wenn dieser Thread nach "Rollenspiel und Gesellschaft" verschoben wurde, weil sie vermutlich kontrovers sein wird.Dann würde die Warnung vor dem Scam aber untergehen.
Dem Text nach haben sieUm das zu konkretisieren: Sie haben das Konzept von einem seit Jahren bestehenden, realen, von Menschen hergestellten und gut beleumundeten Produkt namens "Date Night Dungeons" geklaut und durch ihre KI-Billig-Masche gejagt. Sie haben damit nicht nur den Käufern ihrer Nachmache, sondern auch den Machern des Originalproduktes geschadet.
- gelogen über Ki-Anteile
- teilweise nicht mal KI benutzt sondern direkt kopiert
- reviews manipuliert
- an einem fake discount trend teilgenommen
- ein Märchen bezgl. der Anbieter erzählt und mit Ki-Bildern belegt
Korrekt, oder übersehe ich da als Zusammenfassung noch etwas?
naja auf Amazon werden ja auch "Dungeon Karten" und "Dorf Karten" verkauft die einfach 1:1 von watabou generator sind.
https://www.amazon.de/dp/B09T5TYQJ6?ref=emc_s_m_5_i_atc (https://www.amazon.de/dp/B09T5TYQJ6?ref=emc_s_m_5_i_atc)
Sehe ich ein bisschen wie Rumpel. Ja, KI-Slop ist ärgerlich, und damit Geld machen zu wollen, während man echten Kreativen das Wasser abgräbt eine Unverschämtheit. Aber eine Sache ist ja auch besser als früher: heute kann praktisch Jeder professionelle Produkte herstellen und vertreiben, sei es über Crowdfunding oder Print on Demand. Insofern habe ich also die Hoffnung, dass sich letztendlich Qualität durchsetzt, weil die Käufer mit den Geldbeutel abstimmen und halt lieber ein kleines Projekt mit Herzblut unterstützen als einen "professionellen" groß aufgezogenen Slop-Scam.Exakt, das Wasser gräbt KI ja nur denen an, deren output eben nicht besser ist als das (doch reichlich gescholtene) KI-Werk. Und Slop hat es auch früher schon gegeben.
Exakt, das Wasser gräbt KI ja nur denen an, deren output eben nicht besser ist als das (doch reichlich gescholtene) KI-Werk. Und Slop hat es auch früher schon gegeben.Zum ersten Satz würde ich sagen, jein. Denn auch die guten Werke müssen ja erst einmal gefunden werden. Wenn man sich erst einmal durch 100 KI-Bilder klicken muss, bis man das gute findet, kann das schon demotivieren. Natürlich wird dadurch nicht jeder abgeschreckt, aber ich glaube schon, dass auch die Ersteller guter Produkte es spüren werden, wenn weniger "Casuals" bei ihnen zugreifen.
Zum ersten Satz würde ich sagen, jein. Denn auch die guten Werke müssen ja erst einmal gefunden werden. Wenn man sich erst einmal durch 100 KI-Bilder klicken muss, bis man das gute findet, kann das schon demotivieren. Natürlich wird dadurch nicht jeder abgeschreckt, aber ich glaube schon, dass auch die Ersteller guter Produkte es spüren werden, wenn weniger "Casuals" bei ihnen zugreifen.
Das Problem gibt es aber doch schon viel länger als KI- auch den Stockartvorrat kann sich keiner von vorne bis hinten anschauen und spätestens seit der D20 Welle ist auch die Zahl der Rollenspiele endgültig zu viel zum Nachverfolgen aller geworden.KI ist ja nicht nur Bilderstellung. Auch z.B. Texte werden ja immer häufiger mit KI erstellt. Und vor allem werden die Mengen einfach noch einmal deutlich größer.
Ich oute mich mal als "Opfer" eines dieser Produkte; und was soll ich damit nun machen? Meine Frau hat uns beiden eines dieser romantischen 2er Abenteuersets zum Jahrestag Mitte Dezember gekauft, ich habe es mir bisher nicht genauer angesehen. Jedenfalls war es dafür gedacht das wir mal abends nicht immer auf der Couch versumpfen vor der Glotze. Ich kannte die Produkte bis gestern auch gar nicht.
Was mache ich jetzt damit? Meine Frau anschnauzen, weil Sie sowas kauft? Sie beschäftigt (wie viele meiner Mitspielenden) absolut gar nicht mit Pen&Paper, ausser wenn sie spielt. Sie hat garantiert nicht recherchiert dazu. Soll ich das Zeug in den Müll schmeißen? Orkenspalter verklagen weil sie nicht rechtzeitig davor gewarnt haben?
Jedenfalls: ich werde mir das mal anschauen und spielen, mal schauen was dabei rum kommt.
KI ist ja nicht nur Bilderstellung. Auch z.B. Texte werden ja immer häufiger mit KI erstellt. Und vor allem werden die Mengen einfach noch einmal deutlich größer.
Wer es versteht, sein Produkt nicht nur gut zu erstellen, sondern auch gut anzubieten/zu verkaufen, wird vermutlich damit noch klar kommen. Aber nicht jeder gute Künstler/Autor etc. ist auch ein guter Verkäufer.
Ich oute mich mal als "Opfer" eines dieser Produkte; und was soll ich damit nun machen?
Zur Not ein Trinkspiel. Jedes Mal wenn aufgrund der KI-Generierung was Beklopptes vorkommt, gibts einen Kurzen.
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Aber das ist schon ein relevanter Punkt: ich nenne es das "Oma-Problem". Wobei die Oma eben stellvertretend für alle steht, die jemandem eine Freude machen wollen aber sich mit dem Hobby des Beschenkten nicht wirklich auskennen. So bekommt dann der Fotograf eine Kamera mit fixem Objektiv geschenkt, der PC-Gamer ein Spiel für die Nintendo Wii, die Leseratte einen Roman von Dan Brown oder eben der Rollenspieler ein Slop-Produkt, um das unsereiner einen großen Bogen gemacht hätte.
Was mache ich jetzt damit? Meine Frau anschnauzen, weil Sie sowas kauft?
Exakt, das Wasser gräbt KI ja nur denen an, deren output eben nicht besser ist als das (doch reichlich gescholtene) KI-Werk.Ich glaube, gerade an diesem Fall kann man sehen, dass dem nicht so ist. Und der Grund dafür ist Marketing. Die originale "Date Night Dungeons"-Reihe kennt vermutlich kaum niemand, weil die halt keine aggressive Werbetrommel auf sozialen Medien gerührt hat.
Ich glaube, gerade an diesem Fall kann man sehen, dass dem nicht so ist. Und der Grund dafür ist Marketing. Die originale "Date Night Dungeons"-Reihe kennt vermutlich kaum niemand, weil die halt keine aggressive Werbetrommel auf sozialen Medien gerührt hat.
Und selbst hier, wo ich sie eigens erwähnt habe, gehe ich davon aus, dass sich kaum jemand das angeguckt hat.
Aber wenn ich die beiden Seiten vergleiche steht da bei beiden nicht wirklich, was das sein soll bzw. wie das gedacht ist, aber vom ganz spiellosgelöst "Wertigkeitseindruck" und meiner Einschätzung, was Newbies am ehesten abholt ist das Plagiat um Längen vor.Dass die Masche, schludrigen KI-Slop auf Plattformen, die sich nicht primär an Rollenspieler richten, geschickt zu bewerben und dabei menschengemachtem "Vorbildprodukten" das Wasser abzugraben, gut funktioniert, bestätigst du also auch aus eigener Anschauung?
Dass die Masche, schludrigen KI-Slop auf Plattformen, die sich nicht primär an Rollenspieler richten, geschickt zu bewerben und dabei menschengemachtem "Vorbildprodukten" das Wasser abzugraben, gut funktioniert, bestätigst du also auch aus eigener Anschauung?
Exakt, das Wasser gräbt KI ja nur denen an, deren output eben nicht besser ist als das (doch reichlich gescholtene) KI-Werk. Und Slop hat es auch früher schon gegeben.
Sofern hier nicht noch spezielle, bisher ungenannte Spielunterstützungen für "romantisches Spiel" kopiert worden sindWie das Wechseln zwischen SL und Spieler der beiden Beteiligten, das sich Urban Realms für seine Produkte ausgedacht hat und was nach (echten) Berichten aus dem Internet auch gut funktioniert, und das bei dem KI-Slop auch vorgesehen ist, aber ohne wirkliche Erklärung, wie's gehen soll? Wie man wüßte, wenn man sich mit den beiden Sachen mal kurz beschäftigt hätte?
sehe ich hier auf der aktuellen Informationsstandsbasis nicht die schützenswerte SchöpfungshöheIch glaube, ich kann hier aufhören. Wenn du meinst, dich für diesen abgekupferten KI-Mist in die Bresche werfen zu müssen, weil man ihm juristisch nichts kann (ob das so ist, lassen wir mal dahingestellt), dann ist das deine Sache. Aber was du zum Thema "spricht mich an" und "gut aufgemacht" sagst, bestätigt mir nur das, was ich gleich eingangs meinte.
Wenn ich jezt mal zwei Content Creatoren mir anschaue:Oder nochmal anders: Die KI wertet die Abenteueridee von A aus (aus gecrawlten Reviews/Zusammenfassungen etc.) und bringt mehrere Abenteuer auf exakt dieser Idee basierend heraus, mit veränderten Namen und sonstwie abgefeilten Seriennummern, und halt in schlecht. Aber mit bunter KI-Kunst, KI-Satz und KI-Marketing.
A: Mensch, hochmotiviert aber mit wenig erfahrung.
B: LLM (neusprech: KI) bei der die motivation egal ist und die erfahrung hat: da sie das ganze Netz gelesen hat.
Innerhalb eines Jahres bringt A sein Erstlingswerk auf den markt das vieleicht eine colle neue Idee hat und Skittzen und Bilder aus einer Hand die alte Hasen hier vieleicht noch aus den RPG Zines aus den 80ern kennen. Für die Hochglanzsüchtige Community hier und da schon ein NoGo. Der Satz des Werkes ist "naja" und das Layout auch. Aber es ist eine colle Abenteueridee.
Innerhalb des gleichen Jahres haut die KI - und der Nutzer dahinter - 365 Abenteuer raus, Hochglanz auf den ersten oberflächlichen Blick auch ganz ansehnlich, Layout und Satz des Werkes besser als das Erstlingswerk von A. Die Abenteuerideen sind per wahrscheinlichkeit zusammengewürfelt (LLM eben) vieleicht sind sogar ein paar gute dabei.
Aus dem, was ich auf den beiden Seiten sehen kann, sind beide zumindest "schludrig" dargestellt.
Wie "schludrig" die Abenteur selbst sind und ob das ggf Mechanikerweiterungen kopiert wurden ist weder von den websites noch aus dem blog zu erkennen (und mangels Info besteht sogar noch immer die Option offen, dass das KI-Werk tatsächlich fachlich höherwertiger sein könnte) .
Wenn ich jezt mal zwei Content Creatoren mir anschaue:
A: Mensch, hochmotiviert aber mit wenig erfahrung.
B: LLM (neusprech: KI) bei der die motivation egal ist und die erfahrung hat: da sie das ganze Netz gelesen hat.
...
Wie das Wechseln zwischen SL und Spieler der beiden Beteiligten, das sich Urban Realms für seine Produkte ausgedacht hat und was nach (echten) Berichten aus dem Internet auch gut funktioniert, und das bei dem KI-Slop auch vorgesehen ist, aber ohne wirkliche Erklärung, wie's gehen soll? Wie man wüßte, wenn man sich mit den beiden Sachen mal kurz beschäftigt hätte? ...Das mit dem "Hotseat"-DM ist aber auch schon aus dem letzten Jahrtausend bekannt.
Die Abenteuer des KI-Produktes sind grottig - es sei denn, die Orkenspalter lügen und übertreiben (eine Unterstellung, zu der ich 0 Veranlassung sehe!). ...
Von Übertreiben würde ich persönlich sogar sehr ausgehen, ausgehend davon wie einseitig und enthusiastisch sie sich da ins Zeug werfen.
Von Übertreiben würde ich persönlich sogar sehr ausgehen, ausgehend davon wie einseitig und enthusiastisch sie sich da ins Zeug werfen.
