Medien & Phantastik > Lesen
Buchpreisbindung bei eBooks
Gwynplaine:
Also:
- die Preisbindung für eBooks gilt defacto schon heute, es wird nur nochmal explizit in des Gesetz aufgenommen um Klarheit zu schaffen
- das eBook darf einen anderen Preis haben als z.B. das Taschenbuch oder das gebundene Buch
- Preisänderungen sind möglich (dann aber für alle Plattformen, auf denen das Buch angeboten wird)
- wie üblich darf die Preisbindung frühestens nach 18 Monaten aufgehoben werden
- Selfpublisher sind wohl explizit ausgenommen („Elektronische Bücher, die nicht als verlags- oder buchhandelstypisch anzusehen sind, wie beispielsweise von den Autoren selbst unter Nutzung spezialisierter Plattformen veröffentlichte elektronische Bücher, fallen nicht unter die Preisbindung.“)
Kowalski:
Also ich habe das Problem mit E-Books das sie, zumindest viele der deutschen Ausgaben, genauso teuer sind wie die Totholzausgabe.
Und ich "weniger" Buch dafür kriege.
Kann ich nicht verleihen.
Kann ich nicht als Dämmmaterial verwenden.
Kann nicht mit Buchregalmetern protzen.
Haben keine bunten, fantasievollen Cover.
Riechen nicht nach Papier.
Kann ich nicht als Beinstütze bei einem kaputten Tisch/Stuhl nutzen.
Kann ich keine Blätter drin platt drücken
Kann ich keinen Buchwürmern als Heimstatt anbieten
Kann ich schlecht verschenken und ein dabei nett einpacken...
Inzwischen werde sie ja zu Preisen um die 80% des Taschenbuchs angeboten.
Zwischen 50 und 66% fände ich fairer.
Lichtschwerttänzer:
braucht keinen Platz
Macht mein Gepäck nicht schwerer
ArneBab:
--- Zitat von: Kowalski am 18.06.2016 | 21:09 ---Also ich habe das Problem mit E-Books das sie, zumindest viele der deutschen Ausgaben, genauso teuer sind wie die Totholzausgabe.
Und ich "weniger" Buch dafür kriege.
…
Inzwischen werde sie ja zu Preisen um die 80% des Taschenbuchs angeboten.
Zwischen 50 und 66% fände ich fairer.
--- Ende Zitat ---
Sie kosten einen großen Verlag halt in der Produktion ungefähr genausoviel wie ein Totholzbuch. Nur wenn du direkt beim Verlag kaufen würdest, würde sich das ändern (dann würden sie den Verlag 30% weniger kosten, weil der Händleranteil wegfiele).
Druckkosten pro Buch sind bei großen Auflagen vernachlässigbar.
Kowalski:
--- Zitat von: ArneBab am 18.06.2016 | 21:44 ---Sie kosten einen großen Verlag halt in der Produktion ungefähr genausoviel wie ein Totholzbuch. Nur wenn du direkt beim Verlag kaufen würdest, würde sich das ändern (dann würden sie den Verlag 30% weniger kosten, weil der Händleranteil wegfiele).
Druckkosten pro Buch sind bei großen Auflagen vernachlässigbar.
--- Ende Zitat ---
Das stimmt so nicht.
Kann mir nicht vorstellen das das Erzeugen eines PDF mit Wasserzeichen oder eines Ebook Formats mit oder ohne DRM 2 Euro kostet.
Bei einer Plattform mit genug Absatz dürfte das unter 50 Cent liegen.
Was, wenn ich mir die Preisspanne Papier zu EBook auch ungefähr dem Preisunterschied der beiden entspricht (knapp 2 Euro weniger für das E-Book statt des Taschenbuchs)
Nicht-repräsentative Quelle
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln