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Sandboxtaugliche Rollenspiele
KhornedBeef:
--- Zitat von: Crimson King am 4.08.2016 | 23:24 ---Die einzigen nicht sandboxtauglichen Spiele sind diejenigen, die einen klar storyorientierten Ansatz verfolgen. Solar System, PbtA, FATE, PDQ, PtA & Co scheiden aus, wobei sich FATE und PDQ wohl hinwürgen ließen, wenn man keine spielleiterseitigen Compels und keine Declarations zulässt. Dann kann man aber auch gleich zu was anderem greifen.
--- Ende Zitat ---
Lustig, der Gedanke kam mir auch. Klar, absolut rigoros kann man das nicht anwenden, aber wenn die Hauptfaszination eines Spiels in gut gemachten Plots besteht, dann muss die entweder jemand machen und so abspulen, oder aber man hat so geniale Grundsteine in seiner Sandbox gelegt, dass aus den folgerichtigen Handlungen der Charaktere Plots wie aus Romanen entstehen, obwohl sie nicht vorher feststehen. Ich habe mal bei Campaign Mastery einen Eintrag gelesen, über sich gegenseitig bedingende und blockierende Pläne verschiedener Parteien, mit dessen Mitteln das ginge. Bedeutet natürlich Vorbereitung.
Edit: http://www.campaignmastery.com/blog/domino-theory/ etwas anders als ich im Kopf hatte, aber trotzdem ein Mittel, um eine Kampagne narrativ spannend zu halten, bei der aber die Ereignisse ab dem Start simulationistisch voranschreiten.
Holothuroid:
--- Zitat von: nobody@home am 5.08.2016 | 08:41 ---Moment, laß mich mal sehen, ob ich das nachvollziehen kann...
Der springende Punkt und das Attraktive an an einer Sandbox ist, daß die Spieler im Prinzip beliebig mit der "Welt" um ihre Charaktere herum interagieren können, ohne dabei zwingend einer Plotkrumenspur folgen zu müssen.
--- Ende Zitat ---
Die Frage ist jetzt wieder, was so eine ominöse Sandkiste sein mag. Es scheint die Idee zu existieren, dass eine Sandkiste vor Zugabe der Charaktere schon relativ vollständig sein sollte. Wenn man also die Welt um die SCs herum strickt, habe man keine.
Die andere Methode ist mit Sandkiste alles zu bezeichnen, was keine Abfolge von Abenteuern ist.
Womöglich gibt's noch weitere.
nobody@home:
--- Zitat von: 1of3 am 5.08.2016 | 08:51 ---Die Frage ist jetzt wieder, was so eine ominöse Sandkiste sein mag. Es scheint die Idee zu existieren, dass eine Sandkiste vor Zugabe der Charaktere schon relativ vollständig sein sollte. Wenn man also die Welt um die SCs herum strickt, habe man keine.
Die andere Methode ist mit Sandkiste alles zu bezeichnen, was keine Abfolge von Abenteuern ist.
Womöglich gibt's noch weitere.
--- Ende Zitat ---
Na ja, für mich zumindest ist das Konzept von "Sandbox" nicht zwangsläufig an die Idee gekoppelt, daß der Spielleiter die alleinige Deutungshoheit über die Spielwelt haben muß (und darauf läuft "die Spielwelt existiert schon ganz allein für sich...im Kopf des SL" ja wohl hinaus). Im Gegenteil, das kann ich beim rein linearen Handlungsverlauf auf Schienen auch jederzeit haben...
KhornedBeef:
--- Zitat von: nobody@home am 5.08.2016 | 09:31 ---Na ja, für mich zumindest ist das Konzept von "Sandbox" nicht zwangsläufig an die Idee gekoppelt, daß der Spielleiter die alleinige Deutungshoheit über die Spielwelt haben muß (und darauf läuft "die Spielwelt existiert schon ganz allein für sich...im Kopf des SL" ja wohl hinaus). Im Gegenteil, das kann ich beim rein linearen Handlungsverlauf auf Schienen auch jederzeit haben...
--- Ende Zitat ---
Aber wenn das nicht so ist...wofür braucht man dann eine Sandbox? D.h. wenn du eh auf der Ebene des storytellings oder auf der des Weltenbaus eingreifen kannst?
Antariuk:
Es
--- Zitat von: KhornedBeef am 5.08.2016 | 09:34 ---Aber wenn das nicht so ist...wofür braucht man dann eine Sandbox? D.h. wenn du eh auf der Ebene des storytellings oder auf der des Weltenbaus eingreifen kannst?
--- Ende Zitat ---
Man muss ja nicht von einem Extrem aufs nächste schließen. Wenn der SL die Deutungshoheit teil, gibt er sie ja nicht komplett ab. Einen gewissen Rahmen muss es ja auch innerhalb einer Sandbox geben, und sei es das angepeilte Thema der Runde.
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