Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau

Nahezu unverwundbare Plattenrüstung und verwandtes

<< < (2/22) > >>

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Chiungalla am 15.06.2016 | 08:13 ---Es sei denn der erste Teil der Schlacht besteht traditionell daraus auf Pferden mit Kriegslanzen aufeinander loszugehen, und ohne die Rüstung hätte man so gut wie keine Überlebenschance.
--- Ende Zitat ---
selbst dann nicht, denn ohne Gaul wäre man erledigt und Pferde sind sehr empfindlich und leich verletzlich.
Abgesehen davon das Belagerungen die Norm waren und Schlachten die Ausrüstung.

Aber es gab auch schwere Infanterierüstungen weit jenseits der 50 kg (zuzüglich Zweihänder, Stangenwaffe, o.ä.) und vergleichbare Plattenpanzer für Reiter.

Hast du dafür eine auch nur im mindesten belastbare Quelle? oder verwechselst du Turnier und Schlachtrüstungen bzw. mobile Bunker?

Plattenrüstungen waren aus Stahl, Dicker im Torso und IIRC auch Helmbereich als an Arm und Bein.

KhornedBeef:

--- Zitat von: Deep_Impact am 15.06.2016 | 07:16 ---[...]
Man muss sich glaube auch vom Konzept der Lebenspunkte = Blutverlust etwas trennen.[...]

--- Ende Zitat ---
Na dann danke dass du das Konzept nochmal erwähnst, sonst hätte ich wohl gar nicht erst davon gehört. Wer kommt denn auf sowas?  :o

Deep_Impact:
Wir sollten uns hier nicht in die falsche Richtung verdiskutieren.

Aber Richtig, Turnierrüstungen sind was anders als Schlachtrüstungen, hier waren aber auch die Lanzen "Sollbruch-gesichert" und Schilde schon der Präsentations wegen beliebt. Und viele Rüstungen waren auch asymetrisch gepanzert.
Über das genaue Gewicht einer Rüstung kann man trefflich streiten, denn es macht eben nicht nur das reine Gewicht, sondern auch wo dieses Gewicht getragen wurde, auf der Hüfte oder auf den Schultern. Und da wird eine moderne Ausrüstung bestimmt besser optimiert sein.

Aber man muss sich einfach von der Vorstellung des Ritters als unbeweglicher Stahlpanzer verabschieden. Rüstungen waren immer ein Kompromiss zwischen Schutz und Beweglichkeit. Helme zwischen Schutz und Wahrnehmung. Und die waren ja durchaus erfindungsreich. So wurde diese typische Schweineschnauze im Ansturm getragen, um Pfeile anzuwehren und kann dann per Schnellverschluss entfernt werden, um gut sehen und atmen zu können. Bei Turnierrüstung war der Helm z.b. hinten auf dem Rücken angeschraubt, um beim Sturz das Genick zu schützen - wie ein moderner Formel-1-Helm. Die waren nicht doof damals.


--- Zitat von: Chiungalla am 15.06.2016 | 08:13 ---Und gerade wenn wir von "unverwundbaren Plattenrüstungen" sprechen, dann wohl kaum von einer 1 mm dicken Alurüstung.

--- Ende Zitat ---

Wer hat was von 1mm Alu gesagt?

KhornedBeef:
Eingedenk der Tatsache, dass damals wohl nur Atlantier oder Zeitreisende Nazis Alu verarbeiten konnten, gehe ich mal von Sarkasmus aus :)
Ich denke aber auch mal, dass gerade wichtige Leute Rüstungen nur getragen haben, wenn sie tatsächlich die Überlebenschancen auch in unübersichtlichen Bedingungen erhöht haben.

Deep_Impact:

--- Zitat von: KhornedBeef am 15.06.2016 | 08:42 ---Na dann danke dass du das Konzept nochmal erwähnst, sonst hätte ich wohl gar nicht erst davon gehört. Wer kommt denn auf sowas?  :o

--- Ende Zitat ---

Ungünstig formuliert :) Aber weißt ja sicher was ich meine. In frühen RPGs hing die Kampf- und Lebensfähigkeit eben an Blutungen, Verbrennungen, Vergiftung und so weiter. Aber Erschöpfung spielt in der Regel kaum eine Rolle. Was aber auch in vielen modernen Vertretern so ist. Ein wirklich realistische - so überhaupt möglich - Darstellung den Aufnahmefähigkeit unseres Körpers ist glaube nicht möglich, oder?

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln