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Sinn und Unsinn von "Der Spielleiter würfelt nicht"

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korknadel:

--- Zitat von: Wandler am 30.09.2016 | 14:17 ---@korknadel, Qualitätsbeurteilung außen vor gelassen, du weißt wie ich das meine?

--- Ende Zitat ---

Ich dachte schon, zu wissen, was Du meinst. Du brachtest ein Beispiel, beim dem nur die Spieler würfeln, die Ergebnisse aber je nach Erfolgsgrad auch Auswirkungen/Aktionen für die/der NSCs/Monster abbilden können. Kann ich mir vorstellen, habe ich aber noch nicht gespielt, klingt reizvoll, kann ich aus der Praxis aber eben nicht beurteilen.

Maarzan:

--- Zitat von: Crimson King am 30.09.2016 | 14:51 ---Man gewinnt vor allem Tempo. Weniger würfeln, weniger rechnen, mehr Fokus auf Inhalte statt Mechanik.

--- Ende Zitat ---

Mehr rechnen, weil dieselbe Verteilung durch einen Wurf komplizierter wird. (Oder gleich viel aber dann auch ohen Gewinn, wenn dann der Spieler mehr würfelt, quasi für den NSC mit)

Oder man wirft die Möglichkeit, dass auch NSC keine konsistenten Leistungen bringen und verwirft damit alle Situationen, wo dies ggf relevant sein könnte.

Supersöldner:
Ja der SL sollte auch würfeln. alles andre ist ...merkwürdig.

Antariuk:

--- Zitat von: Chiarina am 30.09.2016 | 14:42 ---Was gewinnt ihr denn dadurch, dass ihr nicht würfelt? Wie verändert sich das Spiel?

--- Ende Zitat ---

Ich gewinne mehr narrative Freiheit, weil ich nicht mehr zwingend einem Würfelwurf folgen muss. Ich verabscheue Würfeldrehen in jeglicher Form, weil mir das wie Selbstbetrug vorkommt. Normalerweise kann ich sehr gut damit leben wenn ein Würfelergebnis sagt dass mein Plan X mit NSC Y jetzt nicht wie geplant funktioniert, aber man kann mit solchen Systemen bestimmte Plots halt nur spielen wenn einem die Würfel hold sind. Bei Systemen wo ich als SL gar nicht erst würfeln muss fällt dieser Faktor weg und ich kann frei von der Leber her - im Rahmen des Systems - entscheiden was der NSC so macht oder nicht macht. Dadurch entstehen, zumindest in meinen bisherigen Runden mit dem Cypher System, deutlich cineastischere Kämpfe als in anderen Systemen wo ich ggf. auch würfeln muss.

Parallel dazu spare ich Zeit. Nicht unbedingt wie von Wandler angesprochene Zeit die man allgemein so für das werfen von Würfeln und deren Auswertung braucht, sondern auch Zeit in der Vorbereitung. Ich muss nicht alle NSCs bis ins kleinste Detail vorbereiten (wobei das im Cypher System eh schon eine spartanische Angelegenheit ist) und darauf achten ob die auch die richtigen "Talente" für das haben, was ich aktuell im Sinn habe. Damit ist einem Freischein, jedem NSC jederzeit alle Sachen anzudichten die er/sie/es gerade aus Perspektive des SL brauchen kann, natürlich Tür und Tor geöffnet, aber ich versuche mich selber da im Zaum zu halten. Den "Whiff Factor" kann man damit jedenfalls minimieren.

Wandler:

--- Zitat von: Maarzan am 30.09.2016 | 15:19 ---Oder man wirft die Möglichkeit, dass auch NSC keine konsistenten Leistungen bringen und verwirft damit alle Situationen, wo dies ggf relevant sein könnte.
--- Ende Zitat ---
Nicht wirklich. Wenn die Interpretation des Ergebnisses über den Erfolgsgrad geschieht -X bis +Y und negative Ergebnisse für den NSC gut, positive für den Spieler gut sind, dann besitzt auch der NSC keine konsistenten Ergebnisse  und auch die Verteilung des Erfolgsgrades ist nicht zwingend uniform. Fatewürfel: Der Spieler addiert +1 und -1 Ergebnisse der Würfel zusammen. Zieht man dann die Schwierigkeit ab ergibt sich je nach Schwierigkeit auch eine andere Verteilung (Auf Graph klicken oder in der Tabelle auf die Zeilenbeschriftung achten).

Die Interpretation basiert dan darauf wie gut gelang die Probe in Relation zur Fähigkeit des NSC.

--- Zitat von: Antariuk am 30.09.2016 | 15:28 ---sondern auch Zeit in der Vorbereitung. Ich muss nicht alle NSCs bis ins kleinste Detail vorbereiten (wobei das im Cypher System eh schon eine spartanische Angelegenheit ist) und darauf achten ob die auch die richtigen "Talente" für das haben, was ich aktuell im Sinn habe. Damit ist einem Freischein, jedem NSC jederzeit alle Sachen anzudichten die er/sie/es gerade aus Perspektive des SL brauchen kann, natürlich Tür und Tor geöffnet, aber ich versuche mich selber da im Zaum zu halten. Den "Whiff Factor" kann man damit jedenfalls minimieren.

--- Ende Zitat ---
Sehr guter Punkt!

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