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Ghostbusters 2016

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Wulfhelm:
Wenn in Deutschland und Frankreich nicht 10 Millionen Leute reingehen, ist der Film finanziell kaum noch zu retten.

Bad Horse:
Wie kommst du zu dieser verwegenen Aussage?  wtf?

Chiungalla:
Ich vermute Wunschdenken.

Die Produktionskosten sind auf jeden Fall schon mal eingespielt. Wie wir ja schon feststellten reicht das i.A. noch nicht um den Film zu refinanzieren, allerdings ist ja auch das Kino bei weitem nicht die einzige Einnahmequelle. Und selbst die Einnahmequelle noch nicht ausgeschöpft. Da kommen noch DVDs und Blu-Rays, Bezahl-Videostreams und irgendwann der "Mega-Blockbuster" auf Pro7 o.ä.

Vielleicht sogar Merchandise in der einen oder anderen Form und sei es nur der Kram für die Teile 1 und 2 den sich die ganzen Hardcore-Hater alleine aus Protest gegen den neuen Film kaufen.  >;D

Wulfhelm:
Durch Rechnen? Nach der üblichen Milchmädchenrechnung müsste der Film das doppelte des Produktionsbudgets, also knapp 300 Millionen einspielen, um in die Gewinnzone zu kommen. Bei der Entwicklung der Ergebnisse in den USA kann man über den Daumen annehmen, dass diese Woche noch 8-10 Millionen rumkommen, und das sich das dann weiter wöchentlich halbiert, bis es im Sande verläuft. Also wenn dabei noch großzügig geschätzt weitere 20 Millionen herumkommen, ist man bei 180 Millionen bisher. Wenn er aus den anderen wichtigen nicht-US-Märkten, in denen der Film schon seit mehreren Wochen läuft, noch mal 10 Millionen holt, wäre auch das schon hoch gerechnet und wir wären bei 190 Millionen. Naja, und beim Ticketpreis habe ich halt die lokalen Gegebenheiten als Maßstab genommen.

Allerdings kommen zugegebenermaßen noch andere ausländische Märkte dazu, nicht aber - und das könnte dem Film wirklich das Genick brechen - der wichtigste, nämlich China.

Da wiederum ist allerdings abzusehen, dass der Film - wie das bei Komödien oft der Fall ist - in nicht-westlichen Märkten nicht viel abwerfen dürfte. Diese Annahme verstärkt sich, wenn man die Ergebnisse von einem in den USA ähnlich durchwachsen erfolgreichen Film wie ID:R in diesen Märkten mit denen von GB in den Märkten, in denen er bisher gestartet ist (z.B. Brasilien, Argentinien, Taiwan) vergleicht.

Für eine Komödie sind die bisherigen Ergebnisse übrigens an sich ganz gut. Das Problem ist, dass der Film nicht mit Komödiengeld gedreht wurde, sondern eher mit Superhelden-Epos-Geld. Ohne auch Superhelden-Epos-Geld zu verdienen.

P.S.: Die Zweitverwertung ist bei der Milchmädchenrechnung IF "Box Office" > "Production Budget"*2 THEN "Profit" schon inbegriffen. Man muss bedenken, dass von den Einspielergebnissen ja nur etwa die Hälfte (tendenziell mehr in den USA, weniger im Ausland) bei der Produktionsfirma landet.

Chiungalla:

--- Zitat von: Wulfhelm am  2.08.2016 | 22:44 ---Durch Rechnen?
--- Ende Zitat ---

Wenn Du das was folgst, nämlich eine sehr grobe aproximation bei dürftiger Datenlage mit sehr vielen sehr gewagten Vermutungen, als Rechnen bezeichnest haben wir beide ein sehr unterschiedliches Verständnis von dem Wort. Bestenfalls ist das eine grobe Schätzung.


--- Zitat von: Wulfhelm am  2.08.2016 | 22:44 ---P.S.: Die Zweitverwertung ist bei der Milchmädchenrechnung IF "Box Office" > "Production Budget"*2 THEN "Profit" schon inbegriffen. Man muss bedenken, dass von den Einspielergebnissen ja nur etwa die Hälfte (tendenziell mehr in den USA, weniger im Ausland) bei der Produktionsfirma landet.
--- Ende Zitat ---

Also anders gesagt:
[Box Office] * [Anteil der Produktionsfirma am Box Office] > [Produktionskosten] -> Profit

Die Milchmädchenrechnung ergibt tatsächlich mathematisch und wirtschaftlich Sinn. Aber darin ist die Zweitverwertung definitiv noch nicht enthalten. Wo soll die denn enthalten sein? In welchem Teil der Formel? Tatsächlich geht es bei der Formel alleine darum ob der Film bereits in der Erstverwertung die Profitzone erreicht.

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