Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen

[Gesucht] Die besten Regeln für Raumschiffkampf

<< < (36/40) > >>

YY:

--- Zitat von: nobody@home am 24.03.2016 | 18:47 ---Vielleicht einfach, weil man die Weltraumballerei auf maximal ein paar Kilometer Abstand mag und von Raumschiff Entensteiß und Kampfstern Beknacktika auch so gewohnt ist?

--- Ende Zitat ---

Wie gesagt:
Auf dem Brett sehe ich sowieso in einer "Einstellung" alles, da unterscheidet sich nur der Maßstab und die Zahlenangaben bzw. die Einheiten.


Und wenn ich schon hergehe und mich entscheide, mit einem bestimmten Ziel an den technischen Voraussetzungen zu drehen, dann darf das auch ruhig aus einem Guss sein und nicht so ein katastrophaler Mischmasch wie bei Battletech.

40K liefert z.B. wenigstens halbwegs gute interne Gründe, warum die (Raum-)Kämpfe aussehen, wie sie aussehen, während BT sich in diesem Kontext hoffnungslos verzettelt.

Wulfhelm:

--- Zitat von: nobody@home am 24.03.2016 | 17:00 ---Daß die Waffenreichweiten und -genauigkeiten bei BattleTech ausdrücklich künstlich für Spielzwecke zusammengestrichen werden, weil die Designer anständige Kloppereien zwischen bemannten Riesen-Kampfrobotern wollten, bei denen man schon mal die Lichter im Cockpit des Gegners sieht, und keine langweiligen Langstrecken-Kopfschuß-Wettbewerbe, ist ja nix Neues und auch nicht mal unbedingt was unverzeihlich Schlimmes.
--- Ende Zitat ---
Dafür braucht man aber nicht so kleine Entfernungen. Mit 100m-Feldern, entsprechend längeren Runden und ein paar zusätzlichen kleinen Modifikationen und technobabble-Erklärifizierungen geht's auch.


--- Zitat ---Kann man sich z.B. durchaus daran orientieren, wenn man etwa ein Raumkampfsystem möchte, bei dem die Gegner wie im Fernsehen gleichzeitig auf den Schirm passen.
--- Ende Zitat ---
Lustigerweise finden Raumkämpfe im BTU je nach Edition auf hunderte bis tausende Kilometer Entfernung statt...


--- Zitat ---und insbesondere größere Raumschiffe kriegen aus ihren angeblichen Fusionsantrieben mehr Energie und Schub raus, als selbst eine Totalumwandlung der paar Tonnen Treibstoff, die sie am Tag (!) verbrauchen, in Energie nach Einsteins alter E = mc2-Formel erklären könnte.
--- Ende Zitat ---
Die Raumschiffe sind auch in anderer Hinsicht physikalisch daneben. Ohne Not. Kann man aber korrigieren.


--- Zitat ---Nimmt man noch ein paar andere Unstimmigkeiten dazu (wieso geht wasserdichter Um-Die-Zwölf-Meter-BattleMech, der maximal hundert Tonnen wiegen kann, eigentlich im Wasser unter?)
--- Ende Zitat ---
Ein Mech, der 12 Meter hoch ist, hätte etwa das 300-fache Volumen eines Menschen (~1,8m) mit der gleichen Statur. Wenn man (wie ich) annimmt, dass 12 Meter schon so ziemlich die größten Mechs sind, dann sind sie erheblich mehr als das 300-fache schwerer als jeder Mensch, der nicht grotesk fettleibig ist. Und da Menschen nur gerade so eben Auftrieb haben...

nobody@home:

--- Zitat von: Wulfhelm am 24.03.2016 | 19:08 ---Ein Mech, der 12 Meter hoch ist, hätte etwa das 300-fache Volumen eines Menschen (~1,8m) mit der gleichen Statur. Wenn man (wie ich) annimmt, dass 12 Meter schon so ziemlich die größten Mechs sind, dann sind sie erheblich mehr als das 300-fache schwerer als jeder Mensch, der nicht grotesk fettleibig ist. Und da Menschen nur gerade so eben Auftrieb haben...

--- Ende Zitat ---

Sind sie nicht; die zwölf Meter sind eine Abstraktion für Spielzwecke (eine Höhenstufe auf der Karte sind nominell sechs Meter und ein 'Mech ist zwei davon hoch), und es gibt, wenn ich mich recht entsinne, je nach Modell schon mal offizielle Abweichungen von zwei oder drei Metern in die eine oder andere Richtung, die halt nur im Brettspiel nicht zum Tragen kommen. Das Problem ist, daß die schwersten 'Mechs entsprechend tatsächlich in der Regel recht klobig gebaut sind, soweit sie überhaupt noch menschenähnliche Form aufweisen -- die schlankeren Designs findet man eher in den unteren Gewichtsklassen -- und ein 'Mech, der mehr Kubikmeter Volumen aufweist als er an Tonnen wiegt, hat eben eine geringere spezifische Dichte als die von Wasser. Und trotzdem durchqueren diese Dinger kanonisch tiefere Gewässer, soweit sie sie nicht überspringen können, indem sie einfach hineinsteigen und langsam am Boden weiterstapfen...

Wulfhelm:

--- Zitat von: nobody@home am 24.03.2016 | 19:37 ---Sind sie nicht;
--- Ende Zitat ---
Das ist eine Antwort worauf? In den meisten frühen Quellen sind Mechs 8-13 Meter groß, was ja auch problemlos mit den Höhenleveln (die ja auch nicht auf den Meter genau in Stein gemeißelt sind) funktioniert. Klar gibt's auch wieder Quellen, die was anderes sagen, aber ich werde bestimmt nicht so bescheuert sein, mir die so rauszupicken, damit es mögichst wenig Sinn ergibt. ~;P


--- Zitat ---Das Problem ist, daß die schwersten 'Mechs entsprechend tatsächlich in der Regel recht klobig gebaut sind, soweit sie überhaupt noch menschenähnliche Form aufweisen -- die schlankeren Designs findet man eher in den unteren Gewichtsklassen -- und ein 'Mech, der mehr Kubikmeter Volumen aufweist als er an Tonnen wiegt,
--- Ende Zitat ---
Und wie kommst Du darauf, dass ein bestimmter Mech das tut? Ein Atlas wiegt 100 Tonnen, also ungefähr das 1000-fache eines schon recht schweren Menschen. Wie hast Du errechnet, dass er mindestens auch das 1000-fache Volumen hat? Oder hast Du das Volumen eines Atlas einfach mal direkt ausgerechnet? Aufgrund welcher Annahme der Dimensionen?

Runenstahl:
Ich fand schon die Unterhaltung um die technischen Details von Raumschiffen eher Off-Topic aber die Battletech Diskussion gehört jetzt wirklich in einen anderen Thread, oder ?

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln