Pen & Paper - Spielsysteme > Systemübergreifende Themen
System, Erfahrungen und Inspiration für Zombie-Kampagne
ArneBab:
--- Zitat von: Wonko am 15.03.2016 | 23:54 ---* die Sterblichkeit wird hoch sein
--- Ende Zitat ---
Wenn du echt unschöne Kämpfe willst, probier mal das EWS aus und lass die Faustregel „Gegner sind 3 Punkte schwächer als SCs“ außen vor. Starke Charaktere können auch zu fünft in erträglicher Zeit 30 Zombies niedermachen (wir haben mit Beschreibungen etwa eine halbe Stunde gebrauchht), solange sie die Umgebung nutzen, um nicht völlig eingekeilt zu werden, bei schwachen Charakteren ist Überleben dagegen Glücksache oder Teamwork (immer mindestens zu dritt auf einen Gegner, wer alleine von einer Übermacht überrascht wird geht meistens drauf).
→ Kurzregeln
Sich selbst in einer Kampagne mit hoher Sterblichkeit zu spielen, stelle ich mir allerdings heftig vor.
Maischen:
Ich packe meine Fragen mal hier rein, in der Hoffnung, dass es hier richtig ist:
Der Ausgangspunkt ist wie folgt: Meine Runde will eine Zombieapokalypse spielen. Dabei möchten die Spieler sich selber spielen (System: Cthulhu) und das Abenteuer soll in der Jetztzeit sozusagen dort losgehen, wo wir spielen. Von der Tendenz her würden sie versuchen Richtung Helgoland zu fliehen, oder in ein Kloster. Die Regeln für Zombies sollen die aus einer bekannten Fernsehserie sein.
Meine Fragen:
1. Gibt es Zombieabenteuer (nach der Apokalypse, und egal welches System), die in Deutschland/Europa spielen? Falls nicht, welche Abenteuer ließen sich gut auf Deutschland/Europa übertragen?
2. Das System ist Cthulhu, weil alle das kennen. Wenn jemand Erfahrung damit hat, dass ein anderes System für die oben genannte Prämisse besser wäre, wäre ich daran interessiert, um welches es sich handelt und warum das besser sein soll?
3. Wenn es keine Abenteuer geben sollte (oder ich keines passend finde): Kann man das ohne (detaillierten) Plot spielen? Oder wird so etwas erfahrungsgemäß eher ein mehr oder weniger lustiges Gespräch, ohne ein Rollenspiel zu sein?
Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!
KhornedBeef:
Puh, gute Frage. Wie steht ihr zu sanftem Railroading? Also z.b. die Spieler sagen an, wo sie in Deutschland als nächstes hin wollen, du gibst vor, was unterwegs ausspielenswertes passiert und wo, das Ergebnis gibt dann optimalerweise Hinweise auf sinnvolle Reiseoptionen (" die Pinneberger Fähre ist überrannt, wir müssen weiter die Küste hoch"). Auf dem Weg könnte ich mir eine tolle gruselige Tour an Wahrzeichen und Eckpfeilern deutscher Kultur vorstellen. Guerilla-Krieg im Teutoburger Wald, ein hell erleuchteter Dauergottesdienst im Kölner Dom, um die Zombie von der übrigen stadt wegzulocken. Namen zombifizierter Angehöriger, geritzt ins Holocaust-Denkmal. So nen Kreuzberger Kiez mit nem Schild "No-Go-Zone" und nem aufgespießten Zombie.
Cthulhu als System fände ich gut. Die geistige Stabilität macht sich gut als weiterer Faktor bei der Frage, wer es nach Helgoland schafft. Für die Beziehungen untereinander, nach Serienvorbild, kannst da ja was basteln, oder es dem Rollenspiel überlassen.
Maischen:
Hm, Railroading wäre denke ich streckenweise ok.
Aber wie sieht es mit Kaufabenteuern aus? Ich denke wegen Helgoland ja sogar über Eis & Dampf nach . . . Nur so als Assoziation.
Skeeve:
Dank Mithras habe ich hier gleich den Link parat...
--- Zitat von: Mithras am 16.03.2016 | 14:47 ---http://rollenspiel.taysal.net/allgemein/resorbium-01-aufstieg-der-toten/
--- Ende Zitat ---
Keine Ahnung ob das eine Antwort auf die dritte Frage liefert. Ich habe es nur gelesen, nicht mitgespielt. Aber als Hamburger war es sehr irritierend zu lesen.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln