---Jaja, die Automatisierung, dein Feind und Helfer. xD
Die muss man freilich irgendwie wegdiskutieren. Ich denke da sind wir uns alle einig.

--- Ende Zitat ---

Da ist mMn die Kernfrage, wie "utopisch" man denn seine Technik aufziehen will.

Die grundlegende Erkenntnis bei egal welchem militärischen Großgerät von der Containerpumpe bis zum Flugzeug ist die, dass mit schönster Regelmäßigkeit irgendwas nicht funktioniert, was eigentlich integraler Bestandteil ist und man auf wundersamste Weisen improvisieren darf.

Sei es, dass die Software mit irgendwas nicht klar kommt, sich Sensoren im Betrieb verabschieden oder irgendeine Hydraulik spinnt, von Feindeinwirkung ganz zu schweigen:
Ständig ist irgendwas kaputt oder zumindest temporär ohne Nutzen und man muss doch wieder alles "zu Fuß" machen, was der wundertolle Kasten eigentlich ganz allein hätte machen sollen.
Da ist man dann froh über jede Möglichkeit, das Hauptsystem zu übergehen und manuelle Eingaben zu machen u.Ä. - wenn man überhaupt rechtzeitig schnallt, was das Problem ist.


Das wird auf sehr lange Sicht auch so bleiben, und wenn man postuliert, dass es ausreichend intelligente und vielseitige Maschinen gibt, die den Menschen in diesem Kontext ersetzen können, sind die mindestens sehr kurz davor, selbst als SC zu taugen  ;D

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