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Welches System für Frühmittelalterliche Low-Fantasy?

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Chiarina:
Simulationistisch ist Hârnmaster durchaus. Sogar sehr. Aber kompliziert? Nö. Es ist ´ne Weile her, dass ich Hârnmaster gespielt habe, aber sind nicht die Hälfte dieser Modifikatoren in einem Standardkampf völlig irrelevant, vielleicht sogar optional (Wetter beispielsweise...)? 90% der Modifikatoren gibt es übrigens auch bei Midgard. Wer Midgard gelernt hat, kann auch sehr schnell Hârnmaster spielen. Der Vorteil bei Hârnmaster liegt darin, dass sich diese Modifikatoren alle auf übersichtlichen Tabellen befinden. Die Abkürzungen haben den Vorteil, dass du dich - wenn du sie einmal verinnerlicht hast - nicht durch irgendwelche Textwüsten wühlen musst um irgendetwas zu finden. Für ein simulationistisches System ist das Geblättere bei Hârnmaster wirklich ziemlich gering. Es gibt diese beiden Din A 4 Seiten mit den zentralen Tabellen. Wenn du die irgendwo einsehbar auf dem Tisch liegen hast, brauchst du fast überhaupt nicht mehr blättern.

Archoangel:
Nimm auf keinen Fall Harnmaster - da wirst du blöde von, wenn du das nicht schon seit Jahren spielst. Wenn du zu Splittermond tendierst kannst du meines Erachtens auch DSA nahmen. Oder Basic-D&D. Meines Erachtens (auch wenn du es eigentlich ausschließt) solltest du allerdings echt zu RQ6 greifen - das ist für deine Prämissen eigentlich die natürliche Wahl.

nobody@home:

--- Zitat von: Chiarina am 29.06.2016 | 13:35 ---Simulationistisch ist Hârnmaster durchaus. Sogar sehr. Aber kompliziert? Nö. [...] Wer Midgard gelernt hat, kann auch sehr schnell Hârnmaster spielen.

--- Ende Zitat ---

Und ich denke, da ist evtl. so ein bißchen der Knackpunkt -- Midgard würde ich nämlich auch nicht gerade als der sieben einfachsten Systeme eins beschreiben, wenn Hârnmaster also von der Komplexität her vergleichbar ist, dann trifft "kompliziert" es mMn schon recht gut. ;)

Chiarina:
Hârnmaster fand ich einfacher als Midgard - wegen der Übersichtlichkeit und geringen Blätterei. Auch das Steigern der Charaktere ist viel einfacher geregelt. Ansonsten sind die Systeme in ihrer Komplexität einigermaßen vergleichbar, stimmt schon, aber das ist doch schon ´mal was!

Das war´s jetzt auch von meiner Seite. Was verteidige ich hier ein System, das ich sowieso nicht mehr spiele?

Grubentroll:

--- Zitat von: nobody@home am 29.06.2016 | 14:06 ---Und ich denke, da ist evtl. so ein bißchen der Knackpunkt -- Midgard würde ich nämlich auch nicht gerade als der sieben einfachsten Systeme eins beschreiben, wenn Hârnmaster also von der Komplexität her vergleichbar ist, dann trifft "kompliziert" es mMn schon recht gut. ;)

--- Ende Zitat ---

Ich habe Hârnmaster damals mit kompletten Neulingen gespielt, und das war kein Problem.

Ich persönlich finde das Cheat Sheat von D&D4 über den Ablauf einer Kampfrunde und wer jetzt grad regeneriert, angreifen darf oder von was Schaden kriegt nicht viel unkomplizierter als den Ablauf einer Runde in Hârnmaster mit seinen paar Modifikatoren, die man sich wenn man sie überhaupt braucht am Anfang eines Kampfes einmal zusammensucht.

Aber klar, DSA1 oder Dungeonslayers geht einfacher.

Wenn man allerdings "schmutziges Mittelalterkämpfen mit Infektionen, Wundbrand und Co"-Feeling haben will, dann ist Hârnmaster schon recht ungeschlagen, finde ich.


--- Zitat von: Chiarina am 29.06.2016 | 14:11 ---Was verteidige ich hier ein System, das ich sowieso nicht mehr spiele?

--- Ende Zitat ---
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