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Buchpreisbindung bei eBooks
Mustafa ben Ali:
Ist auch schon einige Zeit durch den Bundestag und soll zum 1. September gelten.
https://www.onlinehaendler-news.de/recht/gesetze/25270-bundestag-buchpreisbindung-e-books.html
--- Zitat von: Heise-Online ---Der Bundesrat hatte sich im Lauf des Verfahrens dafür eingesetzt, gegebenenfalls auch "Absatzförderungsmaßnahmen" wie Kundenbindung durch Gutscheine, Werbung mit Spenden oder Affiliate-Programme im Internet zu untersagen, mit denen die Buchpreisbindung unterlaufen werden könnte. Es bestehe die Gefahr, dass kleinere Marktteilnehmer, die dies nicht in diesem Umfang zu leisten in der Lage seien, verdrängt würden.
--- Ende Zitat ---
Ein Rückschlag für einige Homepages?
Edit: Laut Beschluss sind Gutscheine schon verboten (BGH, Urteil vom 23. Juli 2015 – I ZR 83/14). Zu den Affiliate-Programmen steht noch ein BGH-Urteil aus.
Hier der Beschluss.
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/080/1808043.pdf
Mentor:
Workaround: zufällige Pixelfehler auf der letzten Seite einführen und die eBooks dann als Mangelware verkaufen.
Silent Pat:
--- Zitat ---„Durch den Gesetzentwurf wird die bisher für gedruckte Bücher geltende Buchpreisbindung ausdrücklich auf elektronische Bücher ausgedehnt. Dadurch werden Verlage künftig verpflichtet, auch für E-Books einen verbindlichen Ladenpreis festzulegen. Darüber hinaus gilt die Buchpreisbindung zukünftig auch für grenzüberschreitende Verkäufe an Letztabnehmer in Deutschland, unabhängig von Nationalität oder Niederlassungsort des jeweiligen Händlers.“
--- Ende Zitat ---
Na toll - habe ich überlesen.
Das ist... sagen wir mal "eher schwierig" erzwingbar, denke ich. wtf?
ArneBab:
--- Zitat von: CAA am 18.06.2016 | 19:28 ---„Durch den Gesetzentwurf wird die bisher für gedruckte Bücher geltende Buchpreisbindung ausdrücklich auf elektronische Bücher ausgedehnt. Dadurch werden Verlage künftig verpflichtet, auch für E-Books einen verbindlichen Ladenpreis festzulegen. Darüber hinaus gilt die Buchpreisbindung zukünftig auch für grenzüberschreitende Verkäufe an Letztabnehmer in Deutschland, unabhängig von Nationalität oder Niederlassungsort des jeweiligen Händlers.“
--- Ende Zitat ---
Das heißt, ein paar Verkaufsmethoden funktionieren nicht mehr (z.B. bestimmte Sonderangebote), wo ist ansonsten das Problem?
Meine größte Unsicherheit ist, ob ich ein ebook mit dem gleichen Inhalt wie ein gedrucktes Buch zum gleichen Preis wie das gedruckte anbieten muss. Hat da jemand belastbare Informationen zu? Für print-on-demand wäre das nämlich wirklich problematisch.
Ich weiß bisher nur, dass das bei fremdsprachigen Büchern nicht gilt. Für Deutschsprachige habe ich nichts belastbares gefunden (belastbar = ich würde sicher gewinnen, wenn mich deswegen jemand wegen Wettbewerbsverzerrungen verklagt)
Mustafa ben Ali:
Wenn Du gleichzeitig ein HC und ein Taschenbuch rausbringst, kannst du ja auch unterschiedliche Preise verlangen. Sind eben andere Produkte mit dem selben Inhalt. Wichtig ist hier die ISBN-Nummer. Wenn Du unterschiedliche ISBN-Nummern hast, kannst Du auch unterschiedliche Preise verlangen.
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