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Alternativen zum Nullsummenaufrüsten

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KhornedBeef:

--- Zitat von: Mentor am 19.05.2016 | 11:19 ---[...]
Insofern mag ich auch den Aspekt von D&D4 nicht, dass Nubbler (Name des Monsters von der Redaktion geändert) auf Stufe 1 auftauchen, und dann z.b. als Frostnubbler etwas stärker nochmal auf Stufe 5 und als Dunkelnubbler dann auf Stufe 10.

--- Ende Zitat ---
Ernsthaft jetzt, so läuft das? Das kenne ich ja nur aus den SNES-"Speicherplatz ist teuer"-Rollenspielzeiten. Das wäre echt arm.

Greifenklause:
Wie Mentor sagt:

Die "Immersion" darf durch mitwachsende Mauern nicht beschädigt werden.
Und das kann von Spieler zu Spieler grundverschieden sein.

"Mitwachsende Gardisten" nutze ich selten und wenn dann gibt es statt nem Straßengardisten seinen Offizier oder Hauptmann.
"Mitwachsende Monster der gleichen Art" nutze ich selten, dafür gerne "mitwachsende Rudel", d.h. die Anzahl geht einfach nach oben.
"Mitwachsende Mauern" im wortwörtlichen Sinne fast gar nicht. Wenn die Spieler im ersten Abenteuer an der 3m Mauer gescheitert sind (oder eben nicht), dann schaffen sie es Level später (oder eben nicht).

"Mitwachsende Dungeons", ja die gibt es. Aus nem kleinen Picknick im Tunnel mit Horroranteilen wird Level später was "Hardcoriges".

Vielleicht kommt es nur auf die innerweltliche Authenzität an?
Aber selbst das ist wieder Geschmacksache....

EDIT zu Nubblern und Elite-Nubblern:
Sofern das wirklich gut gemacht ist und sich innerweltlich "einbettet" kann das sogar noch ok sein.
Und im Ansatz macht das eh jedes System: "Ausgehungerter Wolf", "Wolf", "Leitwolf", "Wtf: Das Vieh kontrolliert unseren Magier per Gedankenkontrolle",
nur manchmal halt
prominent
versteckt
optional
plump
...

Arldwulf:
Die Gegner "wachsen" ja nicht mit, die sind von Anfang an da. Und in vielen Abenteuern kann man da auch relativ frei sich selbst den Tag versauen wenn man nicht aufpasst und die zu schweren Herausforderungen sich aufhalsen.

Im Prinzip finde ich es da wesentlich problematischer für meine Immersion, wenn jeder Kobold und jeder Ork immer gleich stark ist, die gleichen Fähigkeiten hat und es typische Werte für sie gibt auf die man sich verlassen kann.

Greifenklause:
@rdwulf:
Das ist doch genau das andere Extrem.
Aber selbst dich würde es doch stören, wenn du bei deinem 3. Besuch in RandomWood plötzlich nur deshalb auf den "Elitekobold-Veteran" trifft, nur weil du weil du mittlerweile so "erfahren" bist.

Bei einer Ingame-Erklärung jederzeit gerne...

Ingame sieht es doch so aus:
1.) Es gibt logischerweise starke und schwache Gegner bzw Herausforderungen
2.) Je stärker man wird, desto leichter sind diese zu bestehen.
3.) Ergo traut man sich mit zunehmender Erfahrung eher an (früher) stärkere Gegner und Herausforderungen als früher
4.) Ebenso betraut einen das Umfeld eher nach ruhmreichen Erfahrungen mit (früher) stärkeren Gegnern und Herausforderungen als früher
5.) Der Hase im Wald A ist aber immer derselbe und nicht plötzlich doppelt so stark, weil nicht Ronja, sondern Legolas ihn jagt...
6.) Die Gardisten in Stadt B haben nicht urplötzlich eine intensive Nahkampfausbildung genossen an einer Eliteuniversität
7.) Ausnahme: Auch das gegnerische Umfeld mag auf die "Helden" reagieren.

Chruschtschow:

--- Zitat von: KhornedBeef am 19.05.2016 | 11:25 ---Ernsthaft jetzt, so läuft das? Das kenne ich ja nur aus den SNES-"Speicherplatz ist teuer"-Rollenspielzeiten. Das wäre echt arm.

--- Ende Zitat ---

Nein, das kommt nie vor. ::)

Wobei ich jetzt damit kein D&D-Bashing betreiben möchte. Aber ja, das gibt es oft, dass es den gleichen Gegner mit abgefeilten Seriennummern und anderer Farbe später noch ein Mal in Groß gibt. Bei Humanoiden ist das sogar die Norm und wird sowohl bei SC als auch NSC gemacht. Und nicht nur das, die schreiben nicht mal Frost davor, sondern einfach nur noch eine Nummer dahinter. Schurke 1, Schurke 2, Schurke 3 und so weiter... :o

Oder anders herum: das ist eine völlig normale und von sehr vielen Rollenspielsystemen sehr erfolgreich genutzte Vorgehensweise seit der Altvorderenzeit... ;)

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