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Sandboxtaugliche Rollenspiele

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Glühbirne:
Deshalb habe ich auch hervorgehoben, das ich das so nutzen könnte/würde, weil ich eben Setting und Regelwerk ausreichend gut kenne. Das einige sehr stark am Metaplot entlang und sehr viele irgendwo zwischen Plot und Privat spielen ziehe ich nicht in zweifel.

ArneBab:

--- Zitat von: 1of3 am  5.08.2016 | 18:08 ---Dann komm mal auf ein :T:reffen. Da wirst du schon sehen, was Nische ist. ;)

--- Ende Zitat ---

*gg*


--- Zitat ---Aber was willst du jetzt damit sagen?

--- Ende Zitat ---
Damit will ich sagen, dass es den Anschein hat, dass sich die meisten Systeme für Sandkisten eignen und daher die Frage im Thread vielleicht enger gefasst werden sollte: Gibt es Rollenspiele, die sich besser für Sandkisten eignen als andere? Wenn ja, welche, und warum?

Chruschtschow:
Das scheitert daran, dass Leute verschiedene Sachen darunter verstehen. Ich will als Sandbox etwas, bei dem ich das Spiel ganz geschmeidig an die Aktionen der Spieler anpassen kann, ab Werk beim SC-Bau auch Motivationen und Verknüpfungen mit der Welt abgefragt und festgehalten werden. Am Besten haben die Spieler bei der Welterschaffung mitgewirkt. Ein ganz wunderbar offener Sandkasten für ALLE Spieler (inklusive SL). Also die perfekte Fate-Sandbox.

Da kriegen Freunde von Zufallstabelle und Hexfeld Koliken. Das geht ganz gerne mit einer gewissen OSR-Begeisterung einher und drum greift man sich D&D.

Die Vampire wiederum können mit den Hexfeldern nicht so viel anfangen. Kein D&D. Dazu sind die Mächtigen meistens ein ganzes Pfund mächtiger als sie. Also müssen sie sich in einer Intrigenschlangengrubensandbox durchbeißen.

Und immer so weiter. Jeder sieht ein bisschen was anderes drin. Für die meisten heißt es wahrscheinlich: mein bevorzugter Spielstil mit offenerer Spielgestaltung und wenig bis keiner von der SL vorgeplanten Handlung.

Maarzan:

--- Zitat von: Chruschtschow am  5.08.2016 | 21:38 ---Das scheitert daran, dass Leute verschiedene Sachen darunter verstehen. Ich will als Sandbox etwas, bei dem ich das Spiel ganz geschmeidig an die Aktionen der Spieler anpassen kann, ab Werk beim SC-Bau auch Motivationen und Verknüpfungen mit der Welt abgefragt und festgehalten werden. Am Besten haben die Spieler bei der Welterschaffung mitgewirkt. Ein ganz wunderbar offener Sandkasten für ALLE Spieler (inklusive SL). Also die perfekte Fate-Sandbox.

...

--- Ende Zitat ---

Das was sich da beisst ist nicht die Vorbereitung. Was sich beisst ist das spontane Faktenschaffen, wobei ich nicht weis, in wie weit das in unterschiedlichen Versionen ggf unterschiedlich stark gehandhabt wird und so ggf unterschiedlich stark stört.
Ich weis auch nicht genau, was du mit "das Spiel ganz geschmeidig anpassen" meinst, aber genau da vermute ich dann eine potentielle Bruchstelle.

Chruschtschow:
"Geschmeidig anpassen" betrifft vor allem das Ausdemärmelschütteln von irgendwelchen Kreaturen, Organisationen etc. samt Spielwerten. Wenn die SC plötzlich in Gefilden rumflitzen, die noch eher aus Pappmache und einer groben Idee bestehen, kann ich mit Fate viel schneller einen plausiblen Gegner dahin stellen als zum Beispiel mit D&D 3.5 oder gar - Panik!!! - mit Exalted. In allen dreien stände da vielleicht das gleiche Monster aus Sicht der Fiktion. Angemessen mit Werten ausstatten kann ich das mit Abstand am schnellsten mit Fate. D&D 3.5 war da schon mühseliger und ging eigentlich nur spontanes Zusammenschnippeln mehrerer Kreaturen. Exalted? LOL.

Und ja, Fakten erschaffen passt für mich ganz großartig in meine Idee eines Sandkastens. Wahrscheinlich das stärkste Werkzeug von Fate dafür. Der Schaufelradbagger unter den Förmchen. Mit keinem anderen Mittel kann ich als Spieler so tiefe Löcher buddeln und den Rohbau der nächsten Sandburg auftürmen.

Hexploration-Sandkasten und Fakten erschaffen? Da ist die Reaktion wohl eher: "Weiche, Satan!" ;)

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