Du gehst davon aus? Also hast du das Video selbst nicht gesehen?
Eine "Date Night" ist ein Abend wo man ein Treffen mit einer Person hat um eine Beziehung zu formen oder eine Beziehung zu vertiefen.Zu meiner Zeit nannte man das schlicht "Ausgehen". Und nein, man brauchte da auch keine weiteren Aktivitäten - man ging ins Kino, oder essen, und danach hat man es sich irgendwo bequem gemacht und sich einfach unterhalten.
Zu meiner Zeit nannte man das schlicht "Ausgehen". Und nein, man brauchte da auch keine weiteren Aktivitäten - man ging ins Kino, oder essen, und danach hat man es sich irgendwo bequem gemacht und sich einfach unterhalten.
Irgendwie tun mir die Leute von heute fast schon leid...
Zu meiner Zeit nannte man das schlicht "Ausgehen". Und nein, man brauchte da auch keine weiteren Aktivitäten - man ging ins Kino, oder essen, und danach hat man es sich irgendwo bequem gemacht und sich einfach unterhalten.
Irgendwie tun mir die Leute von heute fast schon leid...
Soviel nur so am Rande.
Zu meiner Zeit nannte man das schlicht "Ausgehen". Und nein, man brauchte da auch keine weiteren Aktivitäten - man ging ins Kino, oder essen, und danach hat man es sich irgendwo bequem gemacht und sich einfach unterhalten.
Zu meiner Zeit nannte man das schlicht "Ausgehen". Und nein, man brauchte da auch keine weiteren Aktivitäten - man ging ins Kino, oder essen, und danach hat man es sich irgendwo bequem gemacht und sich einfach unterhalten.
Irgendwie tun mir die Leute von heute fast schon leid...
Hast du überhaupt Kinder? wie gehst du abends weg mit deiner Partnerin ohne Kinderbetreuung?Nope - kommt mir nicht ins Haus.
Ist halt etwas lang. Der Begriff "Date", "daten" oder "ein Date haben" ist jetzt nicht super neu. Zumindest, mein ich, war es Ende der 90er schon da.
Im Bezug auf das Englishe gibt es halt die "Game Night" für den Spielabend. Woran sich "Date Night" recht klar mit einem leichten double entrande anlehnt.
Also ich erinnere mich dass ein einem US-Freundeskreis "Date Night" als fester Termin verstanden wurde wo alle mit ihren Partner unterwegs waren. Die Date Night war dann Dienstags, weil Mittwochs die Movie Night und Donnerstags die Game Night war.Ich gebe zu, ich finde sowas als "Termin" festzulegen, verstörend. Hat was von einer Verpflichtung - und die sind ja eher unbeliebt...
Worum's mir aber eigentlich geht, ist dass ich den Sinn hinter diesen Dingen nicht verstehe. Wenn ich ein 1:1 spielen will, brauch ich dafür kein extra Buch.
Ich gebe zu, ich finde sowas als "Termin" festzulegen, verstörend. Hat was von einer Verpflichtung - und die sind ja eher unbeliebt...
Ich gebe zu, ich finde sowas als "Termin" festzulegen, verstörend. Hat was von einer Verpflichtung - und die sind ja eher unbeliebt...Es ist mehr das man dann halt einen Zeitpunkt hat wo man sich die Zeit freischaufelt bzw nimmt. Was bei einem sehr geschäftigen Leben oder viel Arbeit durchaus vorbereitet besser klappt bzw weniger stressing als so spontan.
Ich würde jezt nicht sagen das es gar keine Arbeit ist, aber wenn ich das an anderer Stelle verlinkte Video mir anschaue und mir anhöre was jemand alles mit KI und gleichzeitiger Automatisation mit skripten etc. in anderen Dingen hinbekommt dann denke ich mir kann man da die Arbeit einen Prombt zu erstellen und eine Selektion zu treffen - was ich durchaus auch als Arbeit bezeichnen würde, man durchaus sich einfach machen kann und mit recht geringer Arbeitszeit eine menge Output erzeugen.
( https://www.youtube.com/watch?v=P6W7-mXhLGU )
Du gehst davon aus? Also hast du das Video selbst nicht gesehen?
Dazu, wenn man von einem Werk nun auf die generelle Unfähigkeit von KI (wobei das in der Praxis mehrheitlich ja wohl eher KI-Unterstützung sein dürfte - hier ist halt KI auf Leute offenbar ohne jede eigene Sachkenntnis im Bereich Rollenspiel getroffen, die damit auch das Werkzeug nicht korrekt einsetzen und kontrollieren konnten. ) schließen will, müßte man dann mit dem Verweis auf das eine oder andere autorengenerierte Werk nicht vor menschlichen Autoren warnen?
Zu meiner Zeit nannte man das schlicht "Ausgehen". Und nein, man brauchte da auch keine weiteren Aktivitäten - man ging ins Kino, oder essen, und danach hat man es sich irgendwo bequem gemacht und sich einfach unterhalten.
Irgendwie tun mir die Leute von heute fast schon leid...
Hä? wtf? Macht man doch ständig! Threads, in denen bestimme Nahmen als Garant für schlechte Abenteuer oder gar ganze Rollenspiele genannt werden, sind doch Legende hier. Oder wie Herr Kiesow posthum immer noch wiederholt diskreditiert wird. Oder bestimmte Leute im TSR-Umfeld von ganz früher. Oder sich das Maul über "schlechte" Cover zerreißen. Oder dass vor ganzen Verlagen gewarnt wird, die es wagen, die grammatische Adressierung von Menschen zu ändern...+1
Und wäre es so, dass es eine beunruhigende Anzahl an menschlichen Rollenspiel-Scam gäbe (also Material, was anscheinende nur gemacht wurde, um Geld zu verdienen und nicht mit der Absicht, ein im Rahmen der Möglichkeiten auch brauchbares Produkt zu liefern) dann hätten wir hier auch entsprechende Themen. Ich vermute nur, dass es das in der Weise nicht gibt. Und über eine gewisses, F.A.T.A.L.esMachwerk, wo zweifelhaft ist, ob es mit wirklich konstruktiver Intention geschrieben ist, wurde ja auch schon genug Text geschrieben.
Umgekehrt könnte man fragen, warum die Reaktionen so... empfindlich sind, wenn es in Richtung der KI-Bubble geht :think:
Meine Vermutung: Da gibt es Leute, die bisher Zeit und Mühe gescheut haben, sich die nötigen Skills für das manuelle Anfertigen einer kreativen Arbeit drauf zu schaffen und die jetzt deutlich (aber mit Abstand deutlich!) schneller als sie (und Andere) es jemals hätten machen können viele Erzeugnisse (mit ich nenne es mal... schwankender Qualität) produzieren können. Diese Leute sind begeistert, was SIE da erschaffen haben, fühlen also das, was Künstler nach Fertigstellung eines Werkes fühlen. Sie sind aber nicht die Schmerzen gegangen, wieder und wieder die eigenen Werke nach Stunden voller Arbeit letztlich vernichten und nochmal neu zu machen, weil sie das Gefühl haben, es noch besser zu können. Wieder. Und wieder. Und wieder. Und dann kommt der Augenblick, wo man es öffentlich macht - und es hagelt Kritik. Weil es eben immer NOCH besser geht. Aber weil man es an sich selbst schon geübt hat, ist da eine gewisse Resilienz.
Und diese Resilienz fehlt jenen Promptern, die nicht nachvollziehen könne (oder wollen), wie der vergleichbare, manuelle Prozess sich anfühlt um das Werk zu erstellen, was grad eine Maschine für sie gemacht hat.
Dass diese Iteration von Versuch - Ergebnis- kritische Betrachtung - erneuter Versuch bei dem hier vorgestellten Produkt ganz offensichtlich nicht erfolgt ist, ist meiner Ansicht nach sehr offensichtlich.
Hä? wtf? Macht man doch ständig! ...
Meine Vermutung: Da gibt es Leute, die bisher Zeit und Mühe gescheut haben, sich die nötigen Skills für das manuelle Anfertigen einer kreativen Arbeit drauf zu schaffen und die jetzt deutlich (aber mit Abstand deutlich!) schneller als sie (und Andere) es jemals hätten machen können viele Erzeugnisse (mit ich nenne es mal... schwankender Qualität) produzieren können. Diese Leute sind begeistert, was SIE da erschaffen haben, fühlen also das, was Künstler nach Fertigstellung eines Werkes fühlen. Sie sind aber nicht die Schmerzen gegangen, wieder und wieder die eigenen Werke nach Stunden voller Arbeit letztlich vernichten und nochmal neu zu machen, weil sie das Gefühl haben, es noch besser zu können. Wieder. Und wieder. Und wieder. Und dann kommt der Augenblick, wo man es öffentlich macht - und es hagelt Kritik. Weil es eben immer NOCH besser geht. Aber weil man es an sich selbst schon geübt hat, ist da eine gewisse Resilienz.
Und diese Resilienz fehlt jenen Promptern, die nicht nachvollziehen könne (oder wollen), wie der vergleichbare, manuelle Prozess sich anfühlt um das Werk zu erstellen, was grad eine Maschine für sie gemacht hat.
Dass diese Iteration von Versuch - Ergebnis- kritische Betrachtung - erneuter Versuch bei dem hier vorgestellten Produkt ganz offensichtlich nicht erfolgt ist, ist meiner Ansicht nach sehr offensichtlich.
müßte man dann mit dem Verweis auf das eine oder andere autorengenerierte Werk nicht vor menschlichen Autoren warnen?Ja, vor deinem Posting zum Beispiel. ~;D
Ja, vor deinem Posting zum Beispiel. ~;D
Ehrlich, was, außer dich aus deinen eigenen Gründen über Orkenspalter auszukotzen oder Schleichwerbung für KI im Allgemeinen zu betreiben, willst du hier erreichen?
Bei den von dir genannten Fällen wird Kritik an den entsprechenden für die kritisierten Werke verantwortlichen Autoren bzw. Redaktionen festgemacht und nicht über diese hinweg verallgemeinert geurteilt.
Das Problem ist vielleicht gerade das "sich als Künstler fühlen" einiger in der Rollenspielszene. Das können die gerne zusätzlich machen, aber das ist -wenn das als Rollenspiel und nicht als Kunstband vermarktet und benutzt werden soll - nicht die eigentliche Aufgabe. Was gebraucht wird ist eine nützliche Bedienungsanleitung.
Wie verseucht da die Wahrnehmung schon ist zeigt sich ja gerade daran, dass man mit bunten Bildchen und flashigem Auftreten aktuell mehr Kunden fängt als mit Spielinhalten - was dann ja auch wieder das eigentliche hier anliegende Kernproblem wäre.
Ein direktes Plagiat ist das beanstandete Werk ja wohl nicht, aber es ist scheinbar erfolgreicher als die andere Variante wegen mehr präsentativem tamtam.
"eigenen Gründen" , was soll das denn heißen?Dass ich sie allgemein und insbesondere in Bezug auf dieses Video nicht nachvollziehen kann.
Ich versuche das vom fackelschwingenden Mob mit zurück auf eine sachliche Ebene zu führen.... die Benutzung von Vokabeln wie "fackelschwingender Mob" sieht für mich nicht nach sachlicher Ebene aus.
Wenn ist der "eigene Grund " Gerechtigkeitsempfinden.Wir reden hier über ein Produkt, das...
@MaarzanAntwort hab ich dann drüben eingefügt.
Wechselst Du mit Deiner Antwort bitte in den KI & Gesellschaft - Thread?!
Dieses Werk ist offensichtlich - selbst wenn man Hyperbolismus abzieht - höchst mangelhaft.
Bleibe die Frage wie schlimm ist dann das Original, von dem ja angeblich abgekupfert worden ist?
Oder ist jetzt doch nicht plagiiert worden, sondern nur auf dieselbe Zielgruppe abgesehen worden?
Wenn man eine Chance haben will, hier Warnungen rauszulesen, dann sollten hier Produkt- und Verlagshinweise stehen - und nix sonst.
Dieser Thread könnte ein klitzekleines Gegensteuern gegen Schundprodukte sein, und Ihr macht ihn als Warnzentrum kaum brauchbar. Einfacher kann man es der Schundflut nicht machen, schade